Der TSV Oftersheim zählt zu den Gewinnern des Projekts „Anpfiff Jugendräume – Wir geben Bildung einen Raum“ von Anpfiff ins Leben.

Gemeinsam mit 20 anderen Vereinen wurde der TSV aus insgesamt 119 Bewerbern für die zweite Runde des Projekts, das von der Dietmar Hopp Stiftung gefördert wird, ausgewählt.

Ziel des Projekts ist es, bestehende Vereinsräume gezielt zu modernen Jugendräumen weiterzuentwickeln und Sportvereine als Orte der Begegnung, Bildung und persönlichen Entwicklung für junge Menschen zu stärken. Der offizielle Auftakt der neuen Projektrunde fand am 17. April 2026 in der KLIMA ARENA Sinsheim statt, wo die teilnehmenden Vereine erstmals gemeinsam vorgestellt wurden.

Für die Umsetzung stellt die Dietmar Hopp Stiftung eine Fördersumme von 1,5 Millionen Euro zur Verfügung. Jeder beteiligte Verein erhält eine Unterstützung von bis zu 55.000 Euro. Ergänzt wird die finanzielle Förderung durch eine zweijährige fachliche Begleitung durch Anpfiff ins Leben. „Wir stehen den Vereinen von der ersten Idee bis zur Umsetzung beratend zur Seite“, erklärt Sebastian Ebeling, Projektleiter von Anpfiff Jugendräume. Im Mittelpunkt stehen Jugendräume, die mehr sind als Treffpunkte vor oder nach dem Training: Orte, an denen Lernen, Austausch, Beteiligung und soziales Miteinander selbstverständlich Platz finden.

Der 2. Vorsitzende Jochen Kühnle nahm die Auszeichnung entgegen zusammen…

„Jugend braucht Räume. Und Vereine, die sie aktiv gestalten“, sagt Jörg Albrecht, 1. Vorsitzender von Anpfiff ins Leben. Sportvereine seien für viele junge Menschen ein prägender Lebensraum. Mit Anpfiff Jugendräume wolle man diesen Raum bewusst erweitern und Vereine in ihrer gesellschaftlichen Rolle stärken.

Ein zentrales Element des Projekts ist die ganzheitliche Unterstützung der teilnehmenden Vereine. Dazu zählen unter anderem Gebäude- und Energiegutachten, die von SES-Ingenieure durchgeführt werden, sowie die Begleitung bei der Planung und Gestaltung der neuen Jugendräume. Parallel werden Ehrenamtliche in Bereichen wie Projektmanagement, Fundraising und Kommunikation qualifiziert, um Vereinsstrukturen langfristig zu stärken. Für die konkrete Umsetzung stehen den Vereinen starke Partner zur Seite: IKEA Walldorf unterstützt bei der Möblierung und räumlichen Gestaltung, Hochwarth IT begleitet die IT-Einrichtung, Conrad Electronic übernimmt die technische Ausstattung und HORNBACH stellt Gutscheine für die bauliche Umsetzung der Räume zur Verfügung.

Die zweite Projektrunde baut auf den Erfolgen der ersten Phase auf. In der ersten Runde wurden 20 Jugendräume realisiert, mehr als 8.000 Kinder und Jugendliche erreicht und Bildungs- sowie Beteiligungsangebote dauerhaft im Vereinsalltag verankert. Auch das Ehrenamt konnte nachhaltig gestärkt werden. Entsprechend positiv fällt das Fazit der Dietmar Hopp Stiftung aus. „Anpfiff Jugendräume zeigt, wie wirkungsvoll Investitionen in Vereinsstrukturen sein können“, sagt Heike Bauer, Leitung der Stiftung. Die Verbindung aus finanzieller Förderung und professioneller Begleitung schaffe nachhaltige Wirkung für Vereine und für junge Menschen.

… Nicolas Frei, Abteilungsleiter Freizeitsport.

An der zweiten Projektrunde nehmen Sportvereine aus Baden‑Württemberg und Rheinland‑Pfalz teil – darunter Mehrspartenvereine ebenso wie Fußball‑, Hockey‑ oder Schwimmvereine. Mit dabei sind neben dem TSV der TSV Kürnbach, FV Neuthard, 1. FC Nußbaum, SV 1919 Schriesheim, FV 1924 Freinsheim, FV Fortuna Kirchfeld, Turnverein 1890 Bammental, Hockeyclub Blau‑Weiß Speyer, TuS Neuhofen, SV 1962 Bruchsal, TV Friedrichstal, SC Olympia Lorsch, FC Alemannia Wilferdingen, FC Badenia St. Ilgen, TSV Neudenau, SK Neptun Leimen, DJK/FC Ziegelhausen‑Peterstal, VSK Germania Niederfeld, DJK Hockenheim sowie Turnverein Schwetzingen.

„Wir entwickeln gemeinsam mit den Vereinen Räume, die junge Menschen stärken und echte Teilhabe ermöglichen“, betont Sebastian Ebeling. Gerade in einer zunehmend komplexen Lebenswelt seien Jugendräume wichtige Orte der Orientierung, des Miteinanders und der persönlichen Entwicklung. Genau hier setzt Anpfiff Jugendräume an: gemeinsam mit engagierten Vereinen und starken Partnern.

 

Das Deutsche Sportabzeichen: Auszeichnung für 34 besonders aktive Sportler.

Das Sportabzeichen ist eine Auszeichnung des Deutschen Olympischen Sportbundes und ist die höchste Auszeichnung außerhalb des Wettkampfsportes.

Der Reiz das Deutsche Sportabzeichens zu erlangen, liegt sicherlich in seiner Vielseitigkeit. Um es zu erhalten, sind für junge und ältere Menschen gleichermaßen Disziplinen in vier Bereichen abzulegen: Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Koordination.

Bei einer gemütlichen Veranstaltung im Restaurant Artemis wurden die Urkunden für mehrfache Teilnahme ausgehändigt. Die Altersspanne der Teilnehmenden reichte von 12 bis 82 Jahren. Alle Teilnehmer haben dafür einiges getan und in ihrer Freizeit unzählige Trainingsstunden absolviert.

Für dreimalige Teilnahme im Schüler- und Jugendbereich wurde Nicolas Schleich und Torbit Röder für seine viermalige Teilnahme mit Gold ausgezeichnet.

Folgende Erwachsene erhielten eine Gold-Auszeichnung (in Klammer steht die Gesamtzahl):

Michael Rauscher (44), Christiane Kaltenbach (41), Willi Kaltenbach (40), Gerhard Lohr (33), Andreas Ziegler (30), Hella Bergner und Marianne Hamprecht (je 26), Doris Zimmermann und Erwin Hube (je 25), Thomas Zimmermann (24), Dr. Rudolf Schneider (18), Marianne Kollwitz (16), Carolin Schleich und Erwin Bugert (je 14), Ursula Schweizer und Marc Defiebre (je 11), Petra Defiebre, Iris Marino und Jutta Mohr (je 10), Dr. Katrin Wiebalk (9), Annerose Seitz (8), Hans- Peter Huckele (7), Dagmar Kadelbach (5), Bernd Kowalzik (4), Katrin Grashoff (3), Carolin Röder und Alexander Nicht (je 2), Silvana Kiesinger, Nicolas Frei, Bernd Hess und Lorenz Johe (je 1).

Heiko Rogozinski erhielt für seine 1. Teilnahme Silber.

Für Interessierte besteht bis zu den Sommerferien die Möglichkeit jeden Dienstag ab 18 Uhr auf dem TSV-Sportplatz in der Hardtwaldsiedlung zu trainieren und die Prüfungen abzulegen.

Nähere Informationen gibt es unter den Rufnummern 06202/3934 oder 06202/53752.

Elke Jokisch

Die Teilnehmerzahlen nehmen derzeit so richtig Fahrt auf, die Helferliste füllt sich und das Rahmenprogramm ist festgezurrt: Der 5. HardtRun des TSV Oftersheim steht in den Startlöchern und wird am Sonntag, 3. Mai für viel Leben auf dem Sportplatz des TSV Oftersheim in der Hardtwaldsiedlung sowie im angrenzenden Hardtwald sorgen.

Auch in diesem Jahr werden vier Wettbewerbe angeboten: der KidsRUN über 1.000 Meter für die Altersklassen U8, U10 und U12, der 5- und der 10-km-Lauf sowie der Oldies Walk über 1 Kilometer. Start und Ziel befinden sich direkt auf dem TSV-Sportgelände (Jahnstraße 9 in Oftersheim). Die Online-Anmeldung für alle Wettbewerbe ist noch bis 30. April unter www.hardtrun.info geöffnet.

Zudem findet gegen 13.45 Uhr die zweite Auflage des Inklusionslaufs statt. Mit dabei sind die Unified-Hyänen der HG und andere inklusive Gruppen aus Schwetzingen. Die Veranstalter freuen sich, wenn auch andere Menschen mit Handicap bei diesem Lauf mitmachen und sich bis zum 30. April unter hardtrun@tsv-oftersheim.de anmelden. Der Lauf geht über eine Stadionrunde mit 400 Metern.

Die Startzeiten sind wie folgt: Der KidsRUN beginnt um 10.45 Uhr, der 5-km-Lauf um 11.30 Uhr und der 10-km-Lauf um 12 Uhr. Der Oldies Walk und der Inklusionslauf starten gegen 13.45 Uhr. Die Siegerehrung für den KidsRUN ist gegen 11.45 Uhr geplant, die Ehrung der Teilnehmenden über 5 und 10 Kilometer erfolgt gegen 14 Uhr.

Der TSV erwartet einige prominente Teilnehmer: Am 5-km-Lauf wird auch Michael Lofink teilnehmen. Michael Lofink ist nicht nur Athlet, sondern auch Athletensprecher und Präsidiumsmitglied von Special Olympics Baden-Württemberg. Bei den Special Olympics World Games 2019 in Abu Dhabi gewann er beim 15-Kilometer-Straßenrennen und beim Zeitfahren über 10 Kilometer zwei Goldmedaillen. Seit 2024 ist er im Triathlon aktiv. 2027 will er bei den Weltspielen in Chile an den Start gehen.

Der HardtRun soll ein Fest für die ganze Familie sein. Für die Kinder gibt es diesmal eine Kinderolympiade mit verschiedenen Stationen (darunter eine Slackline und ein Cornhole-Spiel), an denen sie ihre Geschicklichkeit und Treffsicherheit unter Beweis stellen können. Wer alle Stationen absolviert, erhält einen schönen Preis.

Mit dabei sind auch wieder die befreundeten „Hardtwaldhexen“. Sie bieten Kinderschminken, bunte Strähnen, Tatoos und Slush-Eis an.

Gegen 13.30 Uhr wird – auch das ist neu – der Maskottchenlauf gestartet. Viele Maskottchen aus der Region werden auf der Bahn um die Wette rennen. Nicht zu vergessen: Die TSV-Twirlings werden sich mit einigen Tänzen präsentieren.

Natürlich ist auch für leckere Verpflegung gesorgt.

Alle Infos gibt es auf: www.hardtrun.info

Die Athletin von TSV und LG Kurpfalz bleibt das „Maß der Dinge“ bei den Europäischen Masters.

Elke Herzig kann wieder auf sehr erfolgreiche Europameisterschaften der Masters zurückblicken. Die Hockenheimer Leichtathletin, die für die LG Kurpfalz startet, kam mit drei Goldmedaillen von den Winterwurfmeisterschaften im polnischen Torun zurück. Die 69-Jährige war in der Altersklasse W65 die Älteste in ihren Starterfeldern, die mit 16 bis 19 internationalen Konkurrentinnen jeweils sehr stark besetzt waren.

„Am meisten zufrieden war ich mit dem Gewichtwurf“, erzählt Herzig. Dabei wird ein Gewicht an einer kurzen Kette ähnlich wie beim Hammerwurf geschleudert. Hier gewann sie mit sehr guten 14,94 Metern. Im Diskuswurf siegte sie mit 26,68 Metern und auch im Hammerwurf holte sie Gold mit 36,03 Metern. Es war ihre 17. internationale Goldmedaille. Alle Leistungen waren angesichts der winterlichen Kälte und des Windes hervorragend, „denn mit so vielen Klamotten am Körper ist man nicht so beweglich“, erklärte die bekennende „Wärmeliebhaberin“. Beim Kugelstoßen in der Halle wollte sie unterdessen „nur dabei sein“ und war mit dem sechsten Platz zufrieden.

„Wir waren nun zum vierten Mal in Polen – Von allen internationalen Meisterschaften sind die in Polen am besten organisiert“, schwärmt Herzig.

Rekord und der Fluch des Geburtstages

Beflügelt von dem dreifach goldenen Erfolg bei der Europameisterschaft legte Elke Herzig nun bei einem deutschen Sportfest, dem „Osterwerfen“ in Trier, nach: Sie holte sich zwei deutsche Altersklassenrekorde in der W70. Bei Sonne und angenehmen Temperaturen steigerte sich Herzig im Hammerwurf auf 39,44 Meter. Dies war drei Meter mehr als bei ihrem Europatitel. Auch im Gewichtwurf gewann sie mit hervorragenden 15,18 Metern. Beide Weiten bedeuten einen deutschen W70-Rekord. In Deutschland startet die 69jährige Athletin schon in der W70, weil sie später im Jahr 70 Jahre alt wird. International jedoch zählt der Geburtstag, daher trat sie beispielsweise bei der EM noch in der Altersklasse W65 an. Falls sie diese starke Hammerweite aber nach ihrem Geburtstag Ende August noch einmal bestätigt, hätte Elke Herzig sogar einen W70-Weltrekord.

Birgit Schillinger