Der ein oder andere hätte sich zum Auftakt der neuen Leichtathletiksaison sicher ein paar Grad mehr und Sonnenschein gewünscht, jedoch meinte es der Wettergott am 5. Mai leider nicht besonders gut mit den zahlreichen Teilnehmern der 38. Eppelheimer Bahneröffnung. Wer allerdings nahezu den gesamten Winter draußen trainiert hat und somit Kälte und Wind zu trotzen weiß, der hatte an diesem Tag dennoch gute Karten, direkt beim ersten Wettkampf der Saison das Ziel „Qualifikation für die Badischen Mehrkampfmeisterschaften“ anzugehen. So nahmen insgesamt 26 Nachwuchs-Athletinnen und Athleten der LG Kurpfalz teil, um im Block Sprint Sprung oder Block Lauf eine Quali zu schaffen.

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Die Sanierung des TSV Sportplatzes macht gute Fortschritte – demnächst kommt bereits der Tartanbelag. Fertigstellung ist für Ende Mai geplant.

Der TSV 1895 Oftersheim e. V. veranstaltet als erster deutsche Sportverein mit eSport-Abteilung („eSport Rhein-Neckar“) mit den „MLP Legends“ jetzt auch das aktuell größte deutsche League of Legends-Turnier im Amateurbereich. In acht deutschlandweiten Qualifikationsturnieren haben sich Teams aus Darmstadt, Trier, Oberhaus, Karlsruhe und dem österreichischen Leibnitz qualifiziert.

Jetzt am Samstag, 13. April 2019, finden auf dem MLP Campus (Alte Heerstraße 40, 69168 Wiesloch) das Viertel-, Halb-, und Finale statt.

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Zitat leichtathletik.de:

Die ersten Weltranglisten sind auf der Webseite der IAAF veröffentlicht. Es gibt Weltranglisten für Männer und Frauen in 23 Haupt-Disziplinen und eine Gesamt-Weltrangliste, in der alle Athleten bzw. Athletinnen aufgereiht werden. Weitsprung-Europameisterin Malaika Mihambo (LG Kurpfalz) steht in ihrer Disziplin beispielsweise mit 1.366 Punkten auf Rang eins, vor der Kolumbianerin Caterine Ibargüen (1.345 Pkt).

Link zur IAAF (zumindest von der Einführung bis zum 02.04.2019 findet man hier Malaika an der Spitze):

IAAF World Ranking Womens Long Jump

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Dieser verflixte Zentimeter – mit diesen Worten könnte man die Hallen-Europameisterschaft in Glasgow aus Sicht der Deutschen Leichtathleten recht treffend zusammenfassen. Denn nicht nur unserer Oftersheimer Weitspringerin Malaika Mihambo fehlte am Ende ein Zentimeter zur ersehnten Medaille, auch Kugelstoßerin Christina Schwanitz lag genau diesen Hauch hinter dem Goldrang und Max Heß verpasste auf gleiche Art Silber im Dreisprung.

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Parallel zu den Deutschen Hallenmeisterschaften der Aktiven fanden am vergangenen Wochenende die Badischen Meisterschaften der Altersklassen U18/U20 in Mannheim statt. Hierfür hatten sich im Vorhinein sieben Leichtathleten der LG Kurpfalz qualifiziert und waren an diesem Samstag motiviert und siegeshungrig auf Medaillenjagd gegangen.

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Am 14. März 2019 wird von den Jedermannsportlern des TSV Oftersheim eine Betriebsbesichtigung im Großkraftwerk Mannheim (GKM) angeboten.

Das GKM betreibt heute nicht nur den größten Kraftwerksstandort in Baden-Württemberg, sondern das einzige Großkraftwerk in Deutschland.Es liefert Strom für über 2,5 Millionen Menschen, Gewerbe und Industrie sowie Fernwärme für rund 120.000 Haushalte. Zudem bezieht die DB Energie GmbH rund 15 Prozent des deutschen Bahnstroms aus dem GKM

Der zu besichtigende Block 9 ging 2015 ans Netz. Nach dem Beschluss der Kohlekommission, bis 2038 aus der Verstromung von Kohle aus zusteigen, ist das wirtschaftliche Risiko für das GKM gestiegen obwohl der Kraftwerksblock zu den saubersten in ganz Europa gehört.

Wie sieht es mit der Fernwärmeversorgung aus, wenn es zur Stilllegung kommen sollte.

Fragen, die sicher nicht beantwortet aber diskutiert werden können. Zuerst wird es jedoch zu einer ca. 2 Std Führung durch den Kraftwerksblock 9 geben.

Für diese Besichtigung sind noch Plätze frei, die auch von Nicht TSV-Mitgliedern in Anspruch genommen werden können. Auskunft bei E.Bugert, Tel.06202-52268

Zwei Wochen nach ihrem fulminanten Erfolg beim ISTAF Indoor Meeting in Berlin legte Malaika Mihambo am vergangenen Wochenende bei den Deutschen Hallenmeisterschaften nach. Wenngleich die großen Namen der deutschen Weitsprungkonkurrenz an diesem Wochenende in Leipzig nicht vertreten waren, war der Sieg der 25-Jährigen kein Selbstläufer. Grund dafür war, dass Malaika es, ähnlich wie beim ISTAF, zu Beginn erst einmal spannend machte.
Nach zwei ungültigen Versuchen stand sie im dritten Durchgang enorm unter Druck, diesen Sprung nun gültig zu machen. Schafft sie es nicht, wäre der Wettbewerb für die Titelfavoritin bereits vorbei, bevor er überhaupt richtig begonnen hat. Daher machte die Oftersheimerin auf Anweisung ihres Trainers einen Sicherheitssprung, um auf keinen Fall das Brett zu übertreten. So wunderte sich mancher Zuschauer über die für Malaika eher kurze Weite von 6,21 m, mit welcher sie im Zwischenergebnis lediglich an dritter Stelle stand. Doch sie behielt einmal mehr die Nerven und setzte im darauffolgenden 4. Durchgang mit 6,66 m nicht nur ein dickes Ausrufezeichen, sondern stand auch endlich an der Spitze der Weitsprungkonkurrenz. Von dieser Position war sie von diesem Moment an nicht mehr zu verdrängen; Malaika steigerte sich sogar noch auf starke 6,72 m, sodass sie am Ende mit einem beachtlichen Vorsprung vor der Zweitplatzierten Annika Gärzt (6,47 m) die Goldmedaille gewann und somit ihren Deutschen Hallenmeistertitel verteidigte.
Maike Braun

Wie steckt es ein Sportler weg, wenn er sich seinen großen Traum einer internationalen Goldmedaille erfüllt und über Wochen hinweg auf einer Erfolgswelle reitet? Häufig kommt es vor, dass solchen Athleten schnell alles über den Kopf wächst, sie erst einmal von einem Leistungstief eingeholt werden und vor lauter Medienrummel der Fokus weg vom Sport rutscht. Nicht so jedoch bei Malaika Mihambo. Nach ihrem Triumph bei den Europameisterschaften in Berlin vergangenen Sommer hat sie nach einer mehrwöchigen Indien-Reise die vielen Eindrücke und Erfahrungen verarbeiten und sich gemeinsam mit ihrem Trainer Ralf Weber auf die neue Saison vorbereiten können. Man konnte also davon ausgehen, dass Malaika nicht zu der Sorte Topathleten gehört, die zunächst unter ihren Möglichkeiten bleiben. Doch wie stark die 25-Jährige zum jetzigen, noch frühen Zeitpunkt der Saison tatsächlich ist, hätte wohl kaum jemand erwartet.
Nach zwei „Vorbereitungswettkämpfen“ im 60m-Sprint und Weitsprung fand für Malaika am vergangenen Freitag das erste Kräftemessen mit den besten Weitspringerinnen der Welt beim ISTAF Indoor-Meeting in Berlin statt. Das Ziel war dabei klar definiert: Die guten Trainingswerte in Leistung umsetzen. So schnell wie jetzt war sie schließlich noch nie und je schneller der Anlauf ist, desto weiter kann man potenziell springen. Jedoch zeigte die Oftersheimerin in den ersten Versuchen Nerven. Nach zwei ungültigen Sprüngen zum Auftakt stand sie vor dem Druck, im dritten Durchgang in jedem Fall das Brett treffen zu müssen und einen gültigen Sprung zu machen. Und was macht Malaika? Sie bleibt cool, steigert ihre vorherige Hallenbestleistung um 22 Zentimeter und setzt sich mit 6,94m deutlich an die Spitze des Teilnehmerfeldes. Getragen von der tollen Stimmung war sie von nun an wie beflügelt und steigerte sich im vierten Versuch auf sagenhafte 6,99m, womit sie sich auf den 1. Platz der aktuellen Weltjahresbestenliste setzte – keiner ist in dieser Saison bisher also weiter gesprungen als Malaika. Bei ihrem letzten Sprung rundete sie diese eindrucksvolle Serie schließlich mit einer Weite von 6,98m ab und lies sich anschließend gebührend vom Publikum für ihren Meeting-Sieg feiern.
Alle Leichtathletikfans dürfen sich nun auf weitere zwei Wettkämpfe mit Malaika freuen – sie wird in den kommenden Wochen sowohl bei den Deutschen Hallenmeisterschaften als auch bei den Halleneuropameisterschaften an den Start gehen. Ob sie es noch im Winter schafft, die 7m-Marke zu knacken, oder ob sie sich dies für die Freiluftsaison aufhebt, bleibt abzuwarten. Eines ist jedoch sicher: Malaika wird alles dafür geben, um die magische Grenze zu überspringen!
Maike Braun