TSV-Triathleten weiter in der Erfolgsspur
Die vergangenen Triathlon-Wochenenden boten verschiedene Wetterherausforderungen für die Athleten des TSV Oftersheim.

Claus Radmacher startete in Ladenburg bei sommerlichen Temperaturen. Das Schwimmen über 1,8 km im Neckar flussabwärts lief für ihn sehr gut, auch das 40 km-Radfahren mit einigen Höhenmetern im Odenwald absolvierte er besser als im Vorjahr. Nur beim Laufen konnte er sein Talent in seiner sonst stärksten Disziplin nicht mehr wie gewohnt ausspielen. Dennoch knackte er in Ladenburg mit einem persönlichen Rekord von 2:59 Stunden zum ersten Mal die Drei-Stunden-Grenze.

Rainer Sams (Bild oben) ging ebenfalls über die Olympische Distanz (1,5 km Schwimmen, 44 km Radfahren, 10 km Lauf) an den Start, jedoch in Tübingen. Schon um 8:30 Uhr ging es mit einem Rolling Start los (alle 5 Sekunden vier Teilnehmer). Hierbei wird, anders als in Heidelberg oder Ladenburg, nicht nur flussabwärts, sondern nach einer Wende auch gegen die Strömung zum Startpunkt zurückgeschwommen. Trotz der 400 Höhenmeter hatte die Radstrecke ein schnelles Profil und somit schaffte Rainer einen Durchschnitt von 35 km/h. Die letzte Disziplin führte die Triathleten in zwei Runden á 5 km durch die wunderschöne Tübinger Altstadt. Die Streckenführung war stark profiliert mit 40 Höhenmetern pro Runde und langen Kopfsteinpflasterpassagen, Die Gesamtzeit von 2:37:41 Stunden reichte für Rainer Sams zu einem 5. Platz in seiner AK55.
Inga Kallas und Robert Böhm starteten bei kühlem und regnerischem Wetter in Frankfurt über die Mitteldistanz (2 km, 80 km, 20 km). Robert konnte seine Schwimmzeit vom letzten Jahr verbessern. „Danach begann das große Überlegen, was ich jetzt fürs Radfahren anziehe. Ich habe mich für Compressionssocken und Armlinge entschieden, um so viele Körperteile zu wärmen, wie es geht und auch erlaubt ist.“

Auch Inga Kallas war um jeden Kälteschutz froh, da es auf der Radstrecke zu regnen begann. Beim Laufen waren die Temperaturen dann ideal. Schließlich konnte sie sich auf dieser insgesamt schnellen Strecke über eine persönliche Bestleistung freuen: Mit 5:32 Stunden wurde sie Achte in ihrer Altersklasse W55. Roberts Fazit nach 4:51: „Gut begonnen und leider nachgelassen – alles in allem aber ein toller und perfekt organisierter Wettkampf, den ich gerne mache und für den ich mich somit auch fürs nächste Jahr anmelden werde.“
Beim Summertime-Triathlon im Kraichgau gelang Ronny Gladigau ein starkes Rennen. Auf der schnellen Olympischen Distanz mit flachen Einzeldistanzen konnte er sich mit 2:21:49 Stunden über Platz 6 der M45 freuen.
Birgit Schillinger











