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Sie gehören von Beginn an dazu und leisten jedes Jahr beim HardtRun des TSV Oftersheim ihren wertvollen Dienst. Auch bei der diesjährigen 5. Auflage des beliebten Laufevents waren die Mitglieder des DRK-Ortsvereins Oftersheim im Einsatz und kümmerten sich bei den Teilnehmern unter anderem um Kreislaufbeschwerden, Blasen an den Füßen und Insektenstiche.

Erstmals hatte das Organisationsteam des TSV die Startgebühr um einen Euro zugunsten des DRK-Ortsvereins erhöht. Und weil sich fast 650 Läuferinnen und Läufer auf eine der schönen Strecken durch den Hardtwald machten, überreichte der 2. Vorsitzende des TSV und Hauptorganisator des HardtRuns, Jochen Kühnle, nun eine Spende über 650 Euro an den Vereinsvorsitzenden Hansi Dilger, an seinen Stellvertreter Alexander Weber sowie an Karin Seitz Kurek.

„Wir bedanken uns beim DRK-Ortsverein für die alljährliche extrem wichtige Unterstützung“, sagte Kühnle. Dilger gab den Dank für die Spende zurück und erläuterte, dass der von der Gemeinde unterstützte Ortsverein sehr auf solche Spenden angewiesen sei, da die Mitglieder ihren Dienst bei Veranstaltungen im Ort kostenlos und ehrenamtlich ausübten.

Bild (von links): Alexander Weber, Jochen Kühnle, Hansi Dilger und Karin Seitz Kurek.

Ende April und Anfang Mai wurden die RNK Meisterschaften U16/U18/Aktive in Walldorf sowie in Schönau im Odenwald ausgetragen. Die LG-Athleten freuten sich über Medaillen und persönliche Leistungssteigerungen. 

Eva Montag (wU18/TSG Ketsch) von der LG Kurpfalz entschied am 25.04.2026 die RNK-Meisterschaften im Kugelstoßen mit einer neuen persönlichen Bestweite von 11,34 Metern für sich und brachte die Goldmedaille zur LG. Auch Bronze geht an den Vereinsverbund: Isabel Georg (TV Schwetzingen) stieß die Kugel 9,53 Meter weit und übertraf ebenso ihre bisherigen Weiten. Auf Platz 4 folgte Emmi Mühlinghaus (TSG Ketsch), 9,42 Meter, auch sie erzielte ihr bisher bestes Ergebnis, genauso wie Cara Kemptner (TSG Ketsch) mit 8,05 Metern auf Platz 5.

Auch die Goldmedaille der RNK Meisterschaften im Diskuswurf der Frauen ging zur LG. Maike Deckert (TB Germania Neulußheim) gewinnt diese mit 31,19 Metern. Sie wurde auch noch vierte im Kugelstoßen ihrer Altersklasse mit 10,16 Metern, einer neuen persönlichen Bestweite. Eine weitere Bronzemedaille gewann Emmi Mühlinghaus (wu18/TSG Ketsch) im Diskuswurf mit 24,22 Metern (neue Bestweite für sie). Eva Montag folgt auf Platz 4 mit 21,50 Metern.

Im Lauf über 100 Meter Hürden der Frauen gewann Anne Braun (TSV Oftersheim) die Silbermedaille des RNK. Sie benötigt 15,40 Sekunden für die Distanz. Im Sprint über 100 Meter Hürden der wU18 benötigte Valerie Georg (TV Schwetzingen) 16,19 Sekunden und erreichte Platz 5, sie versuchte sich auch erstmalig am Hürdensprint über 400 Meter und erhielt für 70,87 Sekunden direkt auch eine Silbermedaille.

Ein weiteres Highlight war Anne Brauns Sieg über 400 Meter Hürden der Frauen mit 1:01,49 Minuten. Eine weitere Goldmedaille für die erfolgreiche LG Läuferin.

Neben den Meisterschafts- relevanten Disziplinen wurden weitere Wettkämpfe für unterschiedlichen Altersklassen angeboten. Auch hier starteten die Athleten der LG Kurpfalz sehr erfolgreich.

Ihr Talent im Hochsprung zeigten Alessia Kott (W14/TSG Ketsch) und Lotta Mühlinghaus (W14/TSG Ketsch). Ihr Sprung über 1,52 Metern brachte Kott Platz 1 und die Qualifikation zu den Süddeutschen Meisterschaften (1,45 Meter), eine neue Bestleistung für sie. Lotta Mühlinghaus folgte direkt auf Platz 2 mit 1,44 Metern. Auch sie übersprang zuvor nie diese Höhe. Aber auch Platz 4 (Emma Stadler/TSV Oftersheim 1,40 Meter) und Platz 5 (Sophie Klar/ TB Germania Reilingen, 1,32 Meter) blieben bei der LG. Jonathan Röder (M13/TSV Oftersheim) erreichte mit 1,32 Metern Platz 2 (auch eine neue Besthöhe für ihn). In der M12 übersprang Maximilian Janda (TSV Oftersheim) erstmalig die 1,40 Meter und siegte in seiner Altersklasse, sein Teamkollege Moritz Lebhardt (TSV Oftersheim) landete mit 1,24 Metern auf Platz 6. In der W12 freute sich Lara Krupp (TSG Ketsch) über 1,20 Meter und Platz 4, Marie Haffner (TV Schwetzingen) schaffte mit gleicher Höhe Platz 5- hier entschied letztendlich die Anzahl der Fehlversuche.

60 Meter sprintete Georgi Hristov (TV Schwetzingen) bei den Männern in 7,24 Sekunden und belegt Patz 6. Julian Zeiler (wU18/TSG Ketsch) lief die gleiche Distanz in 7,76 Sekunden und schaffte Platz 5.

Eine besondere Distanz, „die Meile“, beendete Cedric Sikorski (Männer/TSV Oftersheim) nach 4:53,65 Minuten und kam auf den dritten Rang.

Maike Braun (Frauen) siegte über 500 Meter in 1:17,16 Minuten, mehr als drei Sekunden schneller als Platz 2.

Lotta Mühlinghaus gewann vor Alessia Kott.

Marlene Jörger (W12/TSG Ketsch) sprintete 60 Meter in 9,04 Sekunden (neue persönliche Bestzeit) auf Platz 6. Lotta Mühlinghaus benötigte 8,74 Sekunden und landete auf Platz 5, ebenfalls so schnell wie noch nie zuvor. Nieke Peste (W15/TSG Ketsch) lief sie in 8,86 Sekunden und erreichte in ihrer Altersklasse Rang 4. Isabel Georg (wU18) überwand 60 Meter in 8,38 Sekunden- auch Platz 4. Beide übertrafen ebenso ihre bisherigen Zeiten.

Über die besondere Distanz von 150 Metern lief Valerie Georg (wU18) in 19,59 Sekunden auf den zweiten Platz. Ein nur kleines Feld von Läuferinnen wagte sich an die sonst ebenso nicht angebotene Distanz von 1000 Metern. In ihrer Altersklasse wurden Emilia Biemer (TSG Ketsch) und Jana Kula (TSV Oftersheim, beide wU18) erste und zweite. Biemer benötigte 3:24,33 Minuten und Kula 3:34,26 Minuten. Der Sieg der Frauen über diese Distanz ging auch an die LG: Denise Grashoff (TSV Oftersheim) holte diesen souverän mit 3:09,17 Minuten, gute drei Sekunden vor der Zweitplatzierten.

Florian Epperlein auf Rang drei.

Am Ende des Tages kamen noch die Staffeln zum Zuge. Hier schaffte die LG Kurpfalz Staffel 1 mit Lea Keller, Lotta Mühlinghaus, Alessia Kott und Nieke Peste (alle wU16) in 55,25 Sekunden Platz 3 für 4× 100 Meter.

Weiter ging es am 3. Mai mit Teil zwei, ausgetragen in Schönau, im Odenwald.

Elias Metz (mU18/TSG Ketsch) sprintete100 Meter in 12,19 Sekunden und gewann die Silbermedaille vor Florian Epperlein (mU18/TSG Ketsch), der 12,23 Sekunden benötigte. Metz gewann außerdem Gold über 800 Meter in 2:23,49 Minuten.

Lea Keller landete auf Rang zwei.

Eine Silbermedaille gewann Lea Keller (w14/TSG Ketsch). Sie lief die zwei Stadionrunden, also 800 Meter, in 2:41,58 Minuten. Auf Platz fünf im RNK landet Lisa Guntermann (w14/TSV Oftersheim) mit einer Zeit von 2:48,07 Minuten.

Lennard Kuhm (m14/TSV Oftersheim) sprang 4,58 Meter weit und erreichte damit Platz 6. Der Hochsprung der W14 war LG dominiert. Die Goldmedaille ging an Lotta Mühlinghaus (TSG Ketsch) mit einer Höhe von 1,45 Metern und  Silber an Alessia Kott (TSG Ketsch) mit 1,40 Metern. Auch Platz 4 gewann die LG Kurpfalz, Emma Stadler (TSV Oftersheim) übersprang 1,25  Meter.

Eine weitere Goldmedaille gewann Florian Epperlein im Sprint über 200 Meter in 25,10 Sekunden und Silber in seinem Dreisprung Debut mit 11,32 Metern.

Die Staffel der LG Kurpfalz wird vierte. Lea Keller, Lotta Mühlinghaus, Alessia Kott und Lisa Guntermann laufen 4 x 100 Meter in 54,82 Sekunden.

Cara Kemptner (wU18/TSG Ketsch) und Emmi Mühlinghaus (wU18/TSG Ketsch) starteten ebenfalls in der seltenen Dreisprung-Disziplin und gewannen Gold und Silber mit 10,56 Metern bzw. 8,85 Metern. Im Weitsprung erhielt Cara Kemptner dann noch die Silbermedaille für 4,75 Meter.

Dank über 100 Helfern und emotionalen Inklusionsmomenten wird der TSV-HardtRun zu einem besonderen Gemeinschaftserlebnis.

Als am Sonntagmorgen ein Regenschauer nach dem nächsten über Oftersheim zog, dürfte bei den TSV-Funktionären nicht jeder Puls ausschließlich vom Sport gekommen sein. „Ich muss schon gestehen, dass ich am Morgen, als ein Schauer den nächsten ablöste, etwas nervös wurde“, sagt Vorsitzender Michael Zipf rückblickend.

Doch pünktlich zum Start des ersten Teils vom HardtRun, dem Kids Run, zeigte sich die Sonne. „Da hellte sich auch meine Miene und die der Helfer auf“, erzählt Zipf. Wenig später wurde deutlich: Diese Veranstaltung ist in Oftersheim längst mehr als ein Volkslauf.

 

Beim HardtRun geht es auch um Ergebnisse

Natürlich ging es auch diesmal um schnelle Zeiten und sportlichen Ehrgeiz. Die Strecke durch den Hardtwald mit dem Zieleinlauf ins Stadion kam bei den Teilnehmern erneut gut an. Laut Zipf standen viele bekannte Namen auf der Meldeliste, gleichzeitig seien aber auch zahlreiche Läufer erstmals dabei gewesen. „Ich denke, wir haben gute Chancen, dass sie auch im nächsten Jahr wieder zu uns kommen werden“, sagt er.

Wer am Sonntag über das TSV-Gelände lief, merkte allerdings schnell: Im Mittelpunkt stand nicht nur der Sport.

Über 100 Helfer in Oftersheim im Einsatz

Schon früh am Morgen herrschte im ganzen Dorf Betrieb. Während die ersten Läufer ihre Startnummern abholten, wurden an anderer Stelle noch Strecken ausgeschildert, Obst geschnitten oder Getränkestände vorbereitet.

Mehr als 100 Helferinnen und Helfer aus nahezu allen Abteilungen des TSV waren im Einsatz. Einige standen als Streckenposten im Hardtwald, andere kümmerten sich um Auf- und Abbau, den Grill oder die Ausgabe der Startunterlagen. „Es war insgesamt eine tolle Teamleistung des gesamten TSV“, sagt Zipf.

Besonders stolz sei der Verein darauf, dass sich in diesem Jahr nahezu alle Abteilungen eingebracht haben. Und dabei kam einiges rum: Statt einfach nur eine Hüpfburg aufzustellen, organisierte der TSV sogar eine ganze Kinderolympiade.

„Von den Kindern bis zu den Senioren“

Abteilungen aus Leichtathletik, Turnen, Trampolin, Volleyball, Handball oder dem Freizeitsport bauten Spielstationen auf und betreuten diese den ganzen Tag über. Laut Zipf seien die Angebote durchgehend stark besucht gewesen. Auch die Twirlings präsentierten sich mit zwei Gruppen.

„Für uns im TSV ist der HardtRun mehr“, sagt der Vorsitzende. „Nämlich eine Veranstaltung, bei der von den Kindern bis zu den Senioren alle Spaß an der Bewegung haben und gemeinsam einen schönen Tag beim TSV verbringen.“

Emotionale Momente beim Inklusionslauf

Für besondere Momente sorgte erneut der Inklusionslauf. Dass Menschen mit Handicap selbstverständlich Teil der Veranstaltung sind, kam bei den Teilnehmern laut Veranstalter besonders gut an.

Special-Olympics-Athlet Michael Lofink zeigte sich nach dem Lauf beeindruckt. „Ich wollte mich einfach noch mal für den genialen Tag heute bedanken“, schrieb er dem Verein anschließend. „Es war wunderschön zu sehen, wie ihr euch für Inklusion einsetzt.“ Gerade diese Momente blieben vielen Besuchern in Erinnerung. Denn neben den ambitionierten Läufern, die um Sekunden kämpften, ging es an anderer Stelle vor allem um Gemeinschaft und gemeinsame Erlebnisse.

Wenn Maskottchen gegeneinander antreten

Für Unterhaltung sorgte außerdem der Maskottchenlauf – vermutlich der ungewöhnlichste Wettbewerb des Tages. Harry Hardtwald vom TSV trat dabei gegen Hyäne „Wutschi“ von der HG, Utzi von der Bäckerei Utz, Fred Fuchs von der Schwetzinger Zeitung und den „Embär“ von Edeka Embach an.

Immerhin: Beim Heimspiel behielt Harry Hardtwald am Ende die Nase vorn. Fred Fuchs sollte wohl lieber beim Schreiben der Kindernachrichten bleiben: mit seinen großen Füßen watschelte er als letztes ins Ziel.

Lob für die Atmosphäre

Dass die Stimmung bei Teilnehmern und Besuchern gut ankam, zeigte auch das Feedback vieler Läufergruppen. Eine Laufgruppe aus Hockenheim schrieb nach der Veranstaltung: „Ein großes Dankeschön an den TSV für die tolle Veranstaltung mit auffallend freundlichen Helferinnen und Helfern. Wir kommen sehr gerne wieder.“

Solche Rückmeldungen dürften den Verantwortlichen besonders wichtig sein. Denn der HardtRun lebt offenbar nicht nur von der Strecke, sondern vor allem von der Atmosphäre rund um die Veranstaltung.

Vereine, Gemeinde und DRK helfen mit

Zum Gelingen beigetragen haben dabei längst nicht nur TSV-Mitglieder. Zipf bedankt sich ausdrücklich bei den „Hardtwaldhexen“, die inzwischen fest zum Kinderprogramm gehören. Auch die Siedlergemeinschaft rund um Vorsitzenden Harry Schreiner unterstützte die Veranstaltung erneut. Und die Nachbarn von der SG Oftersheim waren mit einer großen Läufergruppe vertreten.

„Es ist schön zu sehen, wie die Oftersheimer Vereine zusammenhalten und sich gegenseitig unterstützen“, sagt Zipf. Lob gab es außerdem für die Zusammenarbeit mit Gemeinde, Bauhof, Ordnungsamt und Forst. Die Zeitmessung übernahm erneut Bernd Rollar mit seinem Team von br-timing.

Bei HardtRun und Spargellauf

Auch der TV Schwetzingen unterstützte den TSV wieder. Beide Vereine helfen sich inzwischen gegenseitig bei HardtRun und Spargellauf.

Mit dabei war außerdem der DRK-Ortsverein Oftersheim, der während der Veranstaltung mehrere kleinere Einsätze hatte. Für jeden Teilnehmer legte der TSV einen Euro der Startgebühr für das DRK zurück. Die Spende soll in Kürze übergeben werden.

Noah Eschwey/Schwetzinger Zeitung. Fotos: cheesy.photos

Topläufer, starke Leistungen und bewegende Momente: Der 5. TSV-Hardtrun bot Sport, Spannung und echte Emotionen bis zum Zieleinlauf.

Start zum Kids Run.

Der Sportplatz des TSV Oftersheim ist ideal: ideal für den Zieleinlauf aller Distanzen vom Kinderlauf bis zum Oldies Walk mit Rollator, ideal für die vielfältige Verköstigung und ideal für die Unterhaltung – von der Musik über die Mini-Olympiade bis zum Kinderschminken. Und perfekterweise schließen sich die flachen Laufstrecken durch den Hardtwald gleich an. Es war also jede Altersgruppe in Aktion und am Ende glücklich. Das Angebot wurde angenommen: Bei der fünften Auflage des Hardtruns konnte sich das neu gebildete Orgateam über einen Teilnehmerrekord von 650 Startern freuen.

Der erste Startschuss des Tages galt dem Schülerlauf: 135 Kinder unter zwölf Jahren gingen auf die 1.000 Meter lange Strecke, die vom Wildgehege bis zum Stadion führte. Im vergangenen Jahr gewann er die U8 auf Rang zehn, nun holte sich der erst achtjährige Michel Kremer vom TV Schwetzingen durch einen beeindruckenden Endspurt im Stadion den Gesamtsieg. Ob er sich diese Strategie bei seiner Schwester Luise aus dem Vorjahr abgeschaut hatte? Schnellste Schülerin war Carlotta Schmid (1. FC Kaiserslautern) auf Platz Fünf.

Kaum war die Kinder-Siegerehrung durchgeführt, ging es schon mit dem Start über fünf Kilometer durch den Oftersheimer Wald weiter. Hardtrun ist zugleich ein Wortspiel, denn die Laufstrecke führt durch den angrenzenden „Hardtwald“. Hart war dieses Jahr eher die Schwüle, die sich nach dem morgendlichen Regen mit der Wärme mischte, und stellenw

Denise Grashoff war die Schnellste über 5 Kilometer.

eise die „Bärlauchfahne. „Aber wir sind superhappy, wie sich das Wetter und die Teilnehmerzahlen entwickelt haben“, meinte TSV-Vorstand Michael Zipf zufrieden. Mit 100 Unterstützern aus allen Abteilungen konnte der Verein alle Helferposten besetzen.

 

Über fünf und zehn Kilometer gingen jeweils über 200 Athleten an den Start. Die Fünf-Kilometer-Siege von Cedric Sikorski und Denise Grashoff (beide von der LG Kurpfalz) waren keine Überraschung. Für beide war der Applaus wie ein Heimspiel auf dem Trainingsplatz. Denise nutzte den Lauf als Überdistanz-Vorbereitung für ihren Start über 800 Meter am Mittwoch in Pfungstadt.

Die Zeit war zweitrangig, ebenso für Cedric, der diesen Winter „so viel Skilanglauf wie noch nie“ betrieben hat. Obwohl er sich gar nicht auf das Lauftraining konzentrieren kann, weil im Winter der Skilanglauf und nun seine Arbeit als Projektingenieur bei der Bahn Priorität haben, läuft er Bestzeiten. „Ich habe gerade Bock auf Volks- und Straßenläufe.“

Prominenter Starter über fünf Kilometer war Michael Lofink, Athlet und Athletensprecher der Special

Und Cedric Sikorski der Schnellste – beide von der LG Kurpfalz.

Olympics. Der 45-jährige Eberbacher kommt vom Radsport und startet seit zwei Jahren auch im Triathlon. So in zwei Wochen im slowakischen Samorin, wo vergangenes Jahr 13 Grad kaltes Wasser auf ihn wartete. „Zur Vorbereitung und mentalen Abhärtung gehe ich einmal im Monat in die Eistonne: acht Minuten bei zwei Grad.“

 

Special Olympics sind – im Gegensatz zu den Paralympics – für Sportler mit „geistiger und mehrfacher Behinderung“. Ihre Kategorie wird nicht durch ihre körperliche Einschränkung bestimmt, sondern durch einen Klassifikationswettkampf, bei dem immer die jeweils besten acht Athleten zusammengefasst werden und beim Hauptwettkampf gegeneinander starten.

Special-Olympics-Athlet Michael Lofink (Mitte) unterstützte die HG-Unified-Hyänen beim Inklusionslauf.

Falls das Ergebnis im Klassifikationswettkampf und die Finalleistung zu stark differieren, kann eine Disqualifikation ausgesprochen werden. Michael Lofink hat eine Augenerkrankung und eine Lernschwäche, die ihm nicht anzumerken ist, „weil mich vor 14 Jahren Kollegen in der Werkstatt gefördert haben und ich dadurch doch so viel lernen konnte“.

Lofink war mit einer Zeit von 30:35 Minuten etwa eine Minute schneller als Erwin Hube, den er beim Start kennengelernt hat. Der Schwetzinger Erwin – mit 86 Jahren ältester Starter über fünf Kilometer – nahm nach langer Auszeit wieder an einem Wettkampf teil, „weil es hier in der Nachbargemeinde ist“.

Die schnellsten Athleten über zehn Kilometer betreiben beide auch Hyrox, eine Kombination aus Kraft- und Laufeinheiten. Vorjahressiegerin Caroline Lieb war dieses Jahr langsamer, was auch daran liegt, dass die Zehn-Kilometer-Strecke etwas verlängert wurde. Vorher war sie zu kurz, nun ist sie etwas zu lang. Die 36-jährige Ketscherin und ehemalige Handballerin trainiert öfter schon morgens um 6 Uhr knapp zwei Stunden im Fitness-Studio. „Mein nächstes Ziel sind die Weltmeisterschaften in Stockholm.“ Sie startet in der Profi-Klasse, was bedeutet, dass die Gewichte an den Stationen schwerer sind.

Caro Lieb verteidigte ihren Titel über 10 Kilometer.

Tobias Schmitt gewann die Herrenkonkurrenz über 10 Kilometer.

Der 26-jährige Schwetzinger Tobias Schmitt hatte in jüngster Vergangenheit die „normale“ Hyrox-Klasse in Köln gewonnen. Der Grundschul-Lehramtsstudent für Deutsch und Sport absolviert sein Lauftraining bei der TSG Heidelberg. Er war zum ersten Mal beim Hardtrun dabei und freute sich herzlich über seinen souveränen Sieg im Alleingang.

Letzte Programmpunkte waren der Oldies Walk und der Inklusionslauf: Die älteren Teilnehmer – manche mit Rollator – wurden ebenso begeistert angefeuert wie die Inklusionsläufer der HG-Unified-Hyänen, für die der Zieleinlauf teilweise ein neues Erlebnis war. Das Strahlen in den Gesichtern drückte hier besonders viel Stolz aus.

Birgit Schillinger/Schwetzinger Zeitung. Fotos: cheesy.photo

Die Jägermeister nahmen erfolgreich am „Hexennachtturnier“ in Ludwigfhafen teil und erzielten Platz 12 beim nächtlichen Volleyballturnier.

Der TSV Oftersheim zählt zu den Gewinnern des Projekts „Anpfiff Jugendräume – Wir geben Bildung einen Raum“ von Anpfiff ins Leben.

Gemeinsam mit 20 anderen Vereinen wurde der TSV aus insgesamt 119 Bewerbern für die zweite Runde des Projekts, das von der Dietmar Hopp Stiftung gefördert wird, ausgewählt.

Ziel des Projekts ist es, bestehende Vereinsräume gezielt zu modernen Jugendräumen weiterzuentwickeln und Sportvereine als Orte der Begegnung, Bildung und persönlichen Entwicklung für junge Menschen zu stärken. Der offizielle Auftakt der neuen Projektrunde fand am 17. April 2026 in der KLIMA ARENA Sinsheim statt, wo die teilnehmenden Vereine erstmals gemeinsam vorgestellt wurden.

Für die Umsetzung stellt die Dietmar Hopp Stiftung eine Fördersumme von 1,5 Millionen Euro zur Verfügung. Jeder beteiligte Verein erhält eine Unterstützung von bis zu 55.000 Euro. Ergänzt wird die finanzielle Förderung durch eine zweijährige fachliche Begleitung durch Anpfiff ins Leben. „Wir stehen den Vereinen von der ersten Idee bis zur Umsetzung beratend zur Seite“, erklärt Sebastian Ebeling, Projektleiter von Anpfiff Jugendräume. Im Mittelpunkt stehen Jugendräume, die mehr sind als Treffpunkte vor oder nach dem Training: Orte, an denen Lernen, Austausch, Beteiligung und soziales Miteinander selbstverständlich Platz finden.

Der 2. Vorsitzende Jochen Kühnle nahm die Auszeichnung entgegen zusammen…

„Jugend braucht Räume. Und Vereine, die sie aktiv gestalten“, sagt Jörg Albrecht, 1. Vorsitzender von Anpfiff ins Leben. Sportvereine seien für viele junge Menschen ein prägender Lebensraum. Mit Anpfiff Jugendräume wolle man diesen Raum bewusst erweitern und Vereine in ihrer gesellschaftlichen Rolle stärken.

Ein zentrales Element des Projekts ist die ganzheitliche Unterstützung der teilnehmenden Vereine. Dazu zählen unter anderem Gebäude- und Energiegutachten, die von SES-Ingenieure durchgeführt werden, sowie die Begleitung bei der Planung und Gestaltung der neuen Jugendräume. Parallel werden Ehrenamtliche in Bereichen wie Projektmanagement, Fundraising und Kommunikation qualifiziert, um Vereinsstrukturen langfristig zu stärken. Für die konkrete Umsetzung stehen den Vereinen starke Partner zur Seite: IKEA Walldorf unterstützt bei der Möblierung und räumlichen Gestaltung, Hochwarth IT begleitet die IT-Einrichtung, Conrad Electronic übernimmt die technische Ausstattung und HORNBACH stellt Gutscheine für die bauliche Umsetzung der Räume zur Verfügung.

Die zweite Projektrunde baut auf den Erfolgen der ersten Phase auf. In der ersten Runde wurden 20 Jugendräume realisiert, mehr als 8.000 Kinder und Jugendliche erreicht und Bildungs- sowie Beteiligungsangebote dauerhaft im Vereinsalltag verankert. Auch das Ehrenamt konnte nachhaltig gestärkt werden. Entsprechend positiv fällt das Fazit der Dietmar Hopp Stiftung aus. „Anpfiff Jugendräume zeigt, wie wirkungsvoll Investitionen in Vereinsstrukturen sein können“, sagt Heike Bauer, Leitung der Stiftung. Die Verbindung aus finanzieller Förderung und professioneller Begleitung schaffe nachhaltige Wirkung für Vereine und für junge Menschen.

… Nicolas Frei, Abteilungsleiter Freizeitsport.

An der zweiten Projektrunde nehmen Sportvereine aus Baden‑Württemberg und Rheinland‑Pfalz teil – darunter Mehrspartenvereine ebenso wie Fußball‑, Hockey‑ oder Schwimmvereine. Mit dabei sind neben dem TSV der TSV Kürnbach, FV Neuthard, 1. FC Nußbaum, SV 1919 Schriesheim, FV 1924 Freinsheim, FV Fortuna Kirchfeld, Turnverein 1890 Bammental, Hockeyclub Blau‑Weiß Speyer, TuS Neuhofen, SV 1962 Bruchsal, TV Friedrichstal, SC Olympia Lorsch, FC Alemannia Wilferdingen, FC Badenia St. Ilgen, TSV Neudenau, SK Neptun Leimen, DJK/FC Ziegelhausen‑Peterstal, VSK Germania Niederfeld, DJK Hockenheim sowie Turnverein Schwetzingen.

„Wir entwickeln gemeinsam mit den Vereinen Räume, die junge Menschen stärken und echte Teilhabe ermöglichen“, betont Sebastian Ebeling. Gerade in einer zunehmend komplexen Lebenswelt seien Jugendräume wichtige Orte der Orientierung, des Miteinanders und der persönlichen Entwicklung. Genau hier setzt Anpfiff Jugendräume an: gemeinsam mit engagierten Vereinen und starken Partnern.

 

Das Deutsche Sportabzeichen: Auszeichnung für 34 besonders aktive Sportler.

Das Sportabzeichen ist eine Auszeichnung des Deutschen Olympischen Sportbundes und ist die höchste Auszeichnung außerhalb des Wettkampfsportes.

Der Reiz das Deutsche Sportabzeichens zu erlangen, liegt sicherlich in seiner Vielseitigkeit. Um es zu erhalten, sind für junge und ältere Menschen gleichermaßen Disziplinen in vier Bereichen abzulegen: Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Koordination.

Bei einer gemütlichen Veranstaltung im Restaurant Artemis wurden die Urkunden für mehrfache Teilnahme ausgehändigt. Die Altersspanne der Teilnehmenden reichte von 12 bis 82 Jahren. Alle Teilnehmer haben dafür einiges getan und in ihrer Freizeit unzählige Trainingsstunden absolviert.

Für dreimalige Teilnahme im Schüler- und Jugendbereich wurde Nicolas Schleich und Torbit Röder für seine viermalige Teilnahme mit Gold ausgezeichnet.

Folgende Erwachsene erhielten eine Gold-Auszeichnung (in Klammer steht die Gesamtzahl):

Michael Rauscher (44), Christiane Kaltenbach (41), Willi Kaltenbach (40), Gerhard Lohr (33), Andreas Ziegler (30), Hella Bergner und Marianne Hamprecht (je 26), Doris Zimmermann und Erwin Hube (je 25), Thomas Zimmermann (24), Dr. Rudolf Schneider (18), Marianne Kollwitz (16), Carolin Schleich und Erwin Bugert (je 14), Ursula Schweizer und Marc Defiebre (je 11), Petra Defiebre, Iris Marino und Jutta Mohr (je 10), Dr. Katrin Wiebalk (9), Annerose Seitz (8), Hans- Peter Huckele (7), Dagmar Kadelbach (5), Bernd Kowalzik (4), Katrin Grashoff (3), Carolin Röder und Alexander Nicht (je 2), Silvana Kiesinger, Nicolas Frei, Bernd Hess und Lorenz Johe (je 1).

Heiko Rogozinski erhielt für seine 1. Teilnahme Silber.

Für Interessierte besteht bis zu den Sommerferien die Möglichkeit jeden Dienstag ab 18 Uhr auf dem TSV-Sportplatz in der Hardtwaldsiedlung zu trainieren und die Prüfungen abzulegen.

Nähere Informationen gibt es unter den Rufnummern 06202/3934 oder 06202/53752.

Elke Jokisch

Die Teilnehmerzahlen nehmen derzeit so richtig Fahrt auf, die Helferliste füllt sich und das Rahmenprogramm ist festgezurrt: Der 5. HardtRun des TSV Oftersheim steht in den Startlöchern und wird am Sonntag, 3. Mai für viel Leben auf dem Sportplatz des TSV Oftersheim in der Hardtwaldsiedlung sowie im angrenzenden Hardtwald sorgen.

Auch in diesem Jahr werden vier Wettbewerbe angeboten: der KidsRUN über 1.000 Meter für die Altersklassen U8, U10 und U12, der 5- und der 10-km-Lauf sowie der Oldies Walk über 1 Kilometer. Start und Ziel befinden sich direkt auf dem TSV-Sportgelände (Jahnstraße 9 in Oftersheim). Die Online-Anmeldung für alle Wettbewerbe ist noch bis 30. April unter www.hardtrun.info geöffnet.

Zudem findet gegen 13.45 Uhr die zweite Auflage des Inklusionslaufs statt. Mit dabei sind die Unified-Hyänen der HG und andere inklusive Gruppen aus Schwetzingen. Die Veranstalter freuen sich, wenn auch andere Menschen mit Handicap bei diesem Lauf mitmachen und sich bis zum 30. April unter hardtrun@tsv-oftersheim.de anmelden. Der Lauf geht über eine Stadionrunde mit 400 Metern.

Die Startzeiten sind wie folgt: Der KidsRUN beginnt um 10.45 Uhr, der 5-km-Lauf um 11.30 Uhr und der 10-km-Lauf um 12 Uhr. Der Oldies Walk und der Inklusionslauf starten gegen 13.45 Uhr. Die Siegerehrung für den KidsRUN ist gegen 11.45 Uhr geplant, die Ehrung der Teilnehmenden über 5 und 10 Kilometer erfolgt gegen 14 Uhr.

Der TSV erwartet einige prominente Teilnehmer: Am 5-km-Lauf wird auch Michael Lofink teilnehmen. Michael Lofink ist nicht nur Athlet, sondern auch Athletensprecher und Präsidiumsmitglied von Special Olympics Baden-Württemberg. Bei den Special Olympics World Games 2019 in Abu Dhabi gewann er beim 15-Kilometer-Straßenrennen und beim Zeitfahren über 10 Kilometer zwei Goldmedaillen. Seit 2024 ist er im Triathlon aktiv. 2027 will er bei den Weltspielen in Chile an den Start gehen.

Der HardtRun soll ein Fest für die ganze Familie sein. Für die Kinder gibt es diesmal eine Kinderolympiade mit verschiedenen Stationen (darunter eine Slackline und ein Cornhole-Spiel), an denen sie ihre Geschicklichkeit und Treffsicherheit unter Beweis stellen können. Wer alle Stationen absolviert, erhält einen schönen Preis.

Mit dabei sind auch wieder die befreundeten „Hardtwaldhexen“. Sie bieten Kinderschminken, bunte Strähnen, Tatoos und Slush-Eis an.

Gegen 13.30 Uhr wird – auch das ist neu – der Maskottchenlauf gestartet. Viele Maskottchen aus der Region werden auf der Bahn um die Wette rennen. Nicht zu vergessen: Die TSV-Twirlings werden sich mit einigen Tänzen präsentieren.

Natürlich ist auch für leckere Verpflegung gesorgt.

Alle Infos gibt es auf: www.hardtrun.info

Die Athletin von TSV und LG Kurpfalz bleibt das „Maß der Dinge“ bei den Europäischen Masters.

Elke Herzig kann wieder auf sehr erfolgreiche Europameisterschaften der Masters zurückblicken. Die Hockenheimer Leichtathletin, die für die LG Kurpfalz startet, kam mit drei Goldmedaillen von den Winterwurfmeisterschaften im polnischen Torun zurück. Die 69-Jährige war in der Altersklasse W65 die Älteste in ihren Starterfeldern, die mit 16 bis 19 internationalen Konkurrentinnen jeweils sehr stark besetzt waren.

„Am meisten zufrieden war ich mit dem Gewichtwurf“, erzählt Herzig. Dabei wird ein Gewicht an einer kurzen Kette ähnlich wie beim Hammerwurf geschleudert. Hier gewann sie mit sehr guten 14,94 Metern. Im Diskuswurf siegte sie mit 26,68 Metern und auch im Hammerwurf holte sie Gold mit 36,03 Metern. Es war ihre 17. internationale Goldmedaille. Alle Leistungen waren angesichts der winterlichen Kälte und des Windes hervorragend, „denn mit so vielen Klamotten am Körper ist man nicht so beweglich“, erklärte die bekennende „Wärmeliebhaberin“. Beim Kugelstoßen in der Halle wollte sie unterdessen „nur dabei sein“ und war mit dem sechsten Platz zufrieden.

„Wir waren nun zum vierten Mal in Polen – Von allen internationalen Meisterschaften sind die in Polen am besten organisiert“, schwärmt Herzig.

Rekord und der Fluch des Geburtstages

Beflügelt von dem dreifach goldenen Erfolg bei der Europameisterschaft legte Elke Herzig nun bei einem deutschen Sportfest, dem „Osterwerfen“ in Trier, nach: Sie holte sich zwei deutsche Altersklassenrekorde in der W70. Bei Sonne und angenehmen Temperaturen steigerte sich Herzig im Hammerwurf auf 39,44 Meter. Dies war drei Meter mehr als bei ihrem Europatitel. Auch im Gewichtwurf gewann sie mit hervorragenden 15,18 Metern. Beide Weiten bedeuten einen deutschen W70-Rekord. In Deutschland startet die 69jährige Athletin schon in der W70, weil sie später im Jahr 70 Jahre alt wird. International jedoch zählt der Geburtstag, daher trat sie beispielsweise bei der EM noch in der Altersklasse W65 an. Falls sie diese starke Hammerweite aber nach ihrem Geburtstag Ende August noch einmal bestätigt, hätte Elke Herzig sogar einen W70-Weltrekord.

Birgit Schillinger