Foto: Claus Radmacher (TSV Oftersheim) läuft zum Abschluss des Mitteldistanz-Triathlons noch einen flotten Halbmarathon durch die Heilbronner Innenstadt.

Beim Triathlon in Heilbronn ging es über die Mitteldistanz mit 1,9 Kilometer Schwimmen im 19 Grad kalten Neckar, 83 anspruchsvollen Radkilometern mit 1100 Höhenmetern und 21,5 Laufkilometern. Claus Radmacher (TSV Oftersheim) absolvierte hier seinen zweiten Triathlon über diese Distanzen und steigerte sich auf starke 5:28:53 Stunden. „Beim Schwimmen konnte ich mich persönlich verbessern und kam nach 38min aus dem Wasser“, berichtet der Oftersheimer. Nach einer starken Radleistung „konnte ich beim Laufen merken, was die Höhenmeter mit meinen Beinen gemacht haben.“ Dennoch machte er beim Laufen noch einige Plätze gut und kam in seiner Altersklasse M45 auf Rang 14. Der Schwetzinger Robert Böhm absolvierte die Distanzen lockerer und kam dennoch auf eine gute Endzeit von 6:01:19 Stunden.

Die Schwetzingerin Birgit Schillinger startete zum Saisoneinstieg beim Sprinttriathlon in Neustadt-Mußbach. Nach 750 Meter Schwimmen im Freibad waren 20 Rad- und fünf Laufkilometer zu absolvieren. Die 62jährige Triathletin schaffte im Schwimmen und Radfahren fast genau die Leistung vom Vorjahr, nur beim Laufen war sie etwas langsamer. Die Leistung, mit der sie „sehr zufrieden war“, brachte sie dann aufs Treppchen – für den zweiten Platz in der Altersklasse W60.

Birgit Schillinger

Foto (Kallas) : Inga Kallas (Mitte) wurde beim Kraichgau Triathlon Zweite in der W55.

 

Die Triathleten des TSV Oftersheim sind erfolgreich in die Saison gestartet. Rainer Sams startete beim Sprinttriathlon in Schifferstadt. Nach 400 Metern Schwimmen im Hallenbad, 20km Radfahren auf ebener Strecke ging es auf die 5km lange Laufstrecke. „Schifferstadt lief richtig gut, habe meine Zeit von letztem Jahr auf fast auf die Sekunde genau getroffen“. Mit 1:07:59 Stunden kam der Oftersheimer erneut im vorderen Drittel seiner Altersklasse ins Ziel.

Beim stark besetzten Kraichgau Triathlon (1,5km Schwimmen-40km Rad-10km Lauf) ging Inga Kallas aus Schwetzingen an den Start. Wegen Gewitter wurde der Schwimmstart um 75 Minuten verschoben, anschließend hatten die Athleten mit schwülem, drückendem Wetter zu kämpfen. Dank ihres fleißigen Trainings war die Schwetzingerin beim Schwimmen und auf dem Rad sehr stark. „Das lief beides super“, meinte sie zu den beiden Disziplinen. Durch Chaos in der Wechselzone hatten die Athleten Probleme ihr Rad und ihre Wechselzone zu finden, wodurch Inga Zeit verlor. Dennoch freute sie sich, dass sie sich mit 3:02:59 Stunden um über fünf Minuten gegenüber dem Vorjahr verbesserte und auf den zweiten Rang ihrer Altersklasse W55 kam.

Birgit Schillinger

Sie ist eine Ausnahme. Während andere im Alter allmählich immer weniger Leistung bringen können, schafft Elke Herzig das Ungewöhnliche: „Je älter ich werde, umso weiter werfe ich.“ Die 69jährige Hockenheimerin, die für den TSV Oftersheim und damit für die LG Kurpfalz startet, verbesserte nun ihren eigenen deutschen W70-Rekord im Hammerwerfen und Gewichtwurf. Im Rahmen des Wurf-Fünfkampfs in Mutterstadt übertraf sie erstmalig beim Hammerwerfen mit 40,97 Metern die 40m-Marke und steigerte sich im gleichen Wettkampf auf sensationelle 41,30 Meter. Durch neue Trainingsimpulse war sie körperlich sowie mental gestärkt und traute sich diese Weite zu. Und dennoch meint sie bescheiden: „Ich habe mich selbst überrascht.“

Auch im Gewichtwurf verbesserte sie ihren eigenen Deutschen Rekord. 15,30 Meter weit schleuderte sie das 5,45 Kilogramm schwere Gewicht an einer kurzen Kette. Elke Herzig ist sehr konsequent in ihrem Training. Neben den Technikeinheiten steht zwei Mal in der Woche Krafttraining auf dem Programm. „Man braucht eine Körperspannung von Kopf bis Fuß – sonst haut es dich bei den Drehungen raus“, erklärt sie.

In Deutschland startet die 69jährige Athletin schon in der W70, weil sie später im Jahr 70 Jahre alt wird. International jedoch zählt der Geburtstag, daher zählen ihre Rekorde nicht als Weltrekorde.

Birgit Schillinger

Foto: Elke Herzig gewann in Mutterstadt überlegen den Wurf-Fünfkampf. Hierbei verbesserte sie ihre eigenen deutschen W70-Rekorde sowohl im Hammerwerfen als auch im Gewichtwurf.

Die Jägermeister nahmen erfolgreich am „Hexennachtturnier“ in Ludwigfhafen teil und erzielten Platz 12 beim nächtlichen Volleyballturnier.

Der TSV Oftersheim zählt zu den Gewinnern des Projekts „Anpfiff Jugendräume – Wir geben Bildung einen Raum“ von Anpfiff ins Leben.

Gemeinsam mit 20 anderen Vereinen wurde der TSV aus insgesamt 119 Bewerbern für die zweite Runde des Projekts, das von der Dietmar Hopp Stiftung gefördert wird, ausgewählt.

Ziel des Projekts ist es, bestehende Vereinsräume gezielt zu modernen Jugendräumen weiterzuentwickeln und Sportvereine als Orte der Begegnung, Bildung und persönlichen Entwicklung für junge Menschen zu stärken. Der offizielle Auftakt der neuen Projektrunde fand am 17. April 2026 in der KLIMA ARENA Sinsheim statt, wo die teilnehmenden Vereine erstmals gemeinsam vorgestellt wurden.

Für die Umsetzung stellt die Dietmar Hopp Stiftung eine Fördersumme von 1,5 Millionen Euro zur Verfügung. Jeder beteiligte Verein erhält eine Unterstützung von bis zu 55.000 Euro. Ergänzt wird die finanzielle Förderung durch eine zweijährige fachliche Begleitung durch Anpfiff ins Leben. „Wir stehen den Vereinen von der ersten Idee bis zur Umsetzung beratend zur Seite“, erklärt Sebastian Ebeling, Projektleiter von Anpfiff Jugendräume. Im Mittelpunkt stehen Jugendräume, die mehr sind als Treffpunkte vor oder nach dem Training: Orte, an denen Lernen, Austausch, Beteiligung und soziales Miteinander selbstverständlich Platz finden.

Der 2. Vorsitzende Jochen Kühnle nahm die Auszeichnung entgegen zusammen…

„Jugend braucht Räume. Und Vereine, die sie aktiv gestalten“, sagt Jörg Albrecht, 1. Vorsitzender von Anpfiff ins Leben. Sportvereine seien für viele junge Menschen ein prägender Lebensraum. Mit Anpfiff Jugendräume wolle man diesen Raum bewusst erweitern und Vereine in ihrer gesellschaftlichen Rolle stärken.

Ein zentrales Element des Projekts ist die ganzheitliche Unterstützung der teilnehmenden Vereine. Dazu zählen unter anderem Gebäude- und Energiegutachten, die von SES-Ingenieure durchgeführt werden, sowie die Begleitung bei der Planung und Gestaltung der neuen Jugendräume. Parallel werden Ehrenamtliche in Bereichen wie Projektmanagement, Fundraising und Kommunikation qualifiziert, um Vereinsstrukturen langfristig zu stärken. Für die konkrete Umsetzung stehen den Vereinen starke Partner zur Seite: IKEA Walldorf unterstützt bei der Möblierung und räumlichen Gestaltung, Hochwarth IT begleitet die IT-Einrichtung, Conrad Electronic übernimmt die technische Ausstattung und HORNBACH stellt Gutscheine für die bauliche Umsetzung der Räume zur Verfügung.

Die zweite Projektrunde baut auf den Erfolgen der ersten Phase auf. In der ersten Runde wurden 20 Jugendräume realisiert, mehr als 8.000 Kinder und Jugendliche erreicht und Bildungs- sowie Beteiligungsangebote dauerhaft im Vereinsalltag verankert. Auch das Ehrenamt konnte nachhaltig gestärkt werden. Entsprechend positiv fällt das Fazit der Dietmar Hopp Stiftung aus. „Anpfiff Jugendräume zeigt, wie wirkungsvoll Investitionen in Vereinsstrukturen sein können“, sagt Heike Bauer, Leitung der Stiftung. Die Verbindung aus finanzieller Förderung und professioneller Begleitung schaffe nachhaltige Wirkung für Vereine und für junge Menschen.

… Nicolas Frei, Abteilungsleiter Freizeitsport.

An der zweiten Projektrunde nehmen Sportvereine aus Baden‑Württemberg und Rheinland‑Pfalz teil – darunter Mehrspartenvereine ebenso wie Fußball‑, Hockey‑ oder Schwimmvereine. Mit dabei sind neben dem TSV der TSV Kürnbach, FV Neuthard, 1. FC Nußbaum, SV 1919 Schriesheim, FV 1924 Freinsheim, FV Fortuna Kirchfeld, Turnverein 1890 Bammental, Hockeyclub Blau‑Weiß Speyer, TuS Neuhofen, SV 1962 Bruchsal, TV Friedrichstal, SC Olympia Lorsch, FC Alemannia Wilferdingen, FC Badenia St. Ilgen, TSV Neudenau, SK Neptun Leimen, DJK/FC Ziegelhausen‑Peterstal, VSK Germania Niederfeld, DJK Hockenheim sowie Turnverein Schwetzingen.

„Wir entwickeln gemeinsam mit den Vereinen Räume, die junge Menschen stärken und echte Teilhabe ermöglichen“, betont Sebastian Ebeling. Gerade in einer zunehmend komplexen Lebenswelt seien Jugendräume wichtige Orte der Orientierung, des Miteinanders und der persönlichen Entwicklung. Genau hier setzt Anpfiff Jugendräume an: gemeinsam mit engagierten Vereinen und starken Partnern.

 

Wichtige Weichenstellung zum Clubhaus ist Thema bei der Versammlung am 20. März.

Neben den Berichten des Vorstands und der Abteilungen steht eine Entscheidung zur Zukunft des Clubhauses im Mittelpunkt der ordentlichen Mitgliederversammlung des TSV Oftersheim. Diese findet am Freitag, 20. März, 19 Uhr im Bürgersaal der Gemeinde Oftersheim in der Eichendorffstraße 2 statt.

Bei der Versammlung werden auch langjährige Mitglieder und erfolgreiche Sportlerinnen geehrt.

Alle Mitglieder sind herzlich eingeladen.

Die beliebte Laufveranstaltung findet am Sonntag, 3. Mai 2026 statt und setzt neue Akzente.

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Spendenaktion mit Vereinskarte ist angelaufen.

Seit vielen Jahren ist Oliver Embach mit seinem Edeka-Markt in der Oftersheimer Eichendorffstraße engagierter Partner des TSV. Jetzt wird die Kooperation auf ein neues Level gehoben: Seit kurzem können die TSV-Mitglieder mit jedem Einkauf ihren Verein unterstützen – mit dem Einsatz einer eigens produzierten TSV-Vereinskarte. Das System registriert jeden Einkauf, dabei geht ein Prozent des Umsatzes aller mit der Vereinskarte registrierten Einkäufe als Spende an den TSV. Einfach die Karte beim Bezahlen an der Kasse vorzeigen.

Die TSV-Karte gibt es bei der TSV-Geschäftsstelle in der Bismarckstraße 18 in Oftersheim oder bei den jeweiligen Abteilungsleiterinnen und Abteilungsleitern. Bitte die Öffnungszeiten der Geschäftsstelle beachten.

Die TSV-Mitglieder können übrigens nicht nur in Oftersheim einkaufen. Die Aktion läuft auch in den Edeka-Embach-Märkten in Brühl (Luftschiffring 28), Eppelheim (Rudolf-Wild-Straße 84) und Altlußheim (Lanzstraße 2).

Die beiden TSV-Vorstände Frank Rupprecht (links) und Jochen Kühnle (rechts) bedankten sich herzlich bei Inhaber Oliver Embach und seinem Prokuristen Antonino Di Salvo (Bildmitte) für diese tolle Aktion! Ab jetzt heißt es für die TSV-Mitglieder: Jeder Einkauf bei Edeka-Embach zählt!

Bild: Embach

„Ich bin mit allen drei Leistungen zufrieden“, bilanzierte Elke Herzig ihre drei Starts bei den deutschen Meisterschaften der Masters (die früher Senioren genannt wurden) im thüringischen Gotha. Die Hockenheimer Werferin, die für den TSV Oftersheim und damit für die LG Kurpfalz startet, machte sich mit zwei Gold- und einer Silbermedaille wenige Tage vor ihrem 69. Geburtstag ein optimales Geschenk.

Sie gehört nun zu dem ältesten Jahrgang in ihrer Altersklasse W65 und war dennoch in Gotha noch erfolgreicher als im Vorjahr. Ihr erster Wettkampf war der Hammerwurf. Die Meisterschaften fanden bei ungeliebten kühlen Temperaturen statt.

„Der Ring war so stumpf“, beschreibt sie ihre Anfangsschwierigkeiten. Nicht nur Herzig, sondern auch ihre Konkurrentinnen hatten zunächst Probleme. Im letzten Versuch bestätigte die Athletin ihre Nervenstärke und siegte mit 37,53 Metern mit über vier Metern Vorsprung vor ihrer schärfsten Konkurrentin Luzia Burgbacher.

Beim Kugelstoßen, das noch am gleichen Tag stattfand, gelang ihr mit 9,40 Metern eine Saisonbestleistung – ebenfalls wieder im letzten Versuch. Über diese Leistung freute sie sich besonders – auch wenn die Weite „nur“ den Silberrang bedeutete. Im Diskuswurf am Folgetag ging sie als Favoritin in den Wettkampf. „Inzwischen macht mir aber der Hammerwurf mehr Spaß.“ Dennoch siegte sie erneut mit 28,76 Metern überlegen.

„Ich hatte die vergangenen Monate mein Training intensiviert. Da ich montags und mittwochs zunächst im Kraftraum trainiere und dann noch ein spezifisches Wurftraining absolviere, komme ich mit zwei anderen Trainings auf sechs Einheiten pro Woche“, erklärt sie. „Das zweimalige Krafttraining bringt auch eine verbesserte Körperspannung.“

Jetzt folgen noch die baden-württembergischen Meisterschaften im Wurf-Fünf-Kampf. Sie hatte in dieser Kombi-Disziplin ihren eigenen deutschen Rekord diesen Sommer schon zwei Mal verbessert. Und als Saisonabschluss geht es zu den Leichtathletik-Europameisterschaften der Masters nach Madeira. „Dann ist die Saison vorbei und wir hängen noch eine Woche Urlaub dran“, freut sie sich auf den Abschluss und Höhepunkt im Oktober.

Birgit Schillinger

Auch nach dem Rückzug der Initiatoren des TSV-HardtRun wird die beliebte Laufveranstaltung fortgeführt.

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