Vor den Ferien fand in Nußloch der 4.Wiesenlauf statt. Mit dabei waren die beiden Athleten der Comenius Schule in Schwetzingen, Christoph Schmidt und Luca Stache. Beide gingen dort an den 5 Kilometer -Start und kamen in überragender Verfassung im Ziel an.

Die Lehrkräfte der Comenius Schule sind in der persönlichen Förderung ihrer Schüler extrem motiviert. Die Comenius Schule begrüßt und unterstützt es sehr, ihre Schüler auch über den Unterricht hinaus zu fördern und zu motivieren.

Deshalb kommt demnächst auch eine Zusammenarbeit mit dem TSV Oftersheim in Frage, welcher ein neues Projekt vorstellt. “TSV picks you up”. Der TSV Oftersheim möchte Kinder von allen Schulen zum Sport motivieren. Hierzu besuchen Talent Scouts (Talentsucher) die Schulen und stellen das Projekt den Lehrern und Schülern vor. Es sollen Trainingsgruppen entstehen, für Kinder und Jugendliche, die von Medaillen träumen. Diese Trainingsgruppen sind aber in keinster Weise Leistungsorientiert, sondern haben nur den Spaß an der Gemeinschaft und an der Bewegung im Blick. Melanie Weber vom TSV meint:” Was sich daraus entwickelt oder nicht, wird man dann sehen”. Allen Voraus Christoph und Luca, die vom Laufen “Feuer gefangen haben” und schon der nächsten Medaille entgegenfiebern.

Dass das Berliner Olympiastadion zu den liebsten Wettkampfstätten von Malaika Mihambo gehört, ist spätestens seit den Europameisterschaften und den diesjährigen Deutschen Meisterschaften klar. Umso größer war ihre Vorfreude, beim vorletzten Test für die Weltmeisterschaften in Doha nochmal auf die blaue Bahn zurückzukehren und bei ISTAF-Meeting zu starten. Das Teilnehmerfeld im Weitsprung der Frauen lies dabei mit prominenter Meldungen auf einen spannenden Wettbewerb hoffen, waren doch mit der Serbin Ivana Spanovic oder der Weißrussin Nastassia Mironchyk-Ivanova neben Malaika noch einige weitere namenhafte Athletinnen am Start.

Dazu motiviert, jeden Sprung zu nutzen und technisch so sauber wie möglich zu gestalten, wirkte Malaika bereits im ersten Durchgang sehr fokussiert; den Blick fest in Richtung Grube gerichtet. Doch leider passt der Anlauf noch nicht optimal, sodass sie mit einem Absprung vor dem Brett viele Zentimeter verschenkte und sich zunächst mit einer Weite von 6,60m zufriedengeben musste. Nach kleineren Korrekturen durch ihren Trainer Ralf Weber passte beim zweiten Sprung schließlich wieder alles und Malaika schraubte ihre Tagesbestweite auf 6,99m nach oben. Mit dieser Leistung setzte sie sich deutlich an die Spitze des Feldes und beendete an dieser Stelle den Wettbewerb, um Körner für das anstehende Diamond League Finale in Brüssel zu sparen, sodass ihre Konkurrentinnen nur noch die Plätze zwei und drei unter sich auszumachen hatten. Hier war es die Russin Yelena Sokolova, die mit zweimal gesprungenen 6,65m schlussendlich auf dem 2. Rang landete und somit die Weißrussin Nastassia Mironchyk-Ivanova (6,63m) auf den 3. Platz verwies. Zur Überraschung der Zuschauer präsentierte sich die gewohnt starke Serbin Ivana Spanovic an diesem Tag in keiner überzeugenden Form (6,57m) und musste ihren letzten Versuch gar mit schmerzverzerrtem Gesicht abbrechen.

Von dieser souveränen Vorstellung beflügelt geht es nun am Freitag, den 06. September für Malaika beim Diamond League Finale in Brüssel um den Gesamtsieg der mit 50.00 Dollar dotierten Wettkampfserie. Dies wird zugleich auch der letzte Wettkampf vor Doha sein, bevor es in eine abschließende letzte Trainingsphase geht.

Bild: Marcel Merkel