Liebe TSV Mitglieder und Freunde des Vereins,

unter dem Titel “Wie geht’s mit Clubhaus weiter” hat die Schwetzinger Zeitung am 2.2.19 einen Bericht veröffentlicht. Der Bericht basiert im Wesentlichen auf Informationen, die der TSV der Schwetzinger Zeitung zur Verfügung gestellt hat sowie auf Informationen, welche die Schwetzinger Zeitung von unserem Pächter, Herrn Nolde, erhalten hat.

Während wir uns bemüht haben, den Sachverhalt sachlich korrekt wiederzugeben, hat Hr. Nolde Vorwürfe vorgetragen, die für uns nicht nachvollziehbar und teilweise schlicht falsch sind.

Da die Schwetzinger Zeitung den Wahrheitsgehalt der Informationen nicht weiter überprüft hat, sondern lediglich die Informationen weitergibt, entsteht der Eindruck eines Fehlverhaltens des TSV. Dazu möchten wir folgendes erklären:

“Auf unsere Nachfrage bestätigte Heinrich Nolde, dass er einmal fristlos und einmal fristgerecht gekündigt habe”

Der Pachtvertrag sieht keine fristgerechte Kündigung vor dem Pachtende 31.10.2021 vor, für eine fristlose Kündigung besteht kein Grund.

„Der Verein hat seine Zusagen nicht eingehalten, und das mehrfach“

Umgekehrt habe er Investitionen in den Biergarten und in die Küche getätigt. „Das war auch so abgesprochen und das habe ich gerne gemacht. Dann erwarte ich aber, dass man von der anderen Seite auch Zusagen einhält.“

Der TSV hat die Investitionen von Hr. Nolde großzügig, weit über das im Pachtvertrag festgelegte Maß finanziell unterstützt. Es ist uns nicht klar, welche Zusage wir nicht eingehalten hätten.

Als Beispiele führt er unter anderem eine fehlerhafte Gasabrechnung an: „Da der Mietvertrag für das Gebäude auf meinen Namen läuft, wurde der Verbrauch auch mir zugeschlagen. Allerdings werden über die Zähler auch die Duschen des Vereins abgerechnet.“ Er habe das Gespräch mit dem Verein gesucht, zu einer Lösung sei man nicht gekommen.

Mit der Nebenkostenabrechung hat unser Pächter die auf das Nebengebäude entfallenden Kosten erstattet bekommen.

Weiterhin spricht er von einem Wasserrohrbruch in der Wohnung über der Gaststätte, wo seine beiden Köchinnen wohnen. Die Feuchtigkeit sei dann in das Lokal und die Toiletten gedrungen. „Mich haben schon Gäste angesprochen, das war peinlich.“ Aber auch da sei keine Reparatur erfolgt – was er laut Pachtvertrag als Aufgabe des Vereins sieht.

Eine Reparatur wurde von unserem Pächter vereitelt. Wir haben Handwerker beauftragt, die von Herrn Nolde nicht ins Clubhaus gelassen wurden.

Als für ihn klar gewesen sei, dass es keine Basis mehr für eine Zusammenarbeit gibt, habe er sogar einen Nachfolger vorgeschlagen. „Der wollte die Gaststätte im Januar übernehmen. Aber offenbar hat sich vom Verein niemand bei ihm gemeldet“, bedauert Heinrich Nolde.

Da der TSV einen laufenden Pachtvertrag mit Hr. Nolde hat und die Randbedingungen für eine mögliche vorzeitige Beendigung noch nicht geklärt sind, ist eine Übergabe an einen neuen Pächter zurzeit nicht möglich.

Liebe Mitglieder und Freunde des TSV, mit dieser Stellungnahme möchten wir Hr. Nolde nicht in ein schlechtes Licht rücken, sondern versuchen unnötige falsche Spekulationen frühzeitig zu unterbinden. Solltet ihr diesbezüglich noch Fragen haben, dann wendet euch bitte gerne an uns.

Mit sportlichem Gruß
Der Vorstand des TSV Oftersheim 1895 e. V.