Die Schwetzinger Zeitung hat den neuen geschäftsführenden Vorstand befragt.

Der TSV Oftersheim geht mit einem neuen Vorstand in Richtung Zukunft. Bei der Mitgliederversammlung Ende März wurde das neue Führungsgremium einstimmig gewählt. An der Spitze des Vereins steht nun mit Michael Zipf ein TSV-Urgestein, der von Kindesbeinen an im Verein aktiv war. Er wird von Jochen Kühnle (stellvertretender Vorsitzender) und Frank Rupprecht (Finanzen) im geschäftsführenden Vorstand unterstützt. Wir haben die Vorstandsmitglieder zur Zukunft des Vereins befragt:

Wie fühlen Sie sich nach Ihrer Wahl zum Vorstandsvorsitzenden des TSV Oftersheim?

Michael Zipf: Voller Tatendrang und motiviert, den TSV nach vorne zu bringen.

Ihren Vorstandskollegen Jochen Kühnle kennen Sie ja bereits gut von Ihrer Zusammenarbeit bei der HG Oftersheim/Schwetzingen. Wie kam es zu der Entscheidung, gemeinsam den Vorsitz beim TSV zu übernehmen?

Zipf: Jochen und ich arbeiten seit fast 15 Jahren erfolgreich in der HG zusammen. Wir waren nun auch Teil der Findungskommissionfür einen neuen TSV-Vorstand. Als sich herauskristallisierte, dass es schwierig werden würde, Bewerber zu finden, haben wir beschlossen, die Verantwortung gemeinsam zu übernehmen. Es war uns dabei wichtig, ein starkes und engagiertes Team an unserer Seite zu wissen. Das ist uns gelungen. Jochen wird nun bei der HG kürzertreten. Ich will mein Vorstandsamt bei der HG beibehalten. Gemeinsam mit Frank Rupprecht (Bereich Finanzen) bilden wir den geschäftsführenden Vorstand in Zukunft zu dritt. Da mein Berufsleben nun zu Ende gegangen ist, kann ich genügend Zeit in beide Rollen investieren. Das Vereinswesen in Deutschland ist eine wichtige Komponente des Zusammenlebens, und TSV und HG tragen so viel dazu bei, dass sich die Menschen gemeinsam bewegen und Geselligkeit erleben, dass ich da gerne einen kleinen Beitrag leisten möchte.

Welche Prioritäten haben Sie sich für Ihre Amtszeit gesetzt?

Jochen Kühnle: Zunächst ist festzuhalten, dass der TSV läuft, lebendig ist und ein großes Bewegungsangebot bietet. Aber alles lässt sich optimieren. Unser Fokus wird deshalb zunächst auf unserem Sportangebot liegen. Wir wollen neue Mitglieder gewinnen und dazu unsere breite Palette an Sportarten, Kursen und Bewegungsangeboten nach Möglichkeit erweitern. Hierzu bedarf es aber zunächst einer Bestandsaufnahme: Was läuft gut, welche Potenziale können wir noch schöpfen, wo können wir eventuell Trainingszeiten sinnvoller nutzen, welchen Bedarf an kompetenten Trainerinnen und Übungsleitern haben wir, wie können wir weitere Übungsleiter für uns gewinnen und so weiter. Gleichzeitig wollen und müssen wir eine zukunfts- und tragfähige Lösung für unser Clubhaus finden und wollen Gleichgesinnte finden, die Lust haben, sich im TSV zu engagieren.

Wie wollen Sie die Kontinuität und Stabilität im Verein nach den turbulenten Jahren sicherstellen?

Frank Rupprecht: Es gab in der Vergangenheit Querelen im Vorstand, aber die sind eben Vergangenheit. Diese hatten keinerlei Auswirkungen auf die zahlreichen Abteilungen im Verein, in denen weiterhin sehr erfolgreiche und engagierte Arbeit geleistet wurde und wird. Es kann keine Rede davon sein, dass die Stabilität des Vereins gefährdet gewesen wäre. Aufgabe des Vorstands wird es sein, die Abteilungen bei ihrer guten Arbeit zu unterstützen und ihnen dabei den Rücken freizuhalten.

Welche Herausforderungen sehen Sie aktuell für den TSV Oftersheim?

Zipf: Ein Mehrspartenverein wie der TSV muss einen Spagat schaffen: Auf der einen Seite wollen wir ein moderner Sportverein und Dienstleister sein, der seinen Mitgliedern aller Altersschichten und Bevölkerungsgruppen ein attraktives und innovatives Bewegungsangebot unterbreitet. Man muss als Verein nicht jeden Trend mitmachen, aber doch offen sein für die Wünsche und Anforderungen der Mitglieder.

Auf der anderen Seite wollen wir eine Gemeinschaft sein, in der sich die Mitglieder gegenseitig unterstützen, in der man auf das Miteinander, auf Solidarität und Geselligkeit Wert legt. Bei diesem Spagat werden wir es nicht immer Jedem rechtmachen können. Hier gilt es beispielsweise die unterschiedlichen Anforderungen des Leistungs- und des Breitensports im Verein auszutarieren. Wir wollen Talente wie Malaika Mihambo entdecken und fördern – egal, in welcher Sportart. Gleichzeitig sollen sich auch die Breitensportler bei uns wohlfühlen. Und wie andere Oftersheimer Vereine auch, haben wir es mit begrenzten Ressourcen zu tun. Hierzu gehören insbesondere die begrenzten Kapazitäten an Trainingsräumen und Sporthallen.

Wie planen Sie, die Mitgliederzahlen des Vereins zu steigern oder zu stabilisieren?

Rupprecht: Wir wollen natürlich wachsen und sind davon überzeugt, dass wir hierzu vor allem ein attraktives Sport- und Bewegungsangebot unterbreiten müssen. Daran arbeiten wir.

Welche Rolle spielt die Gemeinde Oftersheim in der Unterstützung des Vereins, und wie wollen Sie diese Beziehung weiterentwickeln?

Kühnle: Die Gemeinde Oftersheim ist unser wichtigster Partner und Unterstützer auf ganz vielen Ebenen. Wir haben traditionell ein sehr enges und vertrauensvolles Verhältnis. Das wollen wir erhalten und ausbauen.

Wie bewerten Sie die finanzielle Lage des Vereins, und welche Maßnahmen planen Sie, um diese zu verbessern?

Rupprecht: Die finanzielle Lage des Vereins ist gut und stabil. Wir haben Ressourcen, uns weiterzuentwickeln und in neue Angebote zu investieren. Potenzial haben wir sicherlich noch, wenn es um Fördertöpfe und Zuschüsse geht. Hier wollen wir aktiver werden. Und vielleicht und hoffentlich kommen von den vielen Milliarden Euro, die nun in die deutsche Infrastruktur gesteckt werden sollen, auch ein paar Euro in Oftersheim an.

Können Sie uns mehr über das neue Mitgliederverwaltungssystem erzählen und wie es den Verein unterstützen wird?

Kühnle: Das neue System läuft inzwischen stabil, hilft uns bei der Digitalisierung und erleichtert unseren engagierten Mitarbeiterinnen auf der Geschäftsstelle die Arbeit.

Wie wollen Sie die Kommunikation und Zusammenarbeit innerhalb des Vorstands und mit den Vereinsmitgliedern gestalten?

Zipf: Wir haben zur Kommunikation mit den Mitgliedern eine Arbeitsgruppe gebildet, die dieser Tage ihre Arbeit aufgenommen hat. Klar ist, dass wir weiterhin auf vielen Kanälen mit den Mitgliedern offen, aktuell und transparent kommunizieren werden. Die Zusammenarbeit im Vorstand soll von Vertrauen, Offenheit und Spaß geprägt sein.

Welche Pläne gibt es für das Clubhaus, und wie wollen Sie die Situation dort lösen?

Kühnle: Auch beim Clubhaus gibt es eine Arbeitsgruppe, die unterschiedliche Optionen vom Gastrobetrieb bis hin zu völlig neuen Nutzungen prüfen wird und für den Vorstand eine Entscheidungsvorlage erarbeiten wird.

Wie wichtig ist Ihnen das Ehrenamt im Verein, und wie wollen Sie ehrenamtliches Engagement fördern?

Rupprecht: Das Ehrenamt ist die Grundlage unseres Vereinswesen. Ohne engagierte Ehrenamtliche gäbe es den TSV – und andere Vereine – nicht. Aber auch Ehrenamtliche erwarten Wertschätzung und den nötigen Freiraum, damit sie mit ihrer Arbeit etwas bewirken können – als Trainer und Übungsleiterinnen, als Betreuer und Helferinnen oder eben im Vorstand oder anderen Gremien wie dem TSV-Sportrat. Jede und jede soll sich seinen und ihren Fähigkeiten entsprechend einbringen können. Andererseits hat sich der TSV mit engagierten Kräften in der Geschäftsstelle schon vor einiger Zeit richtigerweise auf den Weg zu mehr Hauptamtlichkeit gemacht. Ehrenamt und Hauptamt gehen beim TSV Hand in Hand. Das Hauptamt muss den Ehrenamtlern den Rücken freihalten für ihre eigentliche Arbeit, zum Beispiel im Training und als Kursleitung. Das wird so gelebt und darauf wollen wir weiter aufbauen. Nicht zuletzt muss ehrenamtliches Engagement Spaß machen. Darauf werden wir großen Wert legen.

Welche Rolle spielt der Sport im Leben der Vereinsmitglieder, und wie wollen Sie das sportliche Angebot weiterentwickeln?

Zipf: Wir gehen davon aus, dass unsere Mitglieder, die sich im TSV sportlich und in Gemeinschaft bewegen, erkannt haben, wie wichtig Bewegung für ihrer Gesundheit ist. Bekanntlich kommt es bei Bewegungsarmut zu körperlichen Leiden wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Dickleibigkeit und Diabetes. Viele Studien zeigen, dass Bewegung auch die geistige Gesundheit fördert. Bewegung tut den Menschen auch psychisch gut und Erkrankungen wie Demenz, Alzheimer, Stressanfälligkeit, Burn-out oder Depressionen können durch Bewegung und Sport – besonders in Gemeinschaft – in ihren Auswirkungen gelindert oder gar verhindert werden.

Über Bewegung erwerben wir die Voraussetzungen für die Entwicklung der Sprache, für das Lernen des Schreibens, Lesens und Rechnens. Bewegung ist enorm wichtig, um kognitive Fähigkeiten zu fördern – bis ins Seniorenalter, denn körperliche Aktivität regt das ganze Leben lang die Neubildung von Nervenzellen an.

Aktuelle Studien zeigen zudem, dass Bewegung auch das Lernen fördert: Regelmäßiger Sport führt bei Kindern und Jugendlichen nicht nur zu besserer Fitness und weniger Gewicht, sondern auch zu besseren Schulnoten. Nicht zuletzt zeigen Langzeiterhebungen aus Europa, USA und Australien, dass körperlich fitte Menschen statistisch gesehen einen höheren Bildungsabschluss erreichen, seltener straffällig werden und größeren beruflichen Erfolg haben.

Bei unseren Leistungssportlern stehen andere Motive im Vordergrund. Und wir könnten lange darüber sprechen, wie der Sportverein gerade auch bei älteren Menschen für ein soziales Netzwerk sorgt, der Vereinsamung entgegentritt und so dazu beiträgt, dass ältere Menschen länger selbstständig bleiben können.

Je mehr Menschen wir zum langfristigen und regelmäßigen Sporttreiben motivieren können, desto gesünder ist unsere Gesellschaft. Daran wollen wir jeden Tag arbeiten mit einem attraktiven Bewegungsangebot, das sich immer wieder wandeln muss.

Wie wollen Sie die Erfolge und das Engagement der Vereinsmitglieder, wie bei der Sportgala, in Zukunft würdigen?

Kühnle : Indem wir unseren Sportlern Sichtbarkeit geben und das Engagement der Mitglieder bei unterschiedlichen Gelegenheiten wertschätzen. Die Sportgala, die in Zukunft wieder regelmäßig stattfinden soll, ist ein solches „Instrument“ und sie zeigt, dass im TSV nicht nur erfolgreiche Spitzensportler, sondern auch die ganz Kleinen, ältere Menschen und Menschen mit Handicap ein Zuhause finden.

Welche Lehren ziehen Sie aus den vergangenen Konflikten im Verein, und wie wollen Sie solche Situationen in Zukunft vermeiden?

Rupprecht: Niemand von uns war in diese Konflikte involviert, deshalb schauen wir jetzt nach vorne und vertrauen darauf, dass wir in Zukunft vertrauensvoll, offen und gleichberechtigt zusammenarbeiten werden.

Was sind Ihre langfristigen Visionen für den TSV Oftersheim, und wie wollen Sie diese erreichen?

Zipf: Der TSV ist, wie schon gesagt, ein lebendiger und gut funktionierender Verein. Das soll auch in Zukunft so bleiben. Der neue TSV-Vorstand hat sich aber Folgendes vorgenommen. Der TSV will ein Sportverein mit einem attraktiven Angebot für alle Altersstufen und alle Bevölkerungsgruppen und eine Solidargemeinschaft sein, in der man füreinander einsteht, sich für die Gesellschaft einsetzt und Werte wie Fairness und Respekt lebt. Wir wollen unsere traditionellen Sportarten stärken und immer offen für neue Sportarten sowie inklusive und integrative Angebote sein und uns offen und transparent nach Außen zeigen. Nur so kann man immer wieder Menschen für den TSV und für ein Ehrenamt im Verein begeistern. Bei Veranstaltungen in Oftersheim wollen wir uns aktiv einbringen und mit eigenen Events zum Gemeindeleben beitragen.

Schwetzinger Zeitung, 26.4.2025. Foto: SZ-Redaktion

Der TSV Oftersheim geht mit einem neuen Vorstand in die Zukunft. Bei der Mitgliederversammlung Ende März wählten die Mitglieder das neue Führungsgremium einstimmig.

An der Spitze des Vereins steht nun mit Michael Zipf ein TSV-Urgestein, der von Kindesbeinen an im TSV aktiv war. Er wird von Jochen Kühnle (2. Vorsitzender) und Frank Rupprecht (Finanzen) im geschäftsführenden Vorstand unterstützt. Als Beisitzerinnen wurden Kerstin Schaub, Julia Baust, Sina Abraham, Elisabeth Groß, Simone Krautheimer-Koryl und Claudia Schindler gewählt. Die bisherige Schriftführerin Charlotte Hartmann hatte sich als einzige aus dem bisherigen Vorstand wieder zur Wahl gestellt. Sie wurde ebenso einstimmig im Amt bestätigt. „Ich freue mich sehr, dass wir in relativ kurzer Zeit eine so kompetente Mannschaft zusammenstellen konnten“, sagte Zipf und fügte an: „Mein Dank gilt dem scheidenden Vorstand, der uns einen Verein in geordneten Verhältnissen übergibt.“

Der bisherige Vorstandsvorsitzende Dirk Oswald und der für die Finanzen zuständige Vorstand Klaus Donderer legten in der Versammlung eine gute Jahresbilanz vor. Der Vorstand habe trotz einiger schwieriger Themen wie der Verpachtung des Clubhauses seine Jahresziele erreicht. Dazu zählten etwa eine Anpassung der Übungsleiterhonorare auf Marktniveau, die im vergangenen Jahr umgesetzt wurde. Auch die Mitgliederverwaltung wurde auf eine neue Software umgestellt. Beide dankten hierbei insbesondere den beiden Mitarbeiterinnen auf der Geschäftsstelle, Nicole Dübener und Marion Jäger, die tolle Arbeit leisteten.

Das Geschäftsjahr schloss der TSV mit rund 32.000 Euro Gewinn ab. Klaus Donderer machte in seinem Bericht deutlich, dass die Einnahmen aus den Mitgliedsbeiträgen und den Spenden nahezu die kompletten Kosten des sportlichen Betriebs abdeckten. „Mein Dank richtet sich in diesem Zusammenhang vor allem an die Gemeinde Oftersheim, die immer, wenn der TSV vorstellig wurde, ein offenes Ohr hatte.“

Oswald resümierte: „Es war eine schöne, aber auch eine sehr anstrengende Zeit im Vorstand des TSV.“

Natürlich durften in der diesjährigen Versammlung auch Ehrungen nicht fehlen. Dirk Oswald nahm in seiner Funktion nicht nur die Ehrungen von Elisabeth Groß (für jahrzehntelange Verdienste im Gesundheitssport) und Elke Herzig (Wurfweltmeisterin bei den Senioren) vor, er wurde für seine Triathlon-Erfolge auch selbst ausgezeichnet. Seinen 132. Platz als Amateur bei der WM, dem Iron Man auf Hawaii, fanden nicht nur die Vereinsmitglieder bemerkenswert. Auch Bürgermeister Pascal Seidel ließ es sich nicht nehmen, Oswald für seine große Leistung zu ehren. „Was Dirk Oswald im Triathlon leistet, ist phänomenal.“

Überhaupt sind es die Abteilungen des TSV, die auch in den turbulenten vergangenen Jahren immer durch ihre Leistungen und ihr ehrenamtliches Engagement überzeugten und den Verein zusammenhielten. Die von allen Seiten gelobte Sportgala zum 130. Jubiläum vor wenigen Wochen steht stellvertretend dafür. Nicht nur dort wurde klar: Der TSV Oftersheim lebt. Mit seinen Vorstandskollegen will Zipf genau dort ansetzen: „Darauf bauen wir auf. Wir wollen gemeinsam viel bewegen“, sagte er.

Dem neuen Vorstand obliegt es jetzt unter anderem, eine zukunftsfähige Lösung für das TSV-Clubhaus zu finden. Derzeit werden verschiedene Optionen geprüft.

Liebe Mitglieder,

nach den vergangenen turbulenten Wochen gibt es gute Neuigkeiten.

Großer Rückhalt für den TSV-Vorstand innerhalb des Vereins

Vor zwei Wochen hatte der Vorstand des TSV 1895 Oftersheim geschlossen seinen Rücktritt erklärt. In den darauffolgenden Tagen haben Vorstand und Sportrat gemeinsam Lösungen gesucht, wie es weitergeht. Der Sportrat, ein wichtiges Vereinsorgan, setzt sich aus dem Vorstand und allen Abteilungsleiter:innen zusammen. Alle in der Öffentlichkeit genannten Themen wurden intern komplett transparent besprochen. Dem Vorstand war es wichtig, dass diese Themen lediglich intern erörtert und nicht in der Öffentlichkeit, insbesondere in der Presse, breitgetreten werden. Bei einer Abstimmung im Sportrat, bei dem der Vorstand selbst nicht mit abgestimmt hat, wurde dem Vorstand einstimmig das Vertrauen und der Rückhalt ausgesprochen. Das Ergebnis dieser Sitzungen war, dass große Teile des Vorstandes weitermachen. Lediglich Michaela Mangold, Reiner Rückert und Jakob Gieser bleiben bei ihrem Rücktritt und scheiden damit zum 22.04.24 aus dem Vorstand aus. Jakob bleibt weiterhin Jugendsprecher und Abteilungsleiter Leichtathletik. Wir möchten uns an dieser Stelle bei allen dreien herzlich für den Einsatz bedanken.

In den Sitzungen wurde auch beschlossen, dass das Thema Clubhaus zukünftig nicht mehr nur vom Vorstand bearbeitet wird. Ab sofort entscheidet der gesamte Sportrat. Das ist in zweierlei Hinsicht wichtig. Die Arbeit und vor allem die Entscheidungen werden auf mehreren Schultern verteilt. Gleichzeitig möchte sich der Vorstand dadurch freie Kapazitäten schaffen, um sich endlich wieder mehr auf die Kernaufgabe fokussieren zu können: dem Sportverein und dessen Aufgaben.

In eine gute Zukunft

Aktuell laufen wichtige Projekte wie beispielsweise die Umstellung des Mitgliederverwaltungsprogramms. Wenige Stunden nach dem Rücktritt wurden uns die Daten wieder zur Verfügung gestellt. Das neue Programm ist installiert und die Daten sind bereits eingespielt. Die Kosten der neuen Software liegen bei ca. einem Zehntel des Preises, der für das vorherige Programm von uns verlangt wurde.

Auch die Umstrukturierung in der Geschäftsstelle ist in vollem Gange. Durch das Ausscheiden unserer langjährigen Mitarbeiterin Elena Matern werden die Aufgaben zukünftig neu verteilt. Hierzu gibt es in den kommenden Wochen weitere Informationen.

Der Vorstand ist sich sicher, dass der Verein durch all diese Maßnahmen für eine gute Zukunft aufgestellt ist. Wir freuen uns auf die nächsten Projekte und gehen diese mit vollem Elan an. Bei Fragen stehen wir jederzeit zur Verfügung.

Euer TSV-Vorstand

Der Vorstand des TSV 1895 Oftersheim e.V. tritt mit Wirkung zum 22.04.2024 in seiner Gesamtheit zurück.

Zu diesem gravierenden Schritt sieht sich der Vorstand gezwungen, da er in der täglichen Arbeit handlungsunfähig gemacht worden ist. Ein ehemaliges Vorstandsmitglied verhindert den Zugriff auf essenzielle Daten unserer Mitglieder.

Außerdem werden aktuelle Vorstandsmitglieder von ihm persönlich diskreditiert.

Hinzu kommen weitere Sachverhalte, die dazu führen, dass der Vorstand des TSV abgehalten wird, die eigentlichen Aufgaben in seiner ehrenamtlichen Tätigkeit ausüben zu können. Es ist nicht davon auszugehen, dass sich diese Situation in der Zukunft ändern wird.

Liebe TSV-ler:innen,

kurz vor dem Wochenende wollen wir Euch noch mit ein paar Informationen rund um den TSV versorgen.

Neues aus dem Vorstand:

Wie Ihr wisst, gibt es im Vorstand einige Veränderungen. In der vergangenen Woche haben wir auf der Vorstandssitzung viele Entscheidungen getroffen.

Wir möchten Euch mitteilen, dass wir nach einigen Gesprächen Klaus Donderer wieder für den TSV gewinnen konnten. Klaus ist im März 2023 auf eigenen Wunsch aus dem Vorstand ausgeschieden. Bis zu seinem Ausstieg war er zuvor sechs Jahre für die Finanzen des TSV verantwortlich. Ganz sicher haben ihn einige von Euch schon persönlich getroffen und kennen ihn bereits. Wir sind sehr glücklich darüber, dass wir Klaus überzeugen konnten, uns wieder zu unterstützen. Er kennt den TSV in- und auswendig, bringt viel Erfahrung und Kompetenz mit und ist zudem ein großartiger und herzlicher Mensch. Er wurde einstimmig zum Finanzvorstand gewählt.

Wir haben außerdem einstimmig beschlossen, dass es zukünftig keinen Vorstandssprecher mehr geben wird, sondern wieder einen Vorstandsvorsitzenden. Dessen Aufgabe wird es sein, die verschiedenen Vorstände und deren Themen miteinander zu verknüpfen und zu koordinieren. Nicht operativ an Details zu arbeiten, sondern das Große und Ganze im Überblick zu haben und zu führen.

Wir freuen uns, dass Dirk Oswald dem einstimmigen Wunsch der anderen Vorstandsmitglieder zugestimmt hat und zukünftig das Amt des Vorstandsvorsitzenden für den TSV übernehmen wird. Dirk ist Gründer und Abteilungsleiter unserer vor ca. 2 Jahren gegründeten Triathlon-Abteilung und auch Initiator und Organisator des HardtRuns (Volkslauf in Oftersheim über 1km, 5km und 10km). Außerdem ist er leidenschaftlicher und erfolgreicher Triathlet und hatte sich 2022 für die IRONMAN Weltmeisterschaft auf Hawaii qualifiziert und gehörte dort zu den besten 10% weltweit. Beruflich ist er als Marketingleiter in einem mittelständischen Unternehmen tätig und leitet ein 10-köpfiges Team.

Aktuell machen wir uns viele Gedanken darüber, wie wir die verschiedenen Bereiche im Vorstand weiter aufteilen, wer für was verantwortlich sein wird. Wir sind zuversichtlich, dass wir bei der kommenden Sitzung alles weitere klären können.

Mitgliederversammlung:

Die nächste Mitgliederversammlung wird am 21.03.2024 stattfinden. Merkt Euch diesen Termin schon vor. Die Einladung wird wie immer rechtzeitig verschickt und angekündigt. Wir freuen uns auf Euch.

TSV-Clubhaus:

Nach einer sehr erfolgreichen bayrischen Woche gibt es auch im November wieder etwas ganz besonderes. Passend zu den winterlichen und weihnachtlichen Temperaturen gibt es bis Ende November leckere Gänsebrust/Keule mit hausgemachtem Apfel-Rotkraut, Kartoffelknödeln, Maronen und Soße. Schaut vorbei – es lohnt sich! Vorbestellung unter: 0176 747 98 404

Wir wünschen Euch allen ein schönes und entspanntes Wochenende, Euer TSV-Vorstand

von links nach rechts: Dirk Oswald, Klaus Donderer

Wie bereits vor einigen Wochen auf der Internetseite des TSV 1895 Oftersheim kommuniziert, konnte auf der Jahreshauptversammlung ein neuer Vorstand gewählt werden. In den ersten Vorstandssitzungen gab es gute Gespräche hinsichtlich der Verteilung der Aufgabenbereiche. Vor wenigen Tagen konnte diese auch einstimmig beschlossen werden. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit in den kommenden zwei Jahren.

Die Aufgabenbereiche sind wie folgt verteilt:

Jessica Fürle: Mitgliederbetreuung

Charlotte Hartmann: Schriftführerin

Stefan Lauff: Stellv. Vorstandssprecher

Markus Lauff: Vorstandssprecher, Finanzen und Vereinsentwicklung

Michaela Mangold: Stellv. Mitgliederbetreuung, Stellv. Bauwesen

Sanja Mülbert: Recht/Datenschutz

Dirk Oswald: Sport und Öffentlichkeitsarbeit

Reiner Rückert: Bauwesen

Stefan Schäfers: Vorstand IT/Technik

Christian Zechmann: Vorstand Personal und Versicherungen

Der geschäftsführende Vorstand besteht aus: Charlotte Hartmann, Stefan Lauff, Markus Lauff, Sanja Mülbert, Dirk Oswald, Christian Zechmann

„Willy Brandt Zimmer“ als neuer Name für SPD Fraktionszimmer

Oftersheim. An einem relativ warmen Frühsommerabend trafen sich Vorstandsmitglieder des TSV Oftersheim, um über die Würdigung eines erfolgreichen, sozialdemokratischen Politikers nachzudenken. Schnell kam man zum Entschluss, aufgrund der großen Verdienste von Willy Brandt, der Oftersheimer SPD eine besondere Anerkennung zukommen zu lassen. Der TSV Oftersheim unterbreitet daher den Vorschlag, das SPD Fraktionszimmer in „Willy Brandt Zimmer“ umzubenennen.

KÖNNEN WIR DAS? NEIN.
Sollte die SPD unseren TSV Sportplatz umbenennen? Nein.

Uns erinnert das and die Aktion vom Frankfurter Oberbürgermeister, Peter Feldmann, welcher dem Mannschaftskapitän der Eintracht Frankfurt den Europapokal aus den Händen riss, um sich selbst feiern zu lassen. In diesem Sinne sollte sich auch keine Partei mit fremden Federn schmücken.

Siehe auch: Artikel „Mihambo als neuer Stadionname?“ in der Schwetzinger Zeitung (6.7.22)

Liebe TSV Mitglieder und Freunde des Vereins,

unter dem Titel „Wie geht’s mit Clubhaus weiter“ hat die Schwetzinger Zeitung am 2.2.19 einen Bericht veröffentlicht. Der Bericht basiert im Wesentlichen auf Informationen, die der TSV der Schwetzinger Zeitung zur Verfügung gestellt hat sowie auf Informationen, welche die Schwetzinger Zeitung von unserem Pächter, Herrn Nolde, erhalten hat.

Während wir uns bemüht haben, den Sachverhalt sachlich korrekt wiederzugeben, hat Hr. Nolde Vorwürfe vorgetragen, die für uns nicht nachvollziehbar und teilweise schlicht falsch sind.

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Liebe TSV Mitglieder und Freunde des Vereins,

wie uns berichtet wurde, wird zurzeit ein handschriftliches Schreiben von „Siegel“ verteilt, in dem der 1. Vorsitzende des TSV Oftersheim, Herr Dr. Markus Lauff, im Kontext der Verpachtung des TSV Clubhauses, persönlich diskreditiert wird. Das Schreiben liegt dem Verein inzwischen vor.

Ohne auf dieses Schreiben im Detail einzugehen, weist der Vorstand des TSV die darin genannten ungeheuerlichen Vorwürfe auf das Entschiedenste zurück und behält sich rechtliche Schritte gegen „Siegel“ vor.

Mit sportlichem Gruß
Der Vorstand des TSV Oftersheim 1895 e. V.