Unsere Mitglieder haben die einmalige Gelegenheit, in der sogenannten Helix-Arena, einem weltweit einzigartigen 360-Grad-Kino, „Gehirntraining“ zu absolvieren und so ihre kognitiven Fähigkeiten zu verbessern. Wir haben die Möglichkeit mitzuhelfen, die Helix-Arena weiterzuentwickeln und dafür zu sorgen, dass unsere Mitglieder – unabhängig von Alter, Sportart und Leistungsvermögen – „schneller im Kopf“ werden.

In verschiedenen Trainingsprogrammen verfolgen die Teilnehmer in der Helix-Arena zum Beispiel Roboter, die an den Wänden der Arena entlanglaufen. Die Teilnehmer identifizieren die Roboter mithilfe eines Controllers, wie man ihn von einer Playstation kennt.  Oder man muss einen „Ball“ in Form eines Diskus zu seinen Mitspielern passen, die sich aber unterschiedlich schnell und in der ganzen Arena bewegen.

Infos über die Helix-Arena gibt es hier: https://www.achtzehn99.de/aktuelles/news/2020/05/vorsprung-durch-helix/

Geplant ist zunächst ein Termin im Research Lab, bei dem in der Helix-Arena die kognitiven Fähigkeiten der Sportler getestet werden. Hier wollen die am Research Lab angestellten Wissenschaftler zum Beispiel herausfinden, welche kognitiven Unterschiede unsere Mitglieder aus den Abteilungen und Altersstufen aufweisen.

Anschließend können die interessierten Mitglieder Teil einer Trainingsstudie werden. Dies würde bedeuten, dass die Sportler ein wöchentliches kognitives Training in der Helix-Arena absolvieren können (z.B. über 5-10 Wochen, 1x wöchentlich, je 30 min). Die Details müssen in Abstimmung mit den interessierten Sportlern noch festgelegt werden.

Angesichts der aktuellen Situation peilen wir gemeinsam mit dem TSG Research Lab den Beginn des Trainings und der Studien im September an.

Schon jetzt aber wäre es wichtig herauszufinden, welche Sportler in welchen Abteilungen Interesse hätten, an diesem weltweit einmaligen Projekt teilzunehmen.

TSV und HG sind die einzigen Vereinspartner des TSG Research Labs, das vom Hoffenheimer Sportpsychologen Jan Mayer geleitet wird. Mit dieser Kooperation bieten wir nicht nur unseren Mitgliedern eine einmalige Gelegenheit, bei einem spannenden wissenschaftlichen Projekt dabei zu sein. Die Teilnehmer werden auch sicherlich enorm vom kognitiven Training profitieren. Last but not least, erhalten sie zudem einen Einblick hinter die Kulissen des Zuzenhausener Trainingszentrums der TSG Hoffenheim.

Wir würden uns deshalb freuen, wenn wir viele von Euren Sportlern für die Teilnahme an diesem Projekt begeistern könnten.

Wir werden in Kürze auf Euch und Eure Übungsleiter zukommen.

Markus und Michael

Liebe Oftersheimer Mitbürger und Mitbürgerinnen,

die derzeitige Corona-Krise stellt uns alle vor besondere Herausforderungen. Aus diesem Grunde hat sich der TSV Oftersheim, getreu seines Mottos « 125 Jahre TSV – Wir sind Oftersheim! » entschieden, seiner sozialen Verantwortung als größter Oftersheimer Verein im besonderen Maße nachzukommen.

Wir bieten daher an, ab kommenden Montag (16.3.) Personen der Corona-Risikogruppe tatkräftig zu unterstützen.

Dies bedeutet: Oftersheimer Bürger/innen welche aufgrund ihres Alters oder ihres Gesundheitszustands besonders gefährdet sind, erhalten folgende kostenlose Unterstützung:

  • Erledigung von Einkäufen
  • Abholung von Medikamenten
  • Behördliche Botengänge
  • Postsendungen abholen/-geben

Betroffene Personen können uns von Montag bis Samstag von 9:00-12:00 Uhr unter der Telefonnummer 06202 / 938 488 0 kontaktieren. Ihre Wünsche versuchen wir dann noch am gleichen Tag in der Zeit von 15:00-18:00 Uhr zu erledigen.

Als TSV Familie bedanken wir uns hierbei auch bei der HG Oftersheim/Schwetzingen, der LG Kurpfalz und dem TV Schwetzingen für die Unterstützung!

Bleiben Sie alle Gesund!

Ihr TSV 1895 Oftersheim

 

Die schnellen Bronze-Mädels: Maren, Anna und Sarah

Mit den Badischen Hallenmeisterschaften der Altersklassen U16/U18/U20 wurden am vergangenen Wochenende in der Mannheimer Leichtathletikhalle die letzten Titelkämpfe der diesjährigen Wintersaison ausgetragen. Motiviert und voller Tatendrang noch einmal zu beweisen, was sie aus den langen Monaten der Vorbereitung mitgenommen hatten, waren an diesen Tagen 14 Athletinnen und Athleten der LG Kurpfalz angereist, um in Einzel- und Staffelwettbewerben auf Medaillenjagd zu gehen.

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Anlässlich seines 125-jährigen Jubiläums lädt der TSV seine Mitglieder und Freunde am 21. März 2020 zu seinem Galaabend mit Programm, Getränken und Snacks in die Kurpfalzhalle Oftersheim ein.

Der Einlass ist ab 18:15 Uhr / Beginn um 19:00 Uhr.

Der Eintritt ist frei, es werden jedoch Eintrittskarten benötigt!

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Am vergangenen Sonntag trat die LG Kurpfalz mit vier Athletinnen bei den baden-württembergischen Meisterschaften der U18 an. Betreut wurden Sie vom Trainer der U16, Manfred Köhn, und bekamen tatkräftige Unterstützung durch die Eltern.

Den Wettkampf begann Sophie Knapp mit den 400m. Man merkte ihr an, dass dies erst ihr zweiter Lauf über die zwei Runden in der Halle war. Dementsprechend ging sie etwas verhalten in die erste Runde, wohl auch, weil sie die zwei schnellsten Läuferinnen der U18 in ihrem Lauf hatte. In der zweiten Runde konnte sie aber noch etwas drauf packen und lief mit 62,80 Sek. persönliche Bestleistung und kam in ihrem ersten Jahr in der U18 auf einen tollen 6. Platz.

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Liebe TSV Mitglieder & Freunde,

die Weihnachtsfeiertage sind bereits vorüber und das neue Jahr 2020 steht bereits in den Startlöchern.

2019 war für den TSV ein ganz besonderes Jahr. Neben den inzwischen schon fast schon gewohnten – aber immer noch sehr erfreulichen – sportlichen Leistungen der einzelnen Abteilungen, gibt es auch einiges außergewöhnliches zu berichten. Beginnen werde ich das allerdings mit einem schlechten Ereignis, dann aber sehr viel Positives!

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Weltmeistertrainer – mit diesem Titel ist Ralf Weber seit dem herausragenden Sieg seiner Athletin Malaika Mihambo bei der WM in Doha bereits geschmückt. Am vergangenen Dienstag kam darüber hinaus noch ein weiterer hinzu: Im Rahmen der alljährlichen Spitzensporttagung des Deutschen Leichtathletik-Verbands (DLV) wurde er für seine herausragende Arbeit als „DLV-Trainer des Jahres“ ausgezeichnet.
In seiner Laudatio lobte der Weitsprung-Bundestrainer der Frauen, Ulrich Knapp, die tolle Zusammenarbeit mit Ralf Weber. Dabei betonte er, dass es vor allem die Wissbegierde und das stetige Austüfteln neuer Trainingsmethoden seien, welche den Oftersheimer zu einem Weltklasse-Trainer machen.
Die besondere Erfolgsgeschichte von Ralf Weber und Malaika Mihambo basiert auf einer nunmehr 15-jährigen Zusammenarbeit, welche noch heute die Grundlage für die großen Erfolge der Weitspringerin bildet. Schon seit Malaika im Schüleralter ist sind die beiden ein Team und verkörpern somit das, was im Leistungssport eine so zentrale Rolle spielt: Hinter jedem erfolgreichen Sportler steht immer ein engagierter Trainer.
Maike Braun

Den Blick starr nach vorne gerichtet steht Malaika Mihambo an ihrer Ablaufmarkierung und atmet noch einmal tief ein und aus. Die Anspannung vor diesem so wichtigen dritten Sprung ist ihr deutlich anzusehen, liegt sie im Finale der Weltmeisterschaften in Doha nach zwei Durchgängen mit 6,52 m doch lediglich auf dem 7. Platz. Was war passiert? „Beim ersten Versuch war ich zu nervös“, beschreibt die Weitspringerin im Nachhinein die Situation. Dadurch habe der Anlauf nicht optimal gepasst, so dass sie viel zu weit vor dem Brett abgesprungen war und somit rund einen halben Meter verschenkt hatte.
Wenngleich die 6,52 m zwar keine zufriedenstellende Weite für die Weltranglistenerste aus Oftersheim waren, blieben ihr zu diesem Zeitpunkt immerhin weitere zwei Versuche, um sich für die Endrunde der besten Acht und somit für weitere drei Durchgänge zu qualifizieren. Nachdem sie jedoch im darauffolgenden Versuch das Brett übertreten und somit den Sprung ungültig gemacht hatte, war klar: Der Dritte muss passen!
In diesem heiklen Moment spielte Malaikas Trainer Ralf Weber eine Schlüsselrolle. Mit seiner ruhigen Art vermittelte er seinem Schützling, sie solle „locker bleiben“. Alles, was nun zähle, sei ein solider gültiger Versuch zur Absicherung. So stand sie also wenige Augenblicke später hoch konzentriert und fokussiert am Anlauf, klatschte sich mit beiden Händen auf Arme und Oberschenkel und animierte das Publikum zu rhythmischem Klatschen. „Komm schon“, sagte sie zu sich und sprintete los.
Als sie in der Grube gelandet war, ging ein Jubel durch das Khalifa International Stadium in Doha. Der Sprung war gültig – und er war weit! Sagenhafte 7,30 m leuchteten auf der Anzeigetafel auf, was nicht nur die Führung, sondern laut Weber auch mit großer Wahrscheinlichkeit den Titel bedeutete. Er sollte Recht behalten. Nach zwei weiteren herausragenden Versuchen auf 7,09 m und 7,16 m untermauerte die 25-Jährige abermals ihre Form und verwies die anderen Athletinnen auf ihre Plätze, gelang es doch keiner anderen Springerin, eine Weite jenseits der sieben Meter anzubieten. Somit heißt die neue Weltmeisterin im Weitsprung von nun an Malaika Mihambo.
„Die 7,30 m sind einfach wow“, sagte die junge Ausnahmeathletin später in einem Fernseh-Interview und fügte hinzu: „Das war mein bisher bester Wettkampf.“ Für diesen wurde Malaika noch am selben Abend bei der Siegerehrung mit der Goldmedaille belohnt, auf welcher in akkuraten Lettern ihr Name eingraviert ist.
Und was macht eine frisch gebackene Weltmeisterin nun nach all dem Trubel und Nervenkitzel der letzten Tage und Wochen? Sie geht für vier Wochen in den wohlverdienten Urlaub nach Thailand, wo sie sich von der langen Saison erholen und neue Energie für das kommende Olympiajahr sammeln möchte. Denn schließlich möchte sie in Tokio an diesen Erfolg anknüpfen und sowohl im Weitsprung als auch im Sprint ihre persönliche Bestleistung weiter steigern. „Jetzt heißt es einfach gesund bleiben und für die nächste Saison gut trainieren“, sagte sie mit einem noch immer strahlenden Lächeln.
Maike Braun

Es war eines dieser sprichwörtlichen Wimpernschlag-Finals. Nur um einen Hauch von 15 Punkten lag die kurpfälzer Mannschaft der weiblichen Jugend U14 (6.718 P.) am vergangenen Wochenende bei den Badischen Mannschaftsmeisterschaften vor ihren Konkurrentinnen von der LG Region Karlsruhe (6.693 P.) und sicherten sich mit dieser herausragenden Leistung den Titel Badischer Mannschaftsmeister 2019. Neben geballter Sprint-Power über die 75m, im 60m Hürdenlauf sowie in der Staffel trumpften die Mädels zudem mit Topwerten im Weitsprung und Ballwurf auf, indem jede Athletin über sich hinauswuchs und ihr bestmögliches Leistungspotenzial abrief. Im abschließenden 800m Lauf gaben die Mädchen schließlich alles, um sich den Titel zu sichern, weshalb die Freude umso größer war, als der Stadionsprecher am Ende des Wettkampftages Lara Scheel, Sarah Luise Becker, Maren Rohrer, Hanna Brenner, Angelina Georg, Maya Henrich, Sophie Borlinghaus, Katharina Ecker, Charlotte Trapp, Giulia Hörauf und Rebecca Federer tatsächlich als Siegerinnen unter großem Applaus aufrief und die junge Mannschaft den Platz ganz oben auf dem Podium einnehmen durfte.
Eben jeden Platz auf dem Siegertreppchen verpasste die weibliche Jugend U16 der LG Kurpfalz leider knapp. Zwar trumpfte die Mannschaft – bestehend aus Sarah Meiser, Sophie Knapp, Greta Ziegler, Eva Heimburger, Tatjana und Tabea Hoffmann, Smilla von Duhn, Chiara Schollmeyer, Anna Berner und Paula Hustede – in einzelnen Disziplinen wie der Staffel, den Hürden oder dem Weitsprung auf, konnte jedoch leider nicht in den Kampf um die vorderen Plätze eingreifen. Im Endresultat belegte das Team dennoch einen guten 4. Platz mit insgesamt 7.466 Punkten.
In der männlichen Jugend waren gleich drei Mannschaften der LG Kurpfalz am Start. Hier sind zunächst die jüngsten Athleten des Tages zu nennen, die in der Altersklasse U12 antraten. In der Aufstellung Linus Tornow, Finn Lejoly, Fabio Jäger, Ayk Nikolay, Moritz Wiegand, Jonas Luther, Ben Tauchert, Hendrik Schaub und Bennit Weber hielten sich die Jungs in allen Disziplinen stets im vorderen Mittelfeld auf und schafften es sogar, zwei der besten Hochspringer des Tages zu stellen, sodass sie am Ende mit 4.048 Punkten einen guten 5. Rang belegten.
Eine Altersklasse und zugleich auch einen Platz im Gesamtresultat darüber lagen die Athleten der männlichen Jugend U14. 3.237 Punkte reichten für Georgi Hristov, Moritz Braun, Leander Georg, Lars Gollnick und Fabian Spahr zu einem tollen 4. Platz, welchen sie sich besonders durch starke Ergebnisse im Weitsprung und Staffellauf erkämpften. Die Leistungen der Jungs ist umso höher einzustufen, beachtet man die Tatsache, dass sie sich aufgrund ihrer kleinen Mannschaftsgröße in keiner Disziplin einen Patzer hätten erlauben dürfen, da dies nur schwer an anderer Stelle hätte kompensiert werden können.
Abgerundet wurde das letzte große Wettkampfwochenende der Saison schließlich durch die Jungen der U16. Trotz toller Einzelleistungen konnte das Team aufgrund starker Konkurrenz leider nicht in den Kampf um die Medaillen eingreifen und musste sich am Ende mit 4.371 Punkten und dem 8. Platz zufriedengeben. Gemeinsam hatten Kevin Schneider, Levente Mihalyi, Yannick Schaub, Béla Keitel und Jan Kula dennoch eine Menge Spaß an diesem Team-Event, indem sie Motivation für die kommende Saison sammelten und als Mannschaft noch enger zusammenwuchsen.
Maike Braun

Dass das Berliner Olympiastadion zu den liebsten Wettkampfstätten von Malaika Mihambo gehört, ist spätestens seit den Europameisterschaften und den diesjährigen Deutschen Meisterschaften klar. Umso größer war ihre Vorfreude, beim vorletzten Test für die Weltmeisterschaften in Doha nochmal auf die blaue Bahn zurückzukehren und bei ISTAF-Meeting zu starten. Das Teilnehmerfeld im Weitsprung der Frauen lies dabei mit prominenter Meldungen auf einen spannenden Wettbewerb hoffen, waren doch mit der Serbin Ivana Spanovic oder der Weißrussin Nastassia Mironchyk-Ivanova neben Malaika noch einige weitere namenhafte Athletinnen am Start.

Dazu motiviert, jeden Sprung zu nutzen und technisch so sauber wie möglich zu gestalten, wirkte Malaika bereits im ersten Durchgang sehr fokussiert; den Blick fest in Richtung Grube gerichtet. Doch leider passt der Anlauf noch nicht optimal, sodass sie mit einem Absprung vor dem Brett viele Zentimeter verschenkte und sich zunächst mit einer Weite von 6,60m zufriedengeben musste. Nach kleineren Korrekturen durch ihren Trainer Ralf Weber passte beim zweiten Sprung schließlich wieder alles und Malaika schraubte ihre Tagesbestweite auf 6,99m nach oben. Mit dieser Leistung setzte sie sich deutlich an die Spitze des Feldes und beendete an dieser Stelle den Wettbewerb, um Körner für das anstehende Diamond League Finale in Brüssel zu sparen, sodass ihre Konkurrentinnen nur noch die Plätze zwei und drei unter sich auszumachen hatten. Hier war es die Russin Yelena Sokolova, die mit zweimal gesprungenen 6,65m schlussendlich auf dem 2. Rang landete und somit die Weißrussin Nastassia Mironchyk-Ivanova (6,63m) auf den 3. Platz verwies. Zur Überraschung der Zuschauer präsentierte sich die gewohnt starke Serbin Ivana Spanovic an diesem Tag in keiner überzeugenden Form (6,57m) und musste ihren letzten Versuch gar mit schmerzverzerrtem Gesicht abbrechen.

Von dieser souveränen Vorstellung beflügelt geht es nun am Freitag, den 06. September für Malaika beim Diamond League Finale in Brüssel um den Gesamtsieg der mit 50.00 Dollar dotierten Wettkampfserie. Dies wird zugleich auch der letzte Wettkampf vor Doha sein, bevor es in eine abschließende letzte Trainingsphase geht.
Maike Braun

Bild: Marcel Merkel