Die Jägermeister nahmen erfolgreich am „Hexennachtturnier“ in Ludwigfhafen teil und erzielten Platz 12 beim nächtlichen Volleyballturnier.
In Österreich tritt der Oftersheimer Masters-Leichtathlet Uwe Luszick-Gahlen zum ersten Mal im Wurf-Zehnkampf an, gewinnt auf Anhieb Bronze und schafft ein Kunststück.
Uwe Luszick-Gahlen hat sich im österreichischen Purgstall bei der Masters-EM der Verbände LSW und World Throwers Club die Bronze-Medaille gesichert. Dem 71-jährigen Athleten des TSV Oftersheim gelang dieses Kunststück bei seiner Premiere im Wurf-Zehnkampf.
Der Wettkampf
besteht aus fünf Disziplinen aus der Leichtathletik und fünf aus dem Laufen-Springen-Werfen- (LSW) und Rasenkraftsport-Spektrum (RKS). „Folglich waren fünf Disziplinen absolutes Neuland für mich und mussten speziell erlernt und trainiert werden. Es war mein allererster Wurf-Zehnkampf und die erhoffte Medaille habe ich gewonnen.“
An zwei Tagen galt es, im Hammerwurf, Kugelstoßen, Diskuswerfen, Speerwerfen, Steinstoßen, ein- und beidarmigen Gewichtwurf, Schleuderballwerfen, Keulenwurf sowie Kugelschocken möglichst viele Punkte zu ergattern. „Mit 6.034 Punkten habe ich die magische Grenze von 6.000 übersprungen“, berichtet Luszick-Gahlen erfreut.
Zum Auftakt musste Luszick-Gahlen mit dem 500 Gramm leichten Speer, der halb so schweren Keule, einem 1-Kilogramm-Schleuderball, der 4-Kilogramm-Kugel und dem 5-Kilogramm-Stein antreten, am zweiten Tag folgten Diskuswurf (1 Kilogramm), das Gewichtwerfen ein- und beidarmig mit 3 und 5 Kilogramm schweren Gewichten, das Hammerwerfen (4 Kilogramm) und das Kugelschocken mit einem 2,5-Kilogramm-Gewicht.
Quelle: Schwetzinger Zeitung
Die Athletin von TSV und LG Kurpfalz bleibt das „Maß der Dinge“ bei den Europäischen Masters.
Elke Herzig kann wieder auf sehr erfolgreiche Europameisterschaften der Masters zurückblicken. Die Hockenheimer Leichtathletin, die für die LG Kurpfalz startet, kam mit drei Goldmedaillen von den Winterwurfmeisterschaften im polnischen Torun zurück. Die 69-Jährige war in der Altersklasse W65 die Älteste in ihren Starterfeldern, die mit 16 bis 19 internationalen Konkurrentinnen jeweils sehr stark besetzt waren.
„Am meisten zufrieden war ich mit dem Gewichtwurf“, erzählt Herzig. Dabei wird ein Gewicht an einer kurzen Kette ähnlich wie beim Hammerwurf geschleudert. Hier gewann sie mit sehr guten 14,94 Metern. Im Diskuswurf siegte sie mit 26,68 Metern und auch im Hammerwurf holte sie Gold mit 36,03 Metern. Es war ihre 17. internationale Goldmedaille. Alle Leistungen waren angesichts der winterlichen Kälte und des Windes hervorragend, „denn mit so vielen Klamotten am Körper ist man nicht so beweglich“, erklärte die bekennende „Wärmeliebhaberin“. Beim Kugelstoßen in der Halle wollte sie unterdessen „nur dabei sein“ und war mit dem sechsten Platz zufrieden.
„Wir waren nun zum vierten Mal in Polen – Von allen internationalen Meisterschaften sind die in Polen am besten organisiert“, schwärmt Herzig.
Rekord und der Fluch des Geburtstages
Beflügelt von dem dreifach goldenen Erfolg bei der Europameisterschaft legte Elke Herzig nun bei einem deutschen Sportfest, dem „Osterwerfen“ in Trier, nach: Sie holte sich zwei deutsche Altersklassenrekorde in der W70. Bei Sonne und angenehmen Temperaturen steigerte sich Herzig im Hammerwurf auf 39,44 Meter. Dies war drei Meter mehr als bei ihrem Europatitel. Auch im Gewichtwurf gewann sie mit hervorragenden 15,18 Metern. Beide Weiten bedeuten einen deutschen W70-Rekord. In Deutschland startet die 69jährige Athletin schon in der W70, weil sie später im Jahr 70 Jahre alt wird. International jedoch zählt der Geburtstag, daher trat sie beispielsweise bei der EM noch in der Altersklasse W65 an. Falls sie diese starke Hammerweite aber nach ihrem Geburtstag Ende August noch einmal bestätigt, hätte Elke Herzig sogar einen W70-Weltrekord.
Birgit Schillinger
TSV- und LG-Kurpfalz-Athletin bei deutschen Hallenmeisterschaften erfolgreich.
Für Elke Herzig hätte der Start in die neue Saison nicht besser verlaufen können. Bei frühlingshaften Temperaturen und Sonnenschein fand die wärmeliebende Hockenheimerin, die für den TSV Oftersheim und damit die LG Kurpfalz startet, bei den deutschen Hallenmeisterschaften der Masters in der Düsseldorfer Arena Sportpark optimale Bedingungen vor. Im vierten Versuch des Kugelstoßens der Altersklasse W70 ging Herzig mit 9,11 Metern in Führung und sicherte sich dadurch mit über einem Meter Vorsprung zur Zweitplatzierten ihre erste Goldmedaille. An Tag zwei der Meisterschaften stand der Hammerwurf an, den Herzig mit 36,84 Metern und 12,95 Metern Vorsprung gewann. Mit dem Diskus erwarf sich die Hockenheimerin schließlich ihre dritte Goldmedaille. Mit 27,57 Metern war sie nicht ganz zufrieden, mit ihrem Vorsprung von über sieben Metern aber dennoch eine Klasse für sich.
Teamkollege Manfred Köhn hatte sich unter anderem im M55-Sprint über 400 Meter qualifiziert. In 1:02,48 Minuten, seine Bestzeit der Saison, wurde er Sechster.
Quelle: Schwetzinger Zeitung
Malaika Mihambo ist zum neunten Mal in Folge Deutsche Meisterin im Weitsprung geworden.
Die Athletin vom TSV Oftersheim, die für die LG Kurpfalz startet, gewann den Wettkampf bei den nationalen Hallen-Meisterschaften in Dortmund mit einer Weite von 6,57 Meter. Zweite wurde Libby Buder mit 6,41 Meter.
Ein Infekt und Knieprobleme hatten Mihambos Vorbereitung erschwert. Auch in Dortmund machte sie nicht den Eindruck, als würde es ein Leichtes werden, den neunten Titel in Folge zu gewinnen. Mihambo legte mit 6,37 Metern los, danach unterliefen ihr zwei Fehlversuche – so war es zur Halbzeit des Wettbewerbs „nur“ Platz zwei hinter Libby Buder, die 6,41 Meter gesprungen war.
Im vierten Versuch gelang der Favoritin der erlösende Sprung, mit 6,57 Metern übernahm sie die Spitze und ließ sich dort nicht mehr verdrängen – ihre Siegesserie seit 2018 hielt. „Das ist schon eine ganz schön beachtliche Zahl, daher ist es für mich etwas Besonderes“, sagte Mihambo. „Ich habe immer versucht, innerhalb meiner Grenzen zu trainieren und ich denke, das ist auch ein Grund, warum ich so lange da vorne dabei bin und so viel erreichen konnte.“
Mihambo war nach dem Wettkampf nicht ganz zufrieden: „Heute lief es nicht so, wie ich mir das erhofft hatte. Ich glaube, ich war so schnell wie noch nie bei Deutschen Hallen-Meisterschaften, ich bin mit 9,7 Metern pro Sekunde angelaufen, was für die Halle schon sehr, sehr schnell ist. Da war ich am Ende ein wenig ratlos, wie man nicht so weit springen kann.“
Eine Antwort hatte Mihambo kurz nach dem Wettkampf nicht. Dass sie in diesem Winter immer wieder mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hat, spielte aber sicher eine Rolle. „Ich hatte ja auch etwas am Knie und musste pausieren, das ist alles Zeit, die fehlt. Das erklärt, warum ich zwar schon schnell anlaufe, aber es nicht in Weite umsetzen kann. Diese Saison ist bisher davon gezeichnet, dass ich mich körperlich nicht so gut fühle“, sagte die Olympiasiegerin und zweifache Weltmeisterin.
Mihambo optimistisch für die Höhepunkte des Jahres
Und trotzdem blickt Mihambo positiv auf den weiteren Verlauf des Jahres. Ihr Fokus liegt auf den Freiluft-Wettbewerben, besonders auf den Europameisterschaften in Birmingham (10. bis 16. August), der Premiere der Ultimate Championships in Budapest (11. bis 13. September) und den Diamond-League-Meetings. „Das Wichtigste ist, dass ich in der Halle schon so ein Niveau erreicht habe, da weiß ich, dass es im Sommer zusammenkommen wird“, sagte Mihambo.
Die deutsche Weitsprung-Ikone weiter: „Da muss man manchmal Geduld haben, bis die Dinge ineinandergreifen.“ Und Mihambo weiß, wovon sie spricht. Denn auch ohne diese Gewissheit wäre es nicht möglich, neun Jahre hintereinander den Titel bei den Deutschen Meisterschaften zu holen.
Quelle: Sebastian Hochrainer, sportschau.de
Die U16-, U18- und U20-Athletinnen der LG Kurpfalz haben in Mannheim zahlreiche Medaillen eingesammelt.
WeiterlesenMehrmals im Jahr besuchen die Tanz- und Aerobic-Mädchen des TSV die Bewohner im ASB-Seniorenheim Samariterhaus in Oftersheim.
So auch kürzlich, als die Mädchen mit ihren Tänzen die Bewohnerinnen und Bewohner auf vier Stockwerken erfreuten und viel Applaus für ihre Auftritte einheimsten.
Unter der Leitung von Sandra Wiegand trainieren die „Kleinen“ (1.-4. Klasse) freitags von 15 bis 16 Uhr im Kindergarten Sonnenblume. Die „Großen“ (ab 5. Klasse) trainieren jeden Freitag anschließend von 16 bis 17 Uhr im Kindergarten Sonnenblume in der Käthe-Kollwitz-Straße 26 in Oftersheim Nord-West.
Emilia Biemer (wU18 TSG Ketsch) hatte mit ihrem allerersten 1500 Meter Lauf beim Abendsportfest Pfungstadt letzten Sommer die Qualifikation für die BW Hallenfinals Aktive/U20/U18 geschafft. Die 7,5 Runden in der Europahalle Karlsruhe lief sie nun in ihrem zweiten Wettkampf über diese Strecke in 5:30,92 Minuten ihrer neuen persönlichen Bestzeit. Nachdem sie die ersten Runden mutig angig, setzte sich ein Grüppchen ambitionierter Läuferinnen ab, hier fehlte ihr noch die taktische Erfahrung, um dem Feld zu folgen.
Valerie Georg (wU18 TSV Oftersheim)nutze die Meisterschaft ebenfalls für eine neue persönliche Bestzeit im 60 Meter Sprint: 8,40 Sekunden.
Ebenfalls qualifiziert war sie im 200 Meter Sprint. Hier startete sie im letzten von sieben Zeitläufen gegen drei Konkurrentinnen an Tag 2, nachdem sie schon zwei Wettbewerbe am Vortag gemeistert hatte. Valerie ging nach 27,52 Sekunden ins Ziel und platzierte sich im Endergebnis im Mittelfeld aller Läuferinnen ihrer Altersklasse.
Die 200 Meter Staffel der wU18 mit Valerie und Isabel Georg (beide TSV Oftersheim), Cara Kemptner und Clara Montag (beide TSG Ketsch) wurde 4. von 7 Staffeln und verpassen das Treppchen mit 1:54,98 Minuten nach den Drittplatzierten mit 1:52,41 Minuten. Eine Medaille war in greifbarer Nähe!
Wir gratulieren allen Läuferinnen zu ihren tollen Ergebnissen.
Die LG Kurpfalz Leichtathleten sind in den letzten Wochen und zuletzt am vergangenen Sonntag erfolgreich in die Hallensaison gestartet. Die ersten Wettkämpfe nach dem Wintertraining dienen der Einordnung des eigenen Trainingsstandes und dem Start in die neue Wettkampfsaison, dabei haben die Athleten neue persönliche Bestleistungen (PBs) fest im Blick.
Alessia Kott (W14 TSG Ketsch) und Lotta Mühlinghaus (W14 TSG Ketsch) gelang ein fulminantes Saisondebut im Weitsprung. Mit 4,56 Metern bei Alessia dicht gefolgt von Lotta mit 4,55 Metern belegten sie am Sonntag beim Hallensortfest der MTG Mannheim Platz 4 und 5 im großen Feld von 27 Weitspringerinnen mit neuen persönlichen Bestleistungen. Mühlinghaus startete zusätzlich im 60-Meter Hürdensprint und lief nach 11,46 Sekunden ins Ziel. Beide liefen außerdem im Sprint über 60 Meter und konnten auch hier eine neue PB mit 9,10 Sekunden (Kott) und 8,88 Sekunden (Mühlinghaus) mit nach Ketsch bringen.
Lennard Kuhm (M14 TSV Oftersheim) startete mit 8,74 Sekunden für 60 Meter in die neue Saison. Lisa Guntermann (w14 TSV Oftersheim ) schaffte es in derselben Disziplin direkt in den Finallauf, hier ging sie nach 10,80 Sekunden als 7. ins Ziel. Über 300 Meter wurde Guntermann dann 3. ihrer Altersklasse mit einer Zeit von 46,97 Sekunden. Über 300 Meter starteten auch Emma Stadler (49,64 Sekunden, TSV Oftersheim) und Nora Lebhardt (53, 42 Sekunden, TSV Oftersheim ).
Eine neue PB erreichte auch Cara Kemptner (wU18, TSG Ketsch) im ersten Sprint der Saison über 60 Meter in 8,82 Sekunden. Sie wagte sich danach zusätzlich an die 200 Meter Distanz und meisterte diese in 29,54 Sekunden.
Clara Montag (wU18, TSG Ketsch) lief ebenfalls den 200 Meter Sprint, sie benötigte 30,39 Sekunden für die Strecke, Hannah Alimov (TSV Oftersheim) ging nach 28,63 Sekunden ins Ziel, bei Jana Kula (TSV Oftersheim) waren es 31,68 Sekunden- für alle ein gelungener Auftakt für die kommenden Wettkämpfe.
Die gleiche Distanz absolvierte Florian Epperlein (mU18 TSG Ketsch) in 25,74 Sekunden, ein toller Start in die Hallenwettkämpfe.
Auch Emilia Biemer (wU18) gelang in ihrem 3. Lauf 2026 bereits eine neue PB mit 2:34,97 Minuten über 800 Meter. Damit wurde sie in Mannheim 3. ihrer Altersklasse. Sie hatte gerade vergangenes Wochenende eine neue persönliche Bestzeit in der Halle erreicht und konnte diese nun erneut toppen.
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