Der Oftersheimer Masters-Leichtathlet Uwe Luszick-Gahlen hat bei den Senioren-Europameisterschaften im hessischen Neu-Isenburg drei Medaillen erworfen.

Im hessischen Neu-Isenburg standen nun die 9. Senioren-Europameisterschaften der Leichtathleten an. Bei diesen „European Masters Championships“, die unter den Abkürzungen LSW (Laufen-Springen-Werfen) und WTC (World Throwers Club) geführt werde, war auch ein Oftersheimer am Start: Der 71-jährige Uwe Luszick-Gahlen trat in der M70-Altersklasse an.

Schon im Ein-Arm-Gewichtwurf mit einem drei Kilogramm schweren Gewicht – die Ausführung mit dem Kurzhammer erfolgt aus dem Diskuskreis mit einer 360-Grad-Drehung – zeigte Luszick-Gahlen seine Form: Mit 28,94 Metern sicherte er sich den EM-Titel vor seinem Dauerrivalen Dr. Klaus Lutter, der es auf 25,75 Meter brachte, und dem Ungarn András Lacza, für den 24,64 Meter zu Buche standen.

Masters-Leichtathlet Uwe Luszick-Gahlen gewinnt im Dreikampf alle Disziplinen

Im Ein-Arm-Dreikampf mit Gewichten von drei, fünf und 7,5 Kilogramm holte sich der Oftersheimer direkt die nächste Goldmedaille. Zu den 28,94 Metern mit dem leichtesten der drei Gewichte kamen 20,31 und exakt 15 Meter hinzu. Mit einer Gesamtweite von 64,25 Metern lag Luszick-Gahlen nicht nur in Summe vorne, sondern in jeder Einzeldisziplin: Lutter hatte die fünf und 7,5 Kilogramm auf 20,16 und 13,01 Meter geworfen und damit in Summe 58,92 erreicht, Lacza erreichte 19,31 und 13,35 Meter sowie ein Gesamtergebnis von 57,30 Metern.

Lediglich in seinem dritten Wettbewerb, dem Schleuderballwurf, bei dem der 1.000 Gramm schwer Ball nach zwei bis drei Umdrehungen von der Hand gelassen wird, musste sich Uwe Luszick-Gahlen geschlagen geben. 38,37 Metern in seinem besten Versuch waren jedoch Silber und den Titel des Vize-Europameisters wert. „Eckart Kiel wurde mit überragenden 43,58 Meterm Europameister. Er ist auch im leichtathletischen Bereich im Kugelstoßen und Diskuswerfen Weltspitze.“ Die Bronzemedaille erwarf unterdessen Lutz Schellenberger mit einer Weite von 36,66 Metern. „Die Medaillenvergabe erfolgte hier ausschließlich an deutsche Athleten, die die Konkurrenz beherrscht haben“, erzählt Luszick-Gahlen

Maximilian Janda (M12/TSV Oftersheim) ist am 04.07.2026 für die LG Kurpfalz nach erfolgreicher Qualifikation (wir hatten berichtet) bei den Badischen Meisterschaften im Blockwettkampf gestartet. Neben der Silbermedaille für 2.261 Punkte nahm Janda vier neue persönliche Bestleistungen mit nach Hause. Nur 38 Punkte trennten ihn vom Erstplatzierten.  Im Einzelnen sprintete er 75 Meter in 10,37 Sekunden und benötigte für die 60 Meter Hürden 10,48 Sekunden. Im Weitsprung schaffte er 4,81 Meter und im Hochsprung 1,36 Meter. Hier blieb er nach einer kleinen Verletzung beim Aufwärmen hinter seinen Möglichkeiten zurück. Sein Speer flog 23,73 Meter weit.

Im Block „Lauf“ verpasste Moritz Lebhardt (M12/TSV Oftersheim) das Podest um nur 30 Punkte. Mit 2.038 Punkten erreichte er Platz 4. (Sprint 75 Meter 11,27 Sekunden, 60 Meter Hürden 10,62 Sekunden, Weitsprung 4,23 Meter, Ballwurf 40,50 Meter und 800 Meter in 2:39, 36 Minuten).

Foto: Claus Radmacher (TSV Oftersheim) läuft zum Abschluss des Mitteldistanz-Triathlons noch einen flotten Halbmarathon durch die Heilbronner Innenstadt.

Beim Triathlon in Heilbronn ging es über die Mitteldistanz mit 1,9 Kilometer Schwimmen im 19 Grad kalten Neckar, 83 anspruchsvollen Radkilometern mit 1100 Höhenmetern und 21,5 Laufkilometern. Claus Radmacher (TSV Oftersheim) absolvierte hier seinen zweiten Triathlon über diese Distanzen und steigerte sich auf starke 5:28:53 Stunden. „Beim Schwimmen konnte ich mich persönlich verbessern und kam nach 38min aus dem Wasser“, berichtet der Oftersheimer. Nach einer starken Radleistung „konnte ich beim Laufen merken, was die Höhenmeter mit meinen Beinen gemacht haben.“ Dennoch machte er beim Laufen noch einige Plätze gut und kam in seiner Altersklasse M45 auf Rang 14. Der Schwetzinger Robert Böhm absolvierte die Distanzen lockerer und kam dennoch auf eine gute Endzeit von 6:01:19 Stunden.

Die Schwetzingerin Birgit Schillinger startete zum Saisoneinstieg beim Sprinttriathlon in Neustadt-Mußbach. Nach 750 Meter Schwimmen im Freibad waren 20 Rad- und fünf Laufkilometer zu absolvieren. Die 62jährige Triathletin schaffte im Schwimmen und Radfahren fast genau die Leistung vom Vorjahr, nur beim Laufen war sie etwas langsamer. Die Leistung, mit der sie „sehr zufrieden war“, brachte sie dann aufs Treppchen – für den zweiten Platz in der Altersklasse W60.

Birgit Schillinger

Die harte Arbeit der letzten Monate hat sich für Anne Braun (LG Kurpfalz/Frauen) gelohnt.

Mit einem souveränen Sieg über 400 Meter Hürden am 06.06.beim Sprint-Meeting in Niefern-Öschelbronn unterbot die Athletin vom TSV Oftersheim mit 59,79 Sekunden die A-Norm der Deutschen Meisterschaften, diese liegt bei exakt 60,00 Sekunden. Der Zweitplatzierten, die 61,50 Sekunden benötigte, lief sie schließlich davon. Nach nunmehr zwei Jahren über der magischen A-Norm-Marke zeigt Anne damit, wie wichtig das kontinuierliche Training ist und dass es sich immer lohnt, an den eigenen Zielen und Träumen festzuhalten. Nun startet sie am 25.07. bei den Deutschen Meisterschaften in Bochum-Wattenscheid und vertritt die Frauen der LG Kurpfalz über 400 Meter Hürden.

Foto (Kallas) : Inga Kallas (Mitte) wurde beim Kraichgau Triathlon Zweite in der W55.

 

Die Triathleten des TSV Oftersheim sind erfolgreich in die Saison gestartet. Rainer Sams startete beim Sprinttriathlon in Schifferstadt. Nach 400 Metern Schwimmen im Hallenbad, 20km Radfahren auf ebener Strecke ging es auf die 5km lange Laufstrecke. „Schifferstadt lief richtig gut, habe meine Zeit von letztem Jahr auf fast auf die Sekunde genau getroffen“. Mit 1:07:59 Stunden kam der Oftersheimer erneut im vorderen Drittel seiner Altersklasse ins Ziel.

Beim stark besetzten Kraichgau Triathlon (1,5km Schwimmen-40km Rad-10km Lauf) ging Inga Kallas aus Schwetzingen an den Start. Wegen Gewitter wurde der Schwimmstart um 75 Minuten verschoben, anschließend hatten die Athleten mit schwülem, drückendem Wetter zu kämpfen. Dank ihres fleißigen Trainings war die Schwetzingerin beim Schwimmen und auf dem Rad sehr stark. „Das lief beides super“, meinte sie zu den beiden Disziplinen. Durch Chaos in der Wechselzone hatten die Athleten Probleme ihr Rad und ihre Wechselzone zu finden, wodurch Inga Zeit verlor. Dennoch freute sie sich, dass sie sich mit 3:02:59 Stunden um über fünf Minuten gegenüber dem Vorjahr verbesserte und auf den zweiten Rang ihrer Altersklasse W55 kam.

Birgit Schillinger

Sie ist eine Ausnahme. Während andere im Alter allmählich immer weniger Leistung bringen können, schafft Elke Herzig das Ungewöhnliche: „Je älter ich werde, umso weiter werfe ich.“ Die 69jährige Hockenheimerin, die für den TSV Oftersheim und damit für die LG Kurpfalz startet, verbesserte nun ihren eigenen deutschen W70-Rekord im Hammerwerfen und Gewichtwurf. Im Rahmen des Wurf-Fünfkampfs in Mutterstadt übertraf sie erstmalig beim Hammerwerfen mit 40,97 Metern die 40m-Marke und steigerte sich im gleichen Wettkampf auf sensationelle 41,30 Meter. Durch neue Trainingsimpulse war sie körperlich sowie mental gestärkt und traute sich diese Weite zu. Und dennoch meint sie bescheiden: „Ich habe mich selbst überrascht.“

Auch im Gewichtwurf verbesserte sie ihren eigenen Deutschen Rekord. 15,30 Meter weit schleuderte sie das 5,45 Kilogramm schwere Gewicht an einer kurzen Kette. Elke Herzig ist sehr konsequent in ihrem Training. Neben den Technikeinheiten steht zwei Mal in der Woche Krafttraining auf dem Programm. „Man braucht eine Körperspannung von Kopf bis Fuß – sonst haut es dich bei den Drehungen raus“, erklärt sie.

In Deutschland startet die 69jährige Athletin schon in der W70, weil sie später im Jahr 70 Jahre alt wird. International jedoch zählt der Geburtstag, daher zählen ihre Rekorde nicht als Weltrekorde.

Birgit Schillinger

Foto: Elke Herzig gewann in Mutterstadt überlegen den Wurf-Fünfkampf. Hierbei verbesserte sie ihre eigenen deutschen W70-Rekorde sowohl im Hammerwerfen als auch im Gewichtwurf.

Ende April und Anfang Mai wurden die RNK Meisterschaften U16/U18/Aktive in Walldorf sowie in Schönau im Odenwald ausgetragen. Die LG-Athleten freuten sich über Medaillen und persönliche Leistungssteigerungen. 

Eva Montag (wU18/TSG Ketsch) von der LG Kurpfalz entschied am 25.04.2026 die RNK-Meisterschaften im Kugelstoßen mit einer neuen persönlichen Bestweite von 11,34 Metern für sich und brachte die Goldmedaille zur LG. Auch Bronze geht an den Vereinsverbund: Isabel Georg (TV Schwetzingen) stieß die Kugel 9,53 Meter weit und übertraf ebenso ihre bisherigen Weiten. Auf Platz 4 folgte Emmi Mühlinghaus (TSG Ketsch), 9,42 Meter, auch sie erzielte ihr bisher bestes Ergebnis, genauso wie Cara Kemptner (TSG Ketsch) mit 8,05 Metern auf Platz 5.

Auch die Goldmedaille der RNK Meisterschaften im Diskuswurf der Frauen ging zur LG. Maike Deckert (TB Germania Neulußheim) gewinnt diese mit 31,19 Metern. Sie wurde auch noch vierte im Kugelstoßen ihrer Altersklasse mit 10,16 Metern, einer neuen persönlichen Bestweite. Eine weitere Bronzemedaille gewann Emmi Mühlinghaus (wu18/TSG Ketsch) im Diskuswurf mit 24,22 Metern (neue Bestweite für sie). Eva Montag folgt auf Platz 4 mit 21,50 Metern.

Im Lauf über 100 Meter Hürden der Frauen gewann Anne Braun (TSV Oftersheim) die Silbermedaille des RNK. Sie benötigt 15,40 Sekunden für die Distanz. Im Sprint über 100 Meter Hürden der wU18 benötigte Valerie Georg (TV Schwetzingen) 16,19 Sekunden und erreichte Platz 5, sie versuchte sich auch erstmalig am Hürdensprint über 400 Meter und erhielt für 70,87 Sekunden direkt auch eine Silbermedaille.

Ein weiteres Highlight war Anne Brauns Sieg über 400 Meter Hürden der Frauen mit 1:01,49 Minuten. Eine weitere Goldmedaille für die erfolgreiche LG Läuferin.

Neben den Meisterschafts- relevanten Disziplinen wurden weitere Wettkämpfe für unterschiedlichen Altersklassen angeboten. Auch hier starteten die Athleten der LG Kurpfalz sehr erfolgreich.

Ihr Talent im Hochsprung zeigten Alessia Kott (W14/TSG Ketsch) und Lotta Mühlinghaus (W14/TSG Ketsch). Ihr Sprung über 1,52 Metern brachte Kott Platz 1 und die Qualifikation zu den Süddeutschen Meisterschaften (1,45 Meter), eine neue Bestleistung für sie. Lotta Mühlinghaus folgte direkt auf Platz 2 mit 1,44 Metern. Auch sie übersprang zuvor nie diese Höhe. Aber auch Platz 4 (Emma Stadler/TSV Oftersheim 1,40 Meter) und Platz 5 (Sophie Klar/ TB Germania Reilingen, 1,32 Meter) blieben bei der LG. Jonathan Röder (M13/TSV Oftersheim) erreichte mit 1,32 Metern Platz 2 (auch eine neue Besthöhe für ihn). In der M12 übersprang Maximilian Janda (TSV Oftersheim) erstmalig die 1,40 Meter und siegte in seiner Altersklasse, sein Teamkollege Moritz Lebhardt (TSV Oftersheim) landete mit 1,24 Metern auf Platz 6. In der W12 freute sich Lara Krupp (TSG Ketsch) über 1,20 Meter und Platz 4, Marie Haffner (TV Schwetzingen) schaffte mit gleicher Höhe Platz 5- hier entschied letztendlich die Anzahl der Fehlversuche.

60 Meter sprintete Georgi Hristov (TV Schwetzingen) bei den Männern in 7,24 Sekunden und belegt Patz 6. Julian Zeiler (wU18/TSG Ketsch) lief die gleiche Distanz in 7,76 Sekunden und schaffte Platz 5.

Eine besondere Distanz, „die Meile“, beendete Cedric Sikorski (Männer/TSV Oftersheim) nach 4:53,65 Minuten und kam auf den dritten Rang.

Maike Braun (Frauen) siegte über 500 Meter in 1:17,16 Minuten, mehr als drei Sekunden schneller als Platz 2.

Lotta Mühlinghaus gewann vor Alessia Kott.

Marlene Jörger (W12/TSG Ketsch) sprintete 60 Meter in 9,04 Sekunden (neue persönliche Bestzeit) auf Platz 6. Lotta Mühlinghaus benötigte 8,74 Sekunden und landete auf Platz 5, ebenfalls so schnell wie noch nie zuvor. Nieke Peste (W15/TSG Ketsch) lief sie in 8,86 Sekunden und erreichte in ihrer Altersklasse Rang 4. Isabel Georg (wU18) überwand 60 Meter in 8,38 Sekunden- auch Platz 4. Beide übertrafen ebenso ihre bisherigen Zeiten.

Über die besondere Distanz von 150 Metern lief Valerie Georg (wU18) in 19,59 Sekunden auf den zweiten Platz. Ein nur kleines Feld von Läuferinnen wagte sich an die sonst ebenso nicht angebotene Distanz von 1000 Metern. In ihrer Altersklasse wurden Emilia Biemer (TSG Ketsch) und Jana Kula (TSV Oftersheim, beide wU18) erste und zweite. Biemer benötigte 3:24,33 Minuten und Kula 3:34,26 Minuten. Der Sieg der Frauen über diese Distanz ging auch an die LG: Denise Grashoff (TSV Oftersheim) holte diesen souverän mit 3:09,17 Minuten, gute drei Sekunden vor der Zweitplatzierten.

Florian Epperlein auf Rang drei.

Am Ende des Tages kamen noch die Staffeln zum Zuge. Hier schaffte die LG Kurpfalz Staffel 1 mit Lea Keller, Lotta Mühlinghaus, Alessia Kott und Nieke Peste (alle wU16) in 55,25 Sekunden Platz 3 für 4× 100 Meter.

Weiter ging es am 3. Mai mit Teil zwei, ausgetragen in Schönau, im Odenwald.

Elias Metz (mU18/TSG Ketsch) sprintete100 Meter in 12,19 Sekunden und gewann die Silbermedaille vor Florian Epperlein (mU18/TSG Ketsch), der 12,23 Sekunden benötigte. Metz gewann außerdem Gold über 800 Meter in 2:23,49 Minuten.

Lea Keller landete auf Rang zwei.

Eine Silbermedaille gewann Lea Keller (w14/TSG Ketsch). Sie lief die zwei Stadionrunden, also 800 Meter, in 2:41,58 Minuten. Auf Platz fünf im RNK landet Lisa Guntermann (w14/TSV Oftersheim) mit einer Zeit von 2:48,07 Minuten.

Lennard Kuhm (m14/TSV Oftersheim) sprang 4,58 Meter weit und erreichte damit Platz 6. Der Hochsprung der W14 war LG dominiert. Die Goldmedaille ging an Lotta Mühlinghaus (TSG Ketsch) mit einer Höhe von 1,45 Metern und  Silber an Alessia Kott (TSG Ketsch) mit 1,40 Metern. Auch Platz 4 gewann die LG Kurpfalz, Emma Stadler (TSV Oftersheim) übersprang 1,25  Meter.

Eine weitere Goldmedaille gewann Florian Epperlein im Sprint über 200 Meter in 25,10 Sekunden und Silber in seinem Dreisprung Debut mit 11,32 Metern.

Die Staffel der LG Kurpfalz wird vierte. Lea Keller, Lotta Mühlinghaus, Alessia Kott und Lisa Guntermann laufen 4 x 100 Meter in 54,82 Sekunden.

Cara Kemptner (wU18/TSG Ketsch) und Emmi Mühlinghaus (wU18/TSG Ketsch) starteten ebenfalls in der seltenen Dreisprung-Disziplin und gewannen Gold und Silber mit 10,56 Metern bzw. 8,85 Metern. Im Weitsprung erhielt Cara Kemptner dann noch die Silbermedaille für 4,75 Meter.

Die Jägermeister nahmen erfolgreich am „Hexennachtturnier“ in Ludwigfhafen teil und erzielten Platz 12 beim nächtlichen Volleyballturnier.

In Österreich tritt der Oftersheimer Masters-Leichtathlet Uwe Luszick-Gahlen zum ersten Mal im Wurf-Zehnkampf an, gewinnt auf Anhieb Bronze und schafft ein Kunststück.

Uwe Luszick-Gahlen hat sich im österreichischen Purgstall bei der Masters-EM der Verbände LSW und World Throwers Club die Bronze-Medaille gesichert. Dem 71-jährigen Athleten des TSV Oftersheim gelang dieses Kunststück bei seiner Premiere im Wurf-Zehnkampf.

Der Wettkampf besteht aus fünf Disziplinen aus der Leichtathletik und fünf aus dem Laufen-Springen-Werfen- (LSW) und Rasenkraftsport-Spektrum (RKS). „Folglich waren fünf Disziplinen absolutes Neuland für mich und mussten speziell erlernt und trainiert  werden. Es war mein allererster Wurf-Zehnkampf und die erhoffte Medaille habe ich gewonnen.“

An zwei Tagen galt es, im Hammerwurf, Kugelstoßen, Diskuswerfen, Speerwerfen, Steinstoßen, ein- und beidarmigen Gewichtwurf, Schleuderballwerfen, Keulenwurf sowie Kugelschocken möglichst viele Punkte zu ergattern. „Mit 6.034 Punkten habe ich die magische Grenze von 6.000 übersprungen“, berichtet Luszick-Gahlen erfreut.

Zum Auftakt musste Luszick-Gahlen mit dem 500 Gramm leichten Speer, der halb so schweren Keule, einem 1-Kilogramm-Schleuderball, der 4-Kilogramm-Kugel und dem 5-Kilogramm-Stein antreten, am zweiten Tag folgten Diskuswurf (1 Kilogramm), das Gewichtwerfen ein- und beidarmig mit 3 und 5 Kilogramm schweren Gewichten, das Hammerwerfen (4 Kilogramm) und das Kugelschocken mit einem 2,5-Kilogramm-Gewicht.

Quelle: Schwetzinger Zeitung