In der letzten Donnerstagsstunde in diesem Schuljahr wurden die Kinder etwas überrumpelt und mussten sich einer Prüfung unterziehen. Die Vorbereitung dafür lief bereits seit einigen Wochen, nur der genaue Prüfungstermin wurde nicht verraten. Dann ging es los! Jeder musste einmal klettern und sichern. Was ist wichtig beim Partnercheck? Was sind Kommandos? Welche Sicherungsgeräte werden verwendet? Was ist wichtig beim Sichern? Anna-Lena Jesse, Leonie Thum, Celine Fleischhauer und Elisa Schad, die am längsten in der Gruppe dabei sind, haben dies mit Bravour gemeistert. Herzlichen Glückwunsch!

Anschließend gab es eine Urkunde, einen Toprope Indoor Ausweis des DAV, einen kleinen Karabiner und Gummibärchen für alle.

Elena Matern

Am Samstag, den 15.06.2024, fand der zweite Heimwettkampf der diesjährigen Gauliga für unsere jüngsten Wettkampfturnerinnen statt. Die sechs Mädchen im Alter von 8 bis 9 Jahren turnten diesmal gegen die Mannschaft des TV Brühl und der Mannschaft des SG Heddesheim. Es wurde ein Geräte-Vierkampf an den Geräten Sprung, Reck, Balken und Boden geturnt. Der Wettkampf verlief sehr gut für die sechs Turnerinnen und so erturnten sie sich, mit 162,77 Punkten den ersten Platz. Auch in den Einzelwertungen zeigten sich die Turnerinnen des TSV Oftersheims erfolgreich. Neben einigen guten Einzelplatzierungen gingen auch der erste (Sura Can) und dritte Platz ( Leni Geier) unsere Turnerinnen.

Am Sonntag, den 16.06.2024, fand für die älteren Turnerinnen der B-Liga der erste Wettkampf in der diesjährigen Wettkampfsaison statt. Die sieben Turnerinnen traten in Heddesheim gegen die Mannschaften des TV Altusheim, der SG Heddesheim und der TSG Weinheim an. Die Turnerinnen erturnten sich insgesamt den dritten Platz und in den Einzelwertungen erreichte Lilja Nafe den fünften Platz.
Lisa-Marie Regitz

Unser Vorstandsvorsitzender und Abteilungsleiter der Triathlon-Abteilung Dirk Oswald hat sich nach 2022 bereits zum zweiten Mal für die Ironman Weltmeisterschaft auf Hawaii qualifiziert. Beim Ironman in Hamburg kam der 38-jährige nach sehr starken 08:30:41 Stunden ins Ziel, als 22 von insgesamt 2353 Startern und Achter in seiner Altersklasse von 312. Nach 01:00:14 Stunden ging Dirk in der Hansestadt nach dem Schwimmen über 3,86 km an Land, benötigte für die 180,2 km auf dem Rad 04:29:44 Stunden und lief den abschließenden Marathon über 42,195 km in 02:53:03 Stunden.

Diese Zeit ist um fast genau 45 Minuten schneller als bei seinem bisher schnellsten Ironman 2019 bei der Challenge Roth, bei seinem Debüt auf der Langdistanz. Das ist ein Brett. Man muss jedoch berücksichtigen, dass es in Hamburg bekannterweise wenig bis keine Berge gibt und die Radstrecke damit nur 300 Höhenmeter hat, deutlich weniger als in Roth. Aber auch die Marathonzeit war um satte 18 Minuten schneller als damals.

Ein fast perfekter Tag ist es also gewesen, lediglich beim Schwimmen blieb Dirk nach eigener Einschätzung ca. 2-3 Minuten hinter seinem Potential. Das er den Marathon so deutlich unter drei Stunden laufen kann, hatte er und sein Trainer Mario Schmidt-Wendling allerdings nicht erwartet. Die Pace-Vorgabe wäre eine Zeit von ca. drei Stunden gewesen. Dirk hatte nach dem Radfahren einfach gute Beine und hat sich deswegen getraut auf dem Gaspedal zu bleiben und etwas schneller als geplant losgelaufen, wie er der Schwetzinger Zeitung mitteilte. Ob er das Tempo bis zum Ende halten konnte wusste er natürlich nicht. Zum Ende des Marathon, ab ca. Kilometer 38 kamen dann allerdings doch die Schmerzen, sodass Dirk das Gefühl hatte, dass die Muskeln im Oberschenkel zu platzen drohten.

Dirk ist mit dem Ergebnis hochzufrieden und freut sich auf seinen zweiten Start bei der Weltmeisterschaft auf Hawaii am 26.10. Um 06:30 Uhr am Morgen heißt es dann Vollgas im Pazifik, wo beim Schwimmen durchaus mal Haie, Delphine oder Schildkröten zu sehen sind. Die größte Herausforderung wird auch dann wieder das Klima sein, denn es hat dort ca. 40-45 Grad Außentemperatur und eine Luftfeuchtigkeit von ca. 90%. Schatten auf der Strecke? Fehlanzeige! Wir werden weiter berichten.

Herzlichen Glückwunsch, Dirk.

Die männlichen A- und B-Jugendteams der HG sind in der kommenden Saison Teil der Jugend-Bundesliga Handball (JBLH). Die beiden ältesten HG-Nachwuchs-Mannschaften setzten sich in den finalen Qualifikationsdurchgängen erfolgreich durch.

Für die B-Jugend um das Trainer-Duo Florian Schwarz und Holger Löhr war es allerdings ein sehr langer (fünftes Turnier der Serie) Weg. In Pforzheim setzte sich das junge Team gegen das Jugend-Konglomerat aus dem erzgebirgischen Aue, die HSG Hanau, die DJK Rimpar und die Gastgeber der SG Pforzheim/Eutingen durch und landete auf Rang eins der Quali-Tabelle.

Wesentlich größere Reisestrapazen musste die A-Jugend auf sich nehmen. Mit Anreise am Vortag ging es vor Münchens Toren nach Fürstenfeldbruck. Um 11 Uhr ertönte in der dortigen Wittelsbacher-Halle der Anpfiff gegen die HSG Konstanz. Bei zweimal 25 Minuten Spielzeit mit etwas Verzögerung wegen eines Notarzteinsatzes war der Job dann zur Mittagszeit mit 24:15 (14:10) erledigt.

Die HG freut sich und ist stolz, dass sie mit ihren Jugendteams wieder zu den besten Mannschaften Deutschlands gehört.

Am Donnerstag 02.05.24 haben die Kletterkinder eine kurze Theoriestunde erhalten. Hier ging es darum zu erraten was alles zum Klettern gehört und welche verschiedene Sicherungsgeräte es gibt. Was ist ein Halbautomat? Und was ist der Unterschied zum Beispiel zu einem Smart? Wie sieht eine Sicherungsbrille aus? Es wurde einiges ausprobiert und auch erklärt. Dies ist einer der Punkte für die Vorbereitung für die Toprope – Prüfung, die für einige Kinder vor den Sommerferien ansteht. Alle sind schon gespannt!

Elena Matern

Die Sonne scheint, keine Wolke am Himmel. Da nimmt man die Chance wahr und geht doch draußen klettern! Was liegt denn näher für einen Kletterer aus der Gegend als der Schriesheimer Steinbruch. Am 01. Mai haben vier aus der Klettergruppe die Rucksäcke gepackt und haben die Felsenklettersaison eröffnet. Nach einem anstrengenden Zustieg von 340 Höhenmetern hieß es alles erkunden, sich zurechtfinden und erst mal warmklettern. Die erste Felsenberührung ist immer etwas Besonderes. Es heißt, den Kopf klarzubekommen, alles hinter sich zu lassen und sich voll zu konzentrieren. Von 4+ bis zu einer 6+ wurde geklettert. Manchmal zitterten einem die Beine, aber der Spaß lag einfach im Vordergrund. Nach über vier Stunden waren alle ausgepowert und glücklich. Danach musste auch noch der Abstieg von denselben 340 Höhenmetern bewältigt werden. Alles in allem war es ein erfolgreicher Tag und bestimmt nicht der letzte.

Elena Matern

Verstaubtes Relikt aus den Gründertagen des Sports? Von wegen! Auch mit 111 Jahren präsentiert sich das Deutsche Sportabzeichen in alter Frische vitaler denn je.

In der vergangenen Saison schafften es 31 Teilnehmer, die insgesamt auf die stolze Zahl 524 absolvierten Sportabzeichenprüfungen kamen. Die Altersspanne reichte von 10 Jahren bis 83 Jahren.

Bei einer gemütlichen Veranstaltung im TSV-Clubhaus wurden die Urkunden ausgehändigt. Erfreulich war die Verleihung einer Familien Sportabzeichenurkunde an Familie Wiebalk.

Die geehrten Erwachsenen:

Gold: Michael Rauscher (42), Christel Bauer (40), Christiane und Willi Kaltenbach (39), Monika Boris (34), Theo Reinhard (31), Andreas Ziegler (28), Marianne Hamprecht (24), Hella Bergner (24), Doris Zimmermann (23), Thomas Zimmermann (22), Dieter Hamprecht (20), Marianne Kollwitz (14), Erwin Bugert (13), Carolin Schleich (12), Ursula Schweizer (9), Iris Marino (9), Marc Defiebre (9), Petra Defiebre (8), Jutta Mohr (8), Dr. Katrin Wiebalk (7), Mirko Wiebalk (6), Hand-Peter Huckele (5), Dagmar Kadelbach (3), Fabian Deffert (2), Katrin Grashoff (2), Bernd Kowalzik (2), Marie Bender (1)

Silber: Rudi Lerche 45

Kinder und Jugendliche:

Nicolas Schleich war zum 1.Mal, Johanna Wiebalk zum 2. Mal dabei. Beide erhielten die Auszeichnung Silber.

Für jeden Interessierten besteht bis zu den Sommerferien die Möglichkeit jeden Dienstag ab 18.30 Uhr auf dem TSV-Sportplatz in der Hardtwaldsiedlung zu trainieren und die Prüfungen abzulegen.

Wer das angebotene Training regelmäßig besucht tut etwas für die Gesundheit und das Wohlbefinden. Das haben auch die Förderer des Sportabzeichens, die Sparkassen Finanzgruppen, Ernstings Family und die Firma Ferrero Kinder erkannt. Im Bonusprogramm der Sparkassen wird das Sportabzeichen auch anerkannt.

Nähere Informationen gibt Stützpunktleiter Rudi Lerche Tel. 06202 – 3934

Elke Jokisch

Liebe Mitglieder,

nach den vergangenen turbulenten Wochen gibt es gute Neuigkeiten.

Großer Rückhalt für den TSV-Vorstand innerhalb des Vereins

Vor zwei Wochen hatte der Vorstand des TSV 1895 Oftersheim geschlossen seinen Rücktritt erklärt. In den darauffolgenden Tagen haben Vorstand und Sportrat gemeinsam Lösungen gesucht, wie es weitergeht. Der Sportrat, ein wichtiges Vereinsorgan, setzt sich aus dem Vorstand und allen Abteilungsleiter:innen zusammen. Alle in der Öffentlichkeit genannten Themen wurden intern komplett transparent besprochen. Dem Vorstand war es wichtig, dass diese Themen lediglich intern erörtert und nicht in der Öffentlichkeit, insbesondere in der Presse, breitgetreten werden. Bei einer Abstimmung im Sportrat, bei dem der Vorstand selbst nicht mit abgestimmt hat, wurde dem Vorstand einstimmig das Vertrauen und der Rückhalt ausgesprochen. Das Ergebnis dieser Sitzungen war, dass große Teile des Vorstandes weitermachen. Lediglich Michaela Mangold, Reiner Rückert und Jakob Gieser bleiben bei ihrem Rücktritt und scheiden damit zum 22.04.24 aus dem Vorstand aus. Jakob bleibt weiterhin Jugendsprecher und Abteilungsleiter Leichtathletik. Wir möchten uns an dieser Stelle bei allen dreien herzlich für den Einsatz bedanken.

In den Sitzungen wurde auch beschlossen, dass das Thema Clubhaus zukünftig nicht mehr nur vom Vorstand bearbeitet wird. Ab sofort entscheidet der gesamte Sportrat. Das ist in zweierlei Hinsicht wichtig. Die Arbeit und vor allem die Entscheidungen werden auf mehreren Schultern verteilt. Gleichzeitig möchte sich der Vorstand dadurch freie Kapazitäten schaffen, um sich endlich wieder mehr auf die Kernaufgabe fokussieren zu können: dem Sportverein und dessen Aufgaben.

In eine gute Zukunft

Aktuell laufen wichtige Projekte wie beispielsweise die Umstellung des Mitgliederverwaltungsprogramms. Wenige Stunden nach dem Rücktritt wurden uns die Daten wieder zur Verfügung gestellt. Das neue Programm ist installiert und die Daten sind bereits eingespielt. Die Kosten der neuen Software liegen bei ca. einem Zehntel des Preises, der für das vorherige Programm von uns verlangt wurde.

Auch die Umstrukturierung in der Geschäftsstelle ist in vollem Gange. Durch das Ausscheiden unserer langjährigen Mitarbeiterin Elena Matern werden die Aufgaben zukünftig neu verteilt. Hierzu gibt es in den kommenden Wochen weitere Informationen.

Der Vorstand ist sich sicher, dass der Verein durch all diese Maßnahmen für eine gute Zukunft aufgestellt ist. Wir freuen uns auf die nächsten Projekte und gehen diese mit vollem Elan an. Bei Fragen stehen wir jederzeit zur Verfügung.

Euer TSV-Vorstand

o 07.05.24 um 20:00 Uhr -> TSV Clubhaus

o TOPs:

§ Bericht aus der Abteilung

§ Ausblick Jahr 2024

Seine gefühlvollen Heber aufs Feldhandballtor waren gefürchtet, sein virtuoses Spiel auf dem Akkordeon liebten alle. Handball und Musik waren neben dem Beruf und der Familie die beiden Konstanten im Leben von Siegfried Löhr. Ende Dezember ist das Ehrenmitglied des TSV Oftersheim gestorben. Löhr wurde 83 Jahre alt.

Siegfried Löhr war ein Oftersheimer „Siedlungskind“. In der Hardtwaldsiedlung verbrachte er mit seinen Brüdern Dieter und Manfred seine Kindheit und Jugend – und lernte dort auch seine zukünftige Frau Helga, eine Leichtathletin, kennen und lieben. Viel Zeit verbrachte er auf dem TSV-Sportplatz, wo er sich zu einer unverzichtbaren Stütze der Handballer entwickelte. Der TSV spielte ab 1967 in der Süddeutschen Regionalliga und wurde im Jahr 1970 Süddeutscher Feldhandballmeister, was mit dem Aufstieg in die höchste deutsche Spielklasse, die Bundesliga, einherging. Unvergessen für viele Oftersheimer und Sportfans der Region sind die Handball-Duelle, die oft mehr als 1000 Zuschauer nach Oftersheim lockten. Immer mit dabei auf der Außenbahn: Siegfried Löhr.

Und wenn der TSV dann als Sieger vom Feld ging, musste er erneut ran. Seine Mannschaftskameraden drängelten, bis er sein Akkordeon holte. Oder sie hatten es selbst schon heimlich ins Clubhaus gebracht. Und dann schmetterten die Feiernden „Marina“, „Gute Freunde“, „Rote Lippen“ und viele andere Gassenhauer. Oft bis zum Morgengrauen.

Anfangs von Heinz Kehder am Schlagzeug begleitet, bildete Löhr später mit seinem Freund und Mannschaftskameraden Klaus Mischkewitz (an der Gitarre) ein kongeniales Duo, das nicht nur nach Handballspielen, sondern auch auf privaten Feiern und bei Ortsfesten, an der Kerwe oder an Fasching für Stimmung sorgte. Bei der Feier zum 100. Geburtstag des TSV 1995 standen die Beiden gemeinsam mit Heinz Kehder und Manfred Nickler als „Strähnickels“ auf der Bühne. Auch zuhause wurde oft lange und ausgiebig gefeiert. „Schön habt Ihr wieder gesungen gestern Nacht“, meinten am nächsten Tag die Nachbarn – und nie beschwerte sich jemand.

Siegfried Löhr brachte die Menschen zusammen. Und der passionierte Schreiner, der bis zum vorgezogenen Ruhestand als Kulissenschreiner am Mannheimer Nationaltheater arbeitete, war immer zur Stelle, wenn jemand seine handwerkliche Hilfe brauchte. Seinen Sohn Holger unterstützte er nach Kräften bei dessen Handballkarriere, fuhr ihn zu den Spielen und Lehrgängen, verlegte Böden, baute Schränke auf und ab, wenn ein Vereinswechsel auch einen Wohnungswechsel nach sich zog. Zuletzt war es der handballerische Werdegang seines Enkels Tim, den er mit großväterlichem Interesse verfolgte.

Bis vor wenigen Wochen sah man ihn noch häufig auf dem Elektromobil zur Mittagszeit von der Siedlung in den Ort fahren zum Mittagessen. Auch den sonntäglichen Stammtisch im TSV-Clubhaus versäumte Siegfried Löhr fast nie. Die leider immer kleiner werdende Gruppe von TSVlern wird ihn wie seine Familie und viele, viele Oftersheimer vermissen.

Bild: privat