TSV-Läuferin überwindet 2.000 Höhenmeter – mit einem Lächeln.

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„Ich bin mit allen drei Leistungen zufrieden“, bilanzierte Elke Herzig ihre drei Starts bei den deutschen Meisterschaften der Masters (die früher Senioren genannt wurden) im thüringischen Gotha. Die Hockenheimer Werferin, die für den TSV Oftersheim und damit für die LG Kurpfalz startet, machte sich mit zwei Gold- und einer Silbermedaille wenige Tage vor ihrem 69. Geburtstag ein optimales Geschenk.

Sie gehört nun zu dem ältesten Jahrgang in ihrer Altersklasse W65 und war dennoch in Gotha noch erfolgreicher als im Vorjahr. Ihr erster Wettkampf war der Hammerwurf. Die Meisterschaften fanden bei ungeliebten kühlen Temperaturen statt.

„Der Ring war so stumpf“, beschreibt sie ihre Anfangsschwierigkeiten. Nicht nur Herzig, sondern auch ihre Konkurrentinnen hatten zunächst Probleme. Im letzten Versuch bestätigte die Athletin ihre Nervenstärke und siegte mit 37,53 Metern mit über vier Metern Vorsprung vor ihrer schärfsten Konkurrentin Luzia Burgbacher.

Beim Kugelstoßen, das noch am gleichen Tag stattfand, gelang ihr mit 9,40 Metern eine Saisonbestleistung – ebenfalls wieder im letzten Versuch. Über diese Leistung freute sie sich besonders – auch wenn die Weite „nur“ den Silberrang bedeutete. Im Diskuswurf am Folgetag ging sie als Favoritin in den Wettkampf. „Inzwischen macht mir aber der Hammerwurf mehr Spaß.“ Dennoch siegte sie erneut mit 28,76 Metern überlegen.

„Ich hatte die vergangenen Monate mein Training intensiviert. Da ich montags und mittwochs zunächst im Kraftraum trainiere und dann noch ein spezifisches Wurftraining absolviere, komme ich mit zwei anderen Trainings auf sechs Einheiten pro Woche“, erklärt sie. „Das zweimalige Krafttraining bringt auch eine verbesserte Körperspannung.“

Jetzt folgen noch die baden-württembergischen Meisterschaften im Wurf-Fünf-Kampf. Sie hatte in dieser Kombi-Disziplin ihren eigenen deutschen Rekord diesen Sommer schon zwei Mal verbessert. Und als Saisonabschluss geht es zu den Leichtathletik-Europameisterschaften der Masters nach Madeira. „Dann ist die Saison vorbei und wir hängen noch eine Woche Urlaub dran“, freut sie sich auf den Abschluss und Höhepunkt im Oktober.

Birgit Schillinger

TSV-Triathlet Claus Radmacher krönte seine Saison mit seiner Premiere bei einer Mitteldistanz: Beim Breisgau-Triathlon über 1,9 km Schwimmen, 80 km Rad und 21 km Laufen wurden in Malterdingen (Nähe Freiburg) auch die baden-württembergischen Meisterschaften ausgetragen.

Nach dem Schwimmen im Riegeler Müllersee ging es auf eine anspruchsvolle Radstrecke in die Weinberge. Claus Radmacher hielt dabei noch Reserven zurück, denn auch die Laufstrecke hatte noch Anstiege zu bieten.

Insgesamt hatte er sich seinen ersten Triathlon über diese Distanz gut eingeteilt und freute sich über eine starke Endzeit von 5:22:37 Stunden. In seiner Altersklasse M45 kam der Oftersheimer auf Rang acht, in der Landeswertung sogar auf Platz vier.

Birgit Schillinger

Die vergangenen Triathlon-Wochenenden boten verschiedene Wetterherausforderungen für die Athleten des TSV Oftersheim.

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Der TSV hat einen weiteren Weltmeister in seinen Reihen: Der Oftersheimer Uwe Luszick-Gahlen wurde bei den 16. Weltmeisterschaften der Verbände „LSW und World Throwers Club“ in Losovice/Tschechien Weltmeister seiner Altersklasse M70 im einhändigen Gewicht-Dreikampf.

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Auch nach dem Rückzug der Initiatoren des TSV-HardtRun wird die beliebte Laufveranstaltung fortgeführt.

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Am 5. August trafen sich im Rahmen des Sommerferienprogramms des TSV neun neugierige Kinder zum gemeinsamen gesunden Kochen.

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Am Donnerstag 17.07.2025 wurden die Kinder der Sportgruppe etwas überrumpelt und mussten sich einer Prüfung unterziehen. Jeder musste einmal klettern und sichern. Vorher wurden Fragen gestellt. Was ist wichtig beim Partnercheck? Was sind Kommandos? Welche Sicherungsgeräte werden verwendet? Was ist wichtig beim Sichern? Marie-Sophie und Marc Zechmann, die am längsten in der Gruppe dabei sind, haben dies mit Bravour gemeistert. Herzlichen Glückwunsch! Julian Ernst und Taio Fleischhauer waren auch begeistert dabei, müssen jedoch noch etwas üben.

Anschließend gab es für Kinder, die bestanden haben, einen Toprope Indoor Ausweis des DAV und für ALLE eine Urkunde, einen kleinen Karabiner und Gummibärchen.

Elena Matern

Kürzlich besuchten die jungen Trampolinturner des TSV zum „Jahresabschluss“ das „Jumphouse Viernheim“.

90 Minuten lang sprangen die Jungs und Mädels um die Wette, rutschen und turnten die erlernten Sprünge in einen riesigen Sitzsack oder auf einer langen Trampolinbahn.

Besonders beliebt war die steile Rutsche mit Abflugrampe und der Wettkampf-Parcours mit zwei gleichen Sprungbahnen. Wagemutige Springer turnten einen Salto nach der steilen Rutsche.

Beim Parcours bewiesen die TSV-Springer ihre Mini-Trampolin-Fähigkeiten. Es ging darum, im Wettkampf gegeneinander durch Hocken, hohes Springen oder Bocksprünge verschieden hohe Hindernisse zu überwinden.

Alle hatten sichtlich Spaß und waren danach ziemlich erschöpft. Doch für sie und das Trainerteam Levin, Elisa und Liam war es ein rundum gelungener Jahresabschluss!

Die Triathleten des TSV Oftersheim sind erfolgreich in die Saison gestartet. Rainer Sams startete zunächst beim Sprinttriathlon in Schifferstadt. Nach 400 Metern Schwimmen im Hallenbad, 20 km Radfahren auf ebener Strecke ging es auf die 5 km lange Laufstrecke, die sich als halber Crosslauf entpuppte. Mit einer Gesamtzeit von 1:07:57 Stunden kam der Oftersheimer im vorderen Drittel seiner Altersklasse ins Ziel.

Beim stark besetzten Kraichgau Triathlon (1,5 km Schwimmen – 40 km Rad – 10 km Lauf) kam Inga Kallas (im Bild oben links) aus Schwetzingen mit 3:08:22 auf den vierten Rang ihrer Altersklasse. Der Oftersheimer Claus Radmacher (rechts) schaffte hier mit 2:44:26 Stunden seinen bisher schnellsten Triathlon über diese Distanz.

In Würzburg starteten Inga Kallas bei der Mitteldistanz (1,9 km Schwimmen – 88 km Rad – 21 km Lauf) und Rainer Sams (2. von rechts) über die Olympische Distanz (1,5 km – 44 km – 10 km).  Für die Mitteldistanzler ging es um 8 Uhr mit dem Schwimmen bei noch bestem Wetter los. Die Olympische Distanz sollte um 9 zum Start antreten. Während die Mitteldistanzler noch mit Neoprenanzug schwimmen durften (Grenztemperatur 24,9 °C) mussten die Kurzdistanzler (Grenztemperatur 21,9° C) darauf verzichten, da die Wassertemperatur etwas über 23° C lag. Bereits nach dem Einschwimmen und fünf Minuten vor dem Start wurde dieser wegen Gewitters um 30 Minuten verschoben. Am Ende reichte die Gesamtzeit von 2:53:23 für Rainer Sams zu einem zweiten Platz in der AK55 und dem 70. von 296 gesamt. Inga Kallas kam nach insgesamt 6:13:59 Stunden ins Ziel – 27 Minuten schneller als letztes Jahr – , was ihr den ersten Platz in der AK55 einbrachte.

Birgit Schillinger (im Bild oben 2. von links) war im pfälzischen Neustadt beim Sprinttriathlon (750 m – 20 km – 5 km) erfolgreich. Auch hier wurde der Start verschoben, weil zunächst ein Reben spritzender Winzer die Radstrecke blockierte. Bei regnerischem Wetter gewann die Schwetzingerin in 1:25.28 ihre Altersklasse AK60.

Beim Hitze-Ironman in Frankfurt starteten vom TSV Oftersheim Robert Böhm und Daniel Hoffmann. Der 44-jährige Schwetzinger Böhm betreibt erst seit fünf Jahren Triathlon und hat schon Ironman-Erfahrung. Beim Schwimmen über 3,8 Kilometer bremsten ihn Krämpfe aus. „Auf dem Rad bekam ich dann relativ am Anfang Bauchkrämpfe, sodass ich meine Verpflegung überdenken musste. Irgendwann ging das dann wieder weg und ich konnte das Vorbeifahren der Profis genießen. So was live zu sehen war geil“, berichtet Robert von seiner Hitzeschlacht über 180 Radkilometer. „Beim Marathon wollte ich am Anfang mal testen, was noch im Tank ist, aber nach der ersten Runde von vier wäre ich am liebsten ausgestiegen. Zusammenfassend war es ein Kampf, aber ein Sieg für mich. Wieder einmal ist man überrascht, was der Körper und der Kopf in der Lage sind zu leisten“, blickt er zurück. Die 12:23 Stunden motivieren ihn, das nächste Jahr noch einmal in Frankfurt an den Start zu gehen.

Zwei erfolgreiche Finisher beim Marathon in Frankfurt: Robert Böhm und Daniel Hoffmann (von links).

Der 29jährige Mannheimer Daniel Hoffmann wagte sich in Frankfurt an seine erste Langdistanz. „Die Anspannung am Start war schon extrem, besonders nach der Info, ohne Neoprenanzug schwimmen zu müssen“, meint der Sportler, der seit sieben Jahren Triathlon trainiert. Plötzliche Kopfschmerzen beim Schwimmen verschwanden auf dem Rad, dafür kamen Magenprobleme hinzu: „Ich hätte wohl ein bisschen weniger Verpflegung nehmen müssen. Aber ich hatte super Beine und schaffte einen ordentlichen Radsplit.“ Beim Laufen ging es bei der Hitze nicht mehr um eine schnelle Zeit. „Der Support war unfassbar geil auf der Laufstrecke und den Zieleinlauf hab ich wirklich sehr genossen! Ich habe mein Ziel `Ankommen´ erreicht. Monatelanges Training hat sich ausgezahlt, und ich bin super happy“, freute sich der TSV´ler über seine 12:19 Stunden.

Bei der Radfahrt Schwetzingen am Start (von links): Burcin Ünal, Berit Schilling, Birgit Schillinger, Larissa Walter, Claus Radmacher.

Fünf Triathleten nahmen zudem kürzlich an der Schwetzinger Radfahrt teil.

Birgit Schillinger