Im Finale in Bühlertal punkten die neun teilnehmenden Jungen der LG Kurpfalz am besten, die U16-Mädchen holen Bronze.

Die U12-Leichtathleten der LG Kurpfalz zogen als Sieger des Vorkampfes ins Finale der badischen Mannschaftsmeisterschaften (BSMM) ein, das kürzlich in Bühlertal stattfand. Mit 3.849 Punkten siegten die Jungs erneut und holten damit die Goldmedaille in die Kurpfalz.

Gepunktet wurde im 50 Meter Sprint, Schlagballwurf, 4x 50-Meter-Staffel, 800 Meter und Weitsprung. Die jeweils besten zwei Leistungen des Teams flossen in die Gesamtwertung ein. So sammelte Maximilian Janda Punkte im Sprint (7,70 Sekunden) und im Weitsprung (4,20 Meter), Samuel Kany im Sprint (8,26 Sekunden) und Moritz Lebhardt wurde sogar in drei Disziplinen gewertet: im Schlagballwurf (47,50 Meter), im 800-Meter-Lauf (2:43,81 Minuten) sowie im Weitsprung (4,30 Meter). Daniel Weber sammelte weitere Zähler im Schlagballwurf (45,00 Meter), während Felix Storck zweitbester Läufer des Teams über 800 Meter in 3:07,04 Minuten war. Zudem wurde die Staffel LG Kurpfalz mit Moritz Lebhardt, Maximilian Janda, Samuel Kany und Felix Storck gewertet.

Das Team der weiblichen U12 erreichte mit 4.023 Punkten Platz vier unter zehn Teams, nur 30 Punkte trennten sie vom Podest. Gewertet wurden Marlene Jörger (Sprint), Johanna Wallenwein (Sprint und Weitsprung), Lara Krupp (Schlagballwurf), Luise Kremer (800 Meter und Schlagballwurf) und Lisa Ros (800 Meter und Weitsprung). Zudem punktete die Staffel mit Wallenwein, Jörger, Ros und Martin für ihr Team. Die U14 erreichte Rang sechs, denselben wie das weibliche Pendant in dieser Altersklasse.

Leichtathletik: U16-Mädchen der LG Kurpfalz werden Dritte

Ein weiteres Highlight für die LG gelang der weiblichen U16, die die Bronzemedaille gegen acht konkurrierende Teams mit 7.402 Punkten nach Hause brachte. Valerie Georg sammelte Punkte für Sprint (100 Meter, 13,52 Sekunden) und 800 Meter ( 2:34,30 Minuten) und 80 Meter Hürden (13,68 Sekunden). Ihre Schwester Isabel Georg sprintete die 100 Meter in 14,22 Sekunden und punktete zusätzlich im Kugelstoßen mit 9,35 Metern. Marleen Fieger sprang im Team am weitesten mit 4,47 Metern, nur 10 Zentimeter weniger erreichte Cara Kemptner und ging mit 4,37 Metern in die Wertung ein.

Weitere Zähler gab es für ihren Hürdenlauf in 14,52 Sekunden. Anne Eichmann übersprang 1,40 Meter, auch Emilia Biemer punktete mit 1,36 Metern und startete dann noch im 800-Meter-Lauf (2:40,10 Minuten). Emmi Mühlinghaus steuerte im Speerwurf mit 23,75 Metern und im Kugelstoßen mit 7,87 Metern etwas in die Wertung ein. Zudem punktete Mia Wilhelm im Speerwurf mit 19,95 Metern. Die gewertete Staffel startete über 4x 100 Meter mit Valerie und Isabel Georg, Cara Kemptner und Marleen Fieger.

Text: Evelyn Biemer, Bild: LG Kurpfalz

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„Ich bin mit allen drei Leistungen zufrieden“, bilanzierte Elke Herzig ihre drei Starts bei den deutschen Meisterschaften der Masters (die früher Senioren genannt wurden) im thüringischen Gotha. Die Hockenheimer Werferin, die für den TSV Oftersheim und damit für die LG Kurpfalz startet, machte sich mit zwei Gold- und einer Silbermedaille wenige Tage vor ihrem 69. Geburtstag ein optimales Geschenk.

Sie gehört nun zu dem ältesten Jahrgang in ihrer Altersklasse W65 und war dennoch in Gotha noch erfolgreicher als im Vorjahr. Ihr erster Wettkampf war der Hammerwurf. Die Meisterschaften fanden bei ungeliebten kühlen Temperaturen statt.

„Der Ring war so stumpf“, beschreibt sie ihre Anfangsschwierigkeiten. Nicht nur Herzig, sondern auch ihre Konkurrentinnen hatten zunächst Probleme. Im letzten Versuch bestätigte die Athletin ihre Nervenstärke und siegte mit 37,53 Metern mit über vier Metern Vorsprung vor ihrer schärfsten Konkurrentin Luzia Burgbacher.

Beim Kugelstoßen, das noch am gleichen Tag stattfand, gelang ihr mit 9,40 Metern eine Saisonbestleistung – ebenfalls wieder im letzten Versuch. Über diese Leistung freute sie sich besonders – auch wenn die Weite „nur“ den Silberrang bedeutete. Im Diskuswurf am Folgetag ging sie als Favoritin in den Wettkampf. „Inzwischen macht mir aber der Hammerwurf mehr Spaß.“ Dennoch siegte sie erneut mit 28,76 Metern überlegen.

„Ich hatte die vergangenen Monate mein Training intensiviert. Da ich montags und mittwochs zunächst im Kraftraum trainiere und dann noch ein spezifisches Wurftraining absolviere, komme ich mit zwei anderen Trainings auf sechs Einheiten pro Woche“, erklärt sie. „Das zweimalige Krafttraining bringt auch eine verbesserte Körperspannung.“

Jetzt folgen noch die baden-württembergischen Meisterschaften im Wurf-Fünf-Kampf. Sie hatte in dieser Kombi-Disziplin ihren eigenen deutschen Rekord diesen Sommer schon zwei Mal verbessert. Und als Saisonabschluss geht es zu den Leichtathletik-Europameisterschaften der Masters nach Madeira. „Dann ist die Saison vorbei und wir hängen noch eine Woche Urlaub dran“, freut sie sich auf den Abschluss und Höhepunkt im Oktober.

Birgit Schillinger

TSV-Triathlet Claus Radmacher krönte seine Saison mit seiner Premiere bei einer Mitteldistanz: Beim Breisgau-Triathlon über 1,9 km Schwimmen, 80 km Rad und 21 km Laufen wurden in Malterdingen (Nähe Freiburg) auch die baden-württembergischen Meisterschaften ausgetragen.

Nach dem Schwimmen im Riegeler Müllersee ging es auf eine anspruchsvolle Radstrecke in die Weinberge. Claus Radmacher hielt dabei noch Reserven zurück, denn auch die Laufstrecke hatte noch Anstiege zu bieten.

Insgesamt hatte er sich seinen ersten Triathlon über diese Distanz gut eingeteilt und freute sich über eine starke Endzeit von 5:22:37 Stunden. In seiner Altersklasse M45 kam der Oftersheimer auf Rang acht, in der Landeswertung sogar auf Platz vier.

Birgit Schillinger

Während Athleten aus Australien, USA, Norwegen, Spanien und vielen anderen Ländern um WM-Normen kämpften, nutzten die LG-Kurpfalz-Athleten das Abendmeeting am 20. August im hessischen Pfungstadt für eigene ambitionierte Versuche auf zum Teil bisher unbekanntem Terrain.

Manfred Köhn, Trainer beim TSV Oftersheim, wurde zweiter im Speerwurf der Senioren M50 mit 36,29 Metern, auch zweite wurde Emmi Mühlinghaus (W15) und warf 22,89 Meter weit. Alessia Kott (W14) warf den Speer 20,10 Meter weit (Rang 4). Sophie Salingue (U18) erreichte auch Rang 4 mit 30,01 Metern. Eva Montag schaffte es in der U18 auf Platz 5, der Speer flog hier 26,11 Meter.

Im Sprint über 100 Meter erreichte Tobias Korn (Trainer TSG Ketsch) den ersten Platz der M35 in 12,71 Sekunden, Julian Zeiler lief in 12,65 Sekunden auf Platz 3 der M15, Lotta Mühlinghaus (W13) startete erstmalig über die 100 Meter Strecke der W14 und lief in 14,54 Sekunden auf Platz 4. Ebenfalls im Sprint startete Eve Montag (U18, 15,69 Sekunden), sonst erfolgreich in Wurfdisziplinen zu Hause.

Auch über 200 Meter erreichte Tobias Korn erneut den 1. Platz in 25,88 Sekunden, Julian Zeiler (W15) lief die Strecke in U18-Konkurrenz in 25,73 Sekunden und Sophie Salingue (U18) kam nach 29, 52 Sekunden ins Ziel.
Über die mittleren Distanzen starteten Jana Kula (W15/800 Meter, 2:51, 30 Minuten) und Emilia Biemer (W15, 1500 Meter der U18, 5:48,17 Minuten).

Die vergangenen Triathlon-Wochenenden boten verschiedene Wetterherausforderungen für die Athleten des TSV Oftersheim.

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Der TSV hat einen weiteren Weltmeister in seinen Reihen: Der Oftersheimer Uwe Luszick-Gahlen wurde bei den 16. Weltmeisterschaften der Verbände „LSW und World Throwers Club“ in Losovice/Tschechien Weltmeister seiner Altersklasse M70 im einhändigen Gewicht-Dreikampf.

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