Die Sieben ist die Lieblingszahl der Menschen. Und das hat – wie der Mathematikbuch-Autor Alex Bellox herausfand – auch einen Grund: „Die einzige Zahl, die sich willkürlich und einzigartig anfühlt, ist die 7.“ Wie es scheint, ist Sieben auch die Lieblingszahl von Malaika Mihambo, wenngleich sie für sie in dieser Saison nicht mehr einzigartig ist. Bereits zum dritten Mal knackte die Weitspringerin vom TSV Oftersheim bei Diamond League Meeting in London am vergangenen Sonntag die 7m-Marke und setzte somit ihre beeindruckende Serie fort.

Bereits am Samstag war Malaika gemeinsam mit ihrem Trainer Ralf Weber in die britische Hauptstadt angereist, um genügend Zeit zum Akklimatisieren zu haben. Am Tag darauf ging es schließlich los in Richtung Londoner Olympiastadion, dem Austragungsort der Spiele 2012. Dort versprach ein starkes Teilnehmerfeld einen spannenden Wettbewerb, waren doch große Namen wie die U.S.-Amerikanerin Brittney Reese oder die Ukrainerin Maryna Bekh-Romanchuk mit von der Partie.

Aus diesem Grund wollte Malaika mit ihrem ersten Sprung direkt ein Ausrufezeichen setzen. Leider passte der Anlauf noch nicht hundertprozentig, sodass der Versuch ungültig gegeben wurde. Nach kleinen Korrekturen durch ihren Trainer stimmte im zweiten Durchgang jedoch alles und die 25-Jährige sprang sich mit 6,96m an die Spitze des Feldes. Da sie nun einen guten Versuch stehen hatte, konnte sie in den darauffolgenden Sprüngen volles Risiko gehen und schaffte es, mit 7,02m im Vierten tatsächlich erneut die magische Marke zu knacken und damit einen neuen Meeting-Rekord aufzustellen. Nach weiteren 6,93m sowie einem ungültigen Versuch blieb Malaika weiterhin unangefochten an erster Position und gewann am Ende souverän mit 20cm Vorsprung vor Reese und Bekh.

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