Zwei Wochen nach den Baden-Württembergischen Meisterschaften fanden am vergangenen Wochenende die Titelkämpfe der besten Leichtathleten Süddeutschlands statt. Süddeutsche Meisterschaften bedeutet, dass Sportler aus den Bundesländer Baden, Bayern, Hessen, Pfalz, Rheinhessen, Rheinland, Saarland und Württemberg gegeneinander antreten. In diesem Jahr sollte der Austragungsort Glaspalast Sindelfingen heißen. Für die LG Kurpfalz am Start waren die beiden 19-Jährigen Anna Schumacher und Isabelle Sturm. Anna trat gemeinsam mit 6 weiteren Frauen an die Startlinie des 800m Laufs. Die ersten vier Läuferinnen lagen im Ziel in einem Zeitfenster von lediglich 1 Sekunde eng beisammen, wobei Anna als Dritte in 2:16,00 Sekunden die Linie überquerte. Mit dieser Leistung wurde sie im Endergebnis 4., da im ersten Lauf noch eine weitere Athletin eine schnellere Zeit gelaufen war. Im Kugelstoßen konnte Isabelle Sturm mit einer tollen Weite von 12,77m und einer guten Serie mit zwei weiteren Stößen jenseits der 12m-Marke glänzen, was Rang 8 für sie bedeutete.

Maike Braun

Schnelle Zeiten und weite Sprünge-dafür steht das Indoor-Meeting in Karlsruhe seit vielen Jahren.

Spitzenleichtathleten aus der ganzen Welt kämpften hier am Samstagabend um neue Bestleistungen und Normen für internationale Meisterschaften. Mit dabei in der stark besetzten Weitsprungkonkurrenz war die Oftersheimerin Malaika Mihambo. Beflügelt von der Tatsache, dass das Meeting am heutigen Tage auf ihrem Geburtstag fiel, nahm sie sich eine Steigerung ihrer bisherigen Saisonbestleistung (6,52m) vor. Mit den Weiten aus den ersten drei Versuchen blieb sie von dieser Zielsetzung jedoch zunächst ein gutes Stück entfernt, womit sie zwischenzeitlich im Mittelfeld auf Rang vier lag. Im 4. Versuch schließlich platzte der Knoten und Malaika schob sich mit 6,50m im Gesamtfeld weiter nach vorne. Doch diese Leistung sollte noch nicht der Schlusspunkt sein. Nach 6,68m in Durchgang fünf setzte die 24-Jährige im letzten Versuch 6,72m in die Grube und holte sich somit den Tagessieg vor ihrer Nationalmannschaftskollegin Sosthene Moguenara (6,70m). Mit diesem Sprung setzt sich Malaika zudem an der Spitze der aktuellen Weltjahresbestenliste und liegt lediglich 4 cm unter der geforderten Norm für die Hallenweltmeisterschaft. Den nächsten Versuch diese zu meistern hat Mihambo am kommenden Dienstag beim Leichtathletikmeeting in Düsseldorf, bei welchem sie nach dieser sensationellen Leistung als eine der Favoritinnen an den Start gehen wird.

Ebenfalls in Karlsruhe am Start im Vorprogramm des Meetings waren die Nachwuchsathleten Anna Schumacher und Yannik Dudda über die „1500m Regional“. Anna konnte sich hierbei in einem stark besetzten Feld behaupten und überquerte als vierte in 4:41,76 min die Ziellinie. Yannik rannte ebenfalls ein tolles Rennen und lies sich von der atemberaubenden Kulisse auf den 7.Platz in 4:06,13 min tragen.

Am Sonntag den 21. Januar luden die Dortmunder Leichtathleten viele namenhafte Springer, Sprinter und Läufer aus den nationalen und internationalen Reihen zu ihrem alljährlichen Hallenmeeting ein.

Dieses Kräftemessen bot für die Oftersheimer Weitspringerin Malaika Mihambo eine gute Gelegenheit, um zum ersten Mal in dieser Hallensaison gegen die besten Weitspringerinnen Deutschlands zu springen und um zu sehen, wo sie leistungstechnisch momentan steht. Leider liefen die ersten Versuche der 23-Jährigen nicht ganz wie erhofft und somit standen nach vier Versuchen 6,39 m für sie zu buche. Doch auch ihre Konkurrentinnen konnten sich nicht wesentlich absetzen, lediglich eine Springerin konnten zu diesem Zeitpunkt eine Weite jenseits der 6,40 m anbieten. Malaika steckte somit nochmals all ihre Power in die letzten beiden Versuche und verbesserte sich in der letzten Runde auf 6,52 m.

Mit dieser Leistung belegte sie den 3. Platz im Gesamtergebnis, wobei der Tagessieg mit 6,58 m an die Kubanerin Arguelles ging.

Nach dem Saisonauftakt am vergangenen Wochenende wurden am 20./21. Januar die Titelkämpfe um den Baden-Württembergischen Hallenmeistertitel in Mannheim ausgetragen.

Die meisten Medaillen sammelte die 17-Jährige Anne Braun. In der Altersklasse U20 an den Start gehend begann sie ihren Wettkampf am Samstag mit den 400m. Von Beginn an ging sie ihr Rennen mutig an und wurde mit einem Laufsieg, einer neuen persönlichen Bestzeit von 59,45 sek sowie der Bronzemedaille in der Endabrechnung belohnt. Von diesem tollen Erfolg beflügelt rannte sie auch am Tag darauf über die 60m Hürden ins Finale, in welchem sie dank ihrer tollen Technik und Schnelligkeit in 9,28sek den zweiten Platz belegte und somit Silber gewann.

Ebenfalls mit einer Medaille belohnt wurde Anna Schumacher über die 800m in ihrem ersten Jahr bei den Aktiven. In ihrem ersten 800m-Lauf der Saison blieb sie nur wenige Sekunden über ihrer persönlichen Bestleistung und sicherte sich mit einer Zeit von 2:14,07 min Rang drei.

Den Abschluss an diesem Wochenende setzte die 4x400m Staffel der Damen. In der Besetzung Anne Braun, Maike Braun, Clara Wollschläger und Anna Schumacher, wobei Anne und Clara eigentlich noch den jüngeren Altersklassen angehören, lieferten sich die vier Mädels aus Oftersheim ein enges Kopf an Kopf Rennen gegen ihre zuvor als stärker eingeschätzten Kontrahentinnen. Doch die Staffel der LG Kurpfalz kämpfte bärenstark bis zum Schluss und sicherte sich somit in 3:57,72min den Meistertitel.

Als einziger Vertreter der Männer ging Yannik Dudda über die 1500m an den Start. In seinem ersten Saisonrennen blieb er leider etwas unter seinen Möglichkeiten, belegte dabei dennoch den 4. Platz in 4:08,30 min. Mit einer goldenen, einer silbernen und zwei Bronzemedaillen kann die LG Kurpfalz auf ein erfolgreiches Wochenende zurückblicken und in den kommenden Wochen bei den Badischen und Deutschen Meisterschaften weiter auf Titeljagd gehen.

Maike Braun

Gemeinsam mit allen wichtigen Parteien des eSports (Vereine, Spitzen-Teams, Veranstalter und der BIU) war der TSV 1895 Oftersheim e.V. gestern Gründungsmitglied des eSport-Bundes Deutschland (ESBD) als Bundesverband der deutschen eSport-Szene. Die Gründung erfolgte traditionsreich im ehemaligen Sitz des DFB (also dem analogen Verband des Fußballs) in der DFB Villa in Frankfurt. Der Kicker sagt dazu auf seinem eSport Pokal “Großer Schritt für den elektronischen Sport in Deutschland”.

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Ulm, Donaustadion. Der Sportplatz mit seiner bekannt schnellen Bahn und der großen Tribüne ringsherum bot die perfekte Bühne für den Saisonhöhepunkt der Jugendleichtathleten: Die Deutschen Meisterschaften der Altersklassen U18 und U20. Vom 4.-6. August traten hier die besten Nachwuchssportler aus der gesamten Republik gegeneinander an, um im Kampf um den Titel die eigene Höchstleistung abrufen zu können.

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Bei den Badischen Meisterschaften der Aktiven, U20 und U18 am 15. Juli in Walldorf waren wie jedes Jahr zahlreiche Athleten der LG Kurpfalz am Start, um bei hervorragenden Bedingungen auf Medaillenjagd zu gehen.
Am erfolgreichsten verlief dieser Wettkampf für Anne Braun. Die 17-Jährige gewann sowohl über die 100m Hürden (14,64 sek) als auch 400m Hürden (64,43 sek) souverän in neuer persönlicher Bestzeit den Meistertitel und belegte zusätzlich den 4. Platz im Weitsprung mit 5,09 Metern.

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Noch etwas schläfrig begann die Mannschaft des TSV und konnte aufgrund schwacher Annahmen ihre starken Angreifer nicht einsetzen. Dennoch setzten sich die Oftersheimerinnen dank starker Aufschläge knapp im ersten Satz durch und gewannen mit 25:23. Danach wurde das Spiel des TSV deutlich souveräner und die Mannschaft kam immer besser ins Spiel. Mit platziertem und variablem Angriffsspiel, das zuletzt trainiert und nun im Spiel erfolgreich umgesetzt wurde, zeigten die Oftersheimerinnen nun ihre Stärken. Sowohl in Satz 2 als auch in Satz 3 ließ man den Gastgebern wenig Chancen und holte sich am Ende trotz wackligem Start verdient den 3:0 Sieg nach Hause.

Damit beendet die Damenmannschaft des TSV Oftersheim ihre erste Saison auf einem starken fünften Tabellenplatz mit 26 Punkten und musste sich in einer hervorragenden Rückrunde lediglich dem Tabellenersten- und zweiten geschlagen geben.

Wir gratulieren der TG Sandhausen 2 zur Meisterschaft in der Kreisliga 1 und zum Aufstieg in die Bezirksklasse.

Starke Aufschläge, druckvolle Angriffe und ein abgeklärtes Spiel der Gäste führten zum 25:9 Erfolg. Auch der zweite Satz schien dem gleichen Schema zu folgen, jedoch kämpften sich die Gastgeber immer mehr ins Spiel und kamen Punkt um Punkt näher. Auf Seiten der Oftersheimerinnen häuften sich zudem leichte Fehler, die zum unnötigen Satzverlust führten. Die Mannheimerinnen waren nun voll da und boten dem TSV Oftersheim ein Spiel auf Augenhöhe. Im dritten Satz verletzte sich leider zudem eine Spielerin des TSV und konnte nicht mehr weiterspielen. Die letzten Punkte im Satz gingen an die Gastgeber, während sich die Mannschaft aus Oftersheim erstmal von dem Schock erholen musste. Danach versuchte man wieder ins Spiel zu finden, was auch zunehmend gelang. Knapp setzte sich der TSV mit 26:24 durch und erzwang den fünften Entscheidungssatz. In diesem verlor man zu Beginn völlig den Faden und lag schnell mit 1:8 zurück. Der Satz schien gelaufen, aber irgendwie kämpfte man sich gegen einen zunehmend nervöser wirkenden Gastgeber zurück und wehrte sogar einen Matchball ab. Mit drei starken Aufschlägen, denen Mannheim nicht mehr entgegenzusetzen hatte, entschied der TSV Oftersheim am Ende den Satz und das Spiel mit 3:2 für sich.

Zunächst spielte man gegen den Tabellenvierten SSV MA-Vogelstang 3, ein junges aber bereits technisch starkes Team. Die Mannschaft des TSV erwischte allerdings den deutlich besseren Start. Mit druckvollen Aufschlägen und maximalem Einsatz auf dem Feld ließen die Oftersheimerinnen ihren Gegnern kaum Chancen und entschieden den ersten Satz mit 25:13 deutlich für sich. Im zweiten Satz fanden die Gäste besser ins Spiel, aber auch hier behielt Oftersheim die Nerven (25:21). Mit einer 2:0 Satzführung im Rücken wollte man nun den Deckel zumachen, jedoch zeigten sich erste Unkonzentriertheiten im Spiel der Gastgeber. Vogelstang nutze dies und verkürzte auf 2:1. Der TSV Oftersheim musste nun seiner dünnen Personaldecke Tribut zollen, im vierten Satz verschlief man den Anfang und schaffte es nicht den entscheidenden Schritt mehr zu machen (16:25). Der fünfte Satz musste also die Entscheidung bringen. Nochmal alles geben war die Devise und es gelang. Von Beginn an gab man die Führung im Entscheidungssatz nicht mehr aus den Händen und entschied in einer wahren Energieleistung das Spiel mit 3:2 für sich.

Der Tabellensechste ASC MA-Feudenheim 2 trat mit ähnlichen Personalsorgen wie der TSV Oftersheim an und mussten sogar auf Volleyball-Anfänger zurückgreifen. Das neu zusammengewürfelte Team der Feudenheimer hatte daher auch einem müden Gastgeber nichts entgegenzusetzen und verlor ein einem unspektakulärem Spiel klar mit 0:3.

Erneut dürfen sich die Oftersheimerinnen trotz der schwierigen Umstände über einen erfolgreichen Heimspieltag freuen und verringern den großen Abstand zu dem viertplatzieren SSV MA-Vogelstang auf 6 Punkte und verteidigen Platz 5 gegen die Verfolger aus MA-Feudenheim.