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Nach längerer Zeit des sportlichen Verzichts stehen auch wir wieder in den Startlöchern, und freuen uns, Euch zu einem ersten kleinen Event einladen zu dürfen. Am Sonntag, dem 27.06.2021 wird unser Sportfreund Dirk Oswald einen besonderen Wettkampf auf unserer Sportanlage in der Hardtwaldsiedlung austragen. Das Besondere an diesem Wettkampf sind die Gegner. Diese Gegner sind niemand Geringeres als sein eigener Körper und die Zeit.

Bild: Privat

Dirk Oswald ist begeisterter Triathlet und kann schon etliche Erfolge aufweisen. Seit 1 1/2 Jahren wird Dirk von einem professionellen Trainer betreut und hat seitdem sein Leistungsniveau nochmals auf ein anderes Level gehoben. Das große Ziel von Dirk ist die Qualifikation zu den Triathlon-Weltmeisterschaften auf Hawaii – dem legendären Ironman. Aufgrund der Einschränkungen der vergangenen 15 Monate gab es bedauerlicherweise keine Möglichkeit, die Qualifikation in einem Wettkampf zu erreichen. Nichts dem Trotze hat sich Dirk, gemäß seinem Motto “Machen – Nicht Reden – Grenzen gibt es nur im Kopf!” ein weiteres großes Ziel gesetzt:

Einen Marathon auf der Rundbahn,
in unter drei Stunden !!!

Zielvorgabe

Die Marathon-Distanz von 42,195 km auf der Rundbahn zu bewältigen bedeutet, dass Dirk die 400 Meter Bahn über 105-mal laufen muss. Während seines Laufs wird es eine Moderation geben, welche den Zuschauern viel Wissenswertes über den Ausdauersport vermitteln wird. So werden Themen wie Trainingsaufbau, Leistungsdiagnostik, Motivation, Ernährung u.s.w. dem Zuschauer in verständlicher Sprache nähergebracht. Des Weiteren wird der Moderator stets über Rundenzeiten und Zwischenzeiten informieren und mitteilen, ob Dirk bei seinem Versuch im “Zeit-Soll” ist.

Und eines ist schon jetzt klar: Dirk wird am 27.06. nicht den legendären Blumenkranz des “Ironman-Hawaii” aufgesetzt bekommen – Aber ein “Hardtwaldman” ist ja auch nicht schlecht.

Wenn Ihr also am Sonntag, dem 27.06.2021 ab 9 Uhr Zeit und Lust habt Dirk bei seinem Vorhaben zu unterstützen würden wir uns sehr freuen. Auf der Sportanlage wird auch der Biergarten geöffnet sein, sodass man bei Bedarf den Marathon aus einer gemütlichen Frühschoppen-Atmosphäre verfolgen.

Auf Dirks Wunsch hin möchten wir diesen kleinen Event auch gerne mit einer Spendenaktion für den “Förderverein Wildgehege” verbinden. Wir werden hierzu vor Ort eine Spendenkasse bereitstellen. Es ist allerdings auch denkbar, dass sich beispielsweise Gewerbetreibende mit uns in Verbindung setzen und pro gelaufene Runde einen “Kleinbetrag” spenden. Wir alle würden uns freuen, wenn ihr zahlreich Erscheinen würdet, um Dirk bei seinem Vorhaben zu unterstützen.

Liebe TSV-Mitglieder und Freunde des Vereins,

Corona hält uns weiterhin fest im Griff, für unsere Pächter vom TSV Clubhaus verursacht dies weiterhin einen wesentlichen Ausfall ihres Verdienstes – ihres Lebensunterhalts. Von Anfang an sind wir mit ihnen diesbezüglich im engen Kontakt und versuchen zu helfen, wann und wie immer es geht. Finanziell können und dürfen wir als Verein hier aber nicht beitragen.

Deshalb hier meine Bitte an Euch: Gönnt Euch doch mal wieder etwas Leckeres und bestellt bei unserem TSV Clubhaus.

Zusätzlich zur (hoffentlich) schon bekannten Speisekarte hat sich unser Koch Christian mit seiner Frau Christiane und dem TSV Clubhaus-Team etwas Besonderes einfallen lassen: GOURMET-Burger.

Christian hat sich dafür fünf Burger mit besten frischen Zutaten einfallen lassen, die einzeln liebevoll per Hand zubereitet werden. Ich selbst hatte die Freude (und Ehre) beim Fotografieren der folgenden Fotos, diese schon einmal zu probieren – ich fand es einfach super mega lecker, so was gab es in Oftersheim noch nicht!

Da die Zubereitung der Burger sehr aufwendig ist, gibt es die Burger nur unter der Woche am Donnerstag und Freitag (jeweils ab 17:00 Uhr). Bitte beachtet auch, dass es schwer abschätzbar ist, wie viele der leckeren Burger ihr essen möchtet. Es kann daher also passieren, dass frische Zutaten für den einen oder anderen Burger auch ausverkauft sein können. Bestellt daher am besten schon (mindestens) einen Tag vorher, sodass Christian sich darauf einstellen kann und ihr dann auch sicher eure Burger bekommt.

Bestellen könnt ihr per Internet oder telefonisch unter 06202/270326.
Die Webseite vom TSV Clubhaus findet ihr unter www.tsv-oftersheim-clubhaus.de.

Mit sportlichem Gruß

Euer 1. Vorsitzender,
Markus

Bevor Malaika Mihambo am 9. August zum ersten Mal in dieser Freiluft-Saison ihre Weitsprungspikes für einen Wettkampf schnürrte, war das Ziel bereits klar formuliert: bei den 120. Deutschen Leichtathletikmeisterschaften in Braunschweig möchte sie ihren Titel verteidigen. Ihr derzeitiger Trainer, Bundestrainer Ulrich Knapp, traute seinem Schützling trotz eines um vier Schritte verkürzten Anlaufs dabei nicht nur den Sieg, sondern auch eine Weite im Bereich von 6,60 m bis 6,70 m zu.
Mit dieser Einschätzung sollte er Recht behalten. Wenngleich der Anlauf in den ersten beiden Versuchen noch nicht ganz passte und Malaika weit vor dem Brett absprang, steigerte sie sich in Durchgang drei (6,57 m) und vier (6,63 m) deutlich. Mit dem Wissen, dass ihre Konkurentinnen bereits zu diesem Zeitpunkt über 20 cm hinter der amtierenden Weltmeisterin vomm TSV Oftersheim zurücklagen und ihr an diesem Tag wohl nicht mehr das Wasser reichen würden, trumphte Malaika bei ihrem fünften Sprung nochmals auf. Das Brett optimal getroffen segelte sie bis auf 6,71 m und unterstrich somit eindrucksvoll, dass auch nach einer durch Verletzungen geprägten Vorbereitung immer mit ihr zu rechnen ist. In der Endabrechnung lag die 26-Jährige schließlich mit 31 cm Vorsprung deutlich vor der zweitplatzierten Maryse Luzolo vom Königsteiner LV und verteidigte somit erfolgreich ihren DM-Titel.

Maike Braun

Bild: M. Merkel

In einer Kooperation mit den Rhein-Neckar Löwen unterstützt die eSport-Abteilung des TSV (eSport-Rhein-Neckar) die Gründung der eSport Mannschaft “ERN ROAR”.

Die Rhein-Neckar Löwen gehen auch abseits des Handballfeldes neue Wege. Mit dem Team „ERN ROAR“ hat der Handball-Bundesligist nun sein eigenes eSport-Team. Das neue Team wird vorerst im Strategie-Klassiker League of Legends aktiv sein. Für die Zusammenstellung des Team „ERN ROAR“ wird es in Kürze ein Auswahlverfahren geben, für das sich Spieler aus der Metropolregion Rhein-Neckar bewerben können.

“Der eSport erfreut sich weltweit einer ständig wachsenden Beliebtheit. Reichweiten, Zugriffszahlen und Turniere brechen regelmäßig neue Rekorde. Wir erschließen hiermit für die Rhein-Neckar Löwen eine völlig neue Welt und freuen uns, dass wir mit den Verantwortlichen von eSport Rhein-Neckar absolute Fachleute an unserer Seite haben, die uns beim Einstieg in die digitale Welt tatkräftig begleiten“, so Löwen-Geschäftsführerin Jennifer Kettemann.

Unterstützt wird das junge Team auch von Löwen-Partner ULTRASONE, welcher als offizieller Ausrüster hochwertige Kopfhörer zur Verfügung stellt, die die Kommunikation innerhalb des Teams mit ihrer speziellen Technologie fördern. „Die Rhein-Neckar Löwen sind ein Aushängeschild der Region und darüber deutschlandweit bekannt. Wir freuen uns über den Einstieg der Löwen in den eSport und möchten hier gemeinsam eine Erfolgsgeschichte entwickeln“, sagt unser eSport Abteilungsleiter, Jonas Stratmann.

Passend zum Winter wurde der Kochabend mit der Zubereitung von Pilav und Lauch eröffnet. Begleitet von einem Karotten-Sellerie-Joghurt Salat wurde  eine spezielle Art von Kebap im Papier als Hauptspeise kreiert. Umrahmt wurde das Ganze von Humus und salzigem Hefe Gebäck. Als finales Dessert wurden köstliche Dattelbällchen in Handarbeit gerollt.

Der gemeinsame Verzehr der Köstlichkeiten in geselliger Runde beendete den gelungenen Abend.

Die Begeisterung war groß und das eine oder andere Überraschungspaket für die Lieben zu Hause wurde noch geschnürt.

 

Die schnellen Bronze-Mädels: Maren, Anna und Sarah

Mit den Badischen Hallenmeisterschaften der Altersklassen U16/U18/U20 wurden am vergangenen Wochenende in der Mannheimer Leichtathletikhalle die letzten Titelkämpfe der diesjährigen Wintersaison ausgetragen. Motiviert und voller Tatendrang noch einmal zu beweisen, was sie aus den langen Monaten der Vorbereitung mitgenommen hatten, waren an diesen Tagen 14 Athletinnen und Athleten der LG Kurpfalz angereist, um in Einzel- und Staffelwettbewerben auf Medaillenjagd zu gehen.

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Nach einem zunächst etwas verhaltenen Start in die neue Saison präsentierte sich Malaika Mihambo beim ISTAF Indoor Meeting in Berlin am vergangenen Freitag in einer beeindruckenden sportlichen Verfassung. Bereits in den Wochen zuvor hatte die amtierende Weitsprung Weltmeisterin mit schnellen Sprints über 60 m (beides mal persönliche Bestzeit mit 7,37 sek) auf sich aufmerksam gemacht, musste sich jedoch beim ersten Kräftemessen an der Grube Ende Januar in Karlsruhe das erste mal seit fast einem Jahr mit einem zweiten Platz und 6,83 m zufrieden geben.

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Am vergangenen Sonntag trat die LG Kurpfalz mit vier Athletinnen bei den baden-württembergischen Meisterschaften der U18 an. Betreut wurden Sie vom Trainer der U16, Manfred Köhn, und bekamen tatkräftige Unterstützung durch die Eltern.

Den Wettkampf begann Sophie Knapp mit den 400m. Man merkte ihr an, dass dies erst ihr zweiter Lauf über die zwei Runden in der Halle war. Dementsprechend ging sie etwas verhalten in die erste Runde, wohl auch, weil sie die zwei schnellsten Läuferinnen der U18 in ihrem Lauf hatte. In der zweiten Runde konnte sie aber noch etwas drauf packen und lief mit 62,80 Sek. persönliche Bestleistung und kam in ihrem ersten Jahr in der U18 auf einen tollen 6. Platz.

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Weltmeistertrainer – mit diesem Titel ist Ralf Weber seit dem herausragenden Sieg seiner Athletin Malaika Mihambo bei der WM in Doha bereits geschmückt. Am vergangenen Dienstag kam darüber hinaus noch ein weiterer hinzu: Im Rahmen der alljährlichen Spitzensporttagung des Deutschen Leichtathletik-Verbands (DLV) wurde er für seine herausragende Arbeit als „DLV-Trainer des Jahres“ ausgezeichnet.
In seiner Laudatio lobte der Weitsprung-Bundestrainer der Frauen, Ulrich Knapp, die tolle Zusammenarbeit mit Ralf Weber. Dabei betonte er, dass es vor allem die Wissbegierde und das stetige Austüfteln neuer Trainingsmethoden seien, welche den Oftersheimer zu einem Weltklasse-Trainer machen.
Die besondere Erfolgsgeschichte von Ralf Weber und Malaika Mihambo basiert auf einer nunmehr 15-jährigen Zusammenarbeit, welche noch heute die Grundlage für die großen Erfolge der Weitspringerin bildet. Schon seit Malaika im Schüleralter ist sind die beiden ein Team und verkörpern somit das, was im Leistungssport eine so zentrale Rolle spielt: Hinter jedem erfolgreichen Sportler steht immer ein engagierter Trainer.
Maike Braun

Den Blick starr nach vorne gerichtet steht Malaika Mihambo an ihrer Ablaufmarkierung und atmet noch einmal tief ein und aus. Die Anspannung vor diesem so wichtigen dritten Sprung ist ihr deutlich anzusehen, liegt sie im Finale der Weltmeisterschaften in Doha nach zwei Durchgängen mit 6,52 m doch lediglich auf dem 7. Platz. Was war passiert? „Beim ersten Versuch war ich zu nervös“, beschreibt die Weitspringerin im Nachhinein die Situation. Dadurch habe der Anlauf nicht optimal gepasst, so dass sie viel zu weit vor dem Brett abgesprungen war und somit rund einen halben Meter verschenkt hatte.
Wenngleich die 6,52 m zwar keine zufriedenstellende Weite für die Weltranglistenerste aus Oftersheim waren, blieben ihr zu diesem Zeitpunkt immerhin weitere zwei Versuche, um sich für die Endrunde der besten Acht und somit für weitere drei Durchgänge zu qualifizieren. Nachdem sie jedoch im darauffolgenden Versuch das Brett übertreten und somit den Sprung ungültig gemacht hatte, war klar: Der Dritte muss passen!
In diesem heiklen Moment spielte Malaikas Trainer Ralf Weber eine Schlüsselrolle. Mit seiner ruhigen Art vermittelte er seinem Schützling, sie solle „locker bleiben“. Alles, was nun zähle, sei ein solider gültiger Versuch zur Absicherung. So stand sie also wenige Augenblicke später hoch konzentriert und fokussiert am Anlauf, klatschte sich mit beiden Händen auf Arme und Oberschenkel und animierte das Publikum zu rhythmischem Klatschen. „Komm schon“, sagte sie zu sich und sprintete los.
Als sie in der Grube gelandet war, ging ein Jubel durch das Khalifa International Stadium in Doha. Der Sprung war gültig – und er war weit! Sagenhafte 7,30 m leuchteten auf der Anzeigetafel auf, was nicht nur die Führung, sondern laut Weber auch mit großer Wahrscheinlichkeit den Titel bedeutete. Er sollte Recht behalten. Nach zwei weiteren herausragenden Versuchen auf 7,09 m und 7,16 m untermauerte die 25-Jährige abermals ihre Form und verwies die anderen Athletinnen auf ihre Plätze, gelang es doch keiner anderen Springerin, eine Weite jenseits der sieben Meter anzubieten. Somit heißt die neue Weltmeisterin im Weitsprung von nun an Malaika Mihambo.
„Die 7,30 m sind einfach wow“, sagte die junge Ausnahmeathletin später in einem Fernseh-Interview und fügte hinzu: „Das war mein bisher bester Wettkampf.“ Für diesen wurde Malaika noch am selben Abend bei der Siegerehrung mit der Goldmedaille belohnt, auf welcher in akkuraten Lettern ihr Name eingraviert ist.
Und was macht eine frisch gebackene Weltmeisterin nun nach all dem Trubel und Nervenkitzel der letzten Tage und Wochen? Sie geht für vier Wochen in den wohlverdienten Urlaub nach Thailand, wo sie sich von der langen Saison erholen und neue Energie für das kommende Olympiajahr sammeln möchte. Denn schließlich möchte sie in Tokio an diesen Erfolg anknüpfen und sowohl im Weitsprung als auch im Sprint ihre persönliche Bestleistung weiter steigern. „Jetzt heißt es einfach gesund bleiben und für die nächste Saison gut trainieren“, sagte sie mit einem noch immer strahlenden Lächeln.
Maike Braun